Beiträge von Mehrhund

    Mein Dexi hatte ja grad auch OPs „hinten“.

    Wir haben auch nichts angezogen.

    Ich habe ständig saubere Laken in den Hundekorb, wo er liegen musste, gepackt.

    Wirklich ständig!

    Man kann das sicher auch mit einmal Unterlagen bewerkstelligen. Ich habe weiße Laken genommen und gewaschen wie eine bekloppte.

    Und den Hundepo gewaschen getrocknet, gewaschen, desinfiziert. Manchmal mehrfach die Stunde. Es hat sich dennoch eine Infektion gebildet, Naht auf, Wundtasche und dann kam zu all dem Geputze noch Wunsspülung und Antibiose zu.

    Es war eine saumässige Arbeit.

    Gut sin Solche Waschlappen von Curamed , wo man die Hand reinmachen kann und waschen und Desinfizieren in einem hat. Kostet halt.

    Ansonsten hab ich Babytücher nur mit Waser genommen und unser selbstgemachte Bioseife rauf und immerzu den Hintern sauber gehalten.

    Mit PropolisTinktur hab ich die Wunde besprüht, immer nebenbei, fand er super blöd. Also hab ich die aufgetupft.

    Das muss sauber sein , der Hund muss auf sauberen Plätzen liegen und es muss desinfiziert werden.

    Dexi hatte übrigens durchgehend Durchfall bei Inkontinenz. Es war die „Axxxwischhölle“.

    Aber es hat sich gelohnt, wir bekamen die „goldene Klobürste“, für den saubersten Hundehintern der Klinik.

    Investier jetzt ein paar Tage Zeit und Mühe, dann wird das gut. Wirst sehen.

    Ich habe mich echt übel gefühlt vor Sorge ums Hundi…..aber die Zeit heilt die Wunden.

    :streichel: halte durch.

    Helles Wundwasser ist okay, wenn’s Suppt, ab zu, TA….

    Ich hab ja bei meinen Hunden immer Explodierende Rambos gehabt( übernommen). Manche waren einfach schlicht nicht gut sozialisiert, haben wahrscheinlich nicht die Vielfalt der Hunderassen kennengelernt. Einer mindestens(BC) hat durch Beissunfälle gelernt, sich Hunde vom Leib zu halten. Und in der Eskalation erreicht man die Hunde nicht.

    Da muss man Trainingsumwege gehen.

    Bei mir hat Zeigen und Benennen den Durchbruch beim letzten Leinenrambo gebracht.

    Bei den gut geprägten und behüteten Collies, die toll sozialisiert sind, reicht bei „bedrohlichen“ Hunden, dass sie von mir geschützt werden und mir vertrauen.

    Und Wenn einer mal irritiert ist und selbst „komisch“ zu anderen wird, dann sehe ich zu, dass die Situation für alle gut endet.

    Meine Hunde lernen früh, den Blick aktiv abzuwenden ( Is super bei Hütis), die Collies haben eh einen weicheren Blick als die BCs….Aber auch BC s können lernen oder trainiert werden, andere Hunde nicht anzustarren. Denn das bringt sie eben oft in Schwierigkeiten, wenn der Halter nicht erkennt, was da läuft.

    Gilt auch für die ganzen anderen Hunde, die anschleichen und anstarren. Da krieg ich direkt Plaque, wenn das fremde Hunde sind.

    Es wird besser.

    Aber ganz is noch nicht ausgestanden.

    Ich geb jetzt zur Laktulose 3 x 10 ml immer noch Buttermilch zu.

    Kacki ist fast regelmäßig morgens und abends. Noch zu matschig, aber fester wird immer schnell zu fest…

    Er ist nicht mehr 100% inkontinent…..juchhuuuuuuhhhh

    Es gibt schon noch Kacki was einfach rausfällt, aber wenn er sich draußen nach dem Lösen schüttelt, fällst ab :drgreen:

    Heute Morgen AUF meinen Schuh.

    Ich wisch ihm halt oft am Hintern rum, das nimmt er weiterhin recht gelassen hin.

    Er ist weiterhin nur im Wohnbereich, da schlaf ich auch noch.

    Geplant ist dann im Schlafzimmer ein abgesperrtes Plätzchen neben meinem Bett,

    Aber so geht es noch wirklich gut. Es ist immer wieder erstaunlich wie gut Hunde mit vorgegebenen Rahmenbedingungen klar kommen.

    Sooo, und dann werd ich mal an die Kontrolle in der TK gehen…..

    Fressen koch ich weiterhin…und er ist wieder agiler, das merkt man schon.

    Schmerzmittel geb ich großzügig. Novalgin 750 mg als Tablette, wenn ich denke, er’s tut beim lösen etwas weh…

    Also wenn er aufhört beim Drücken…so die Empfehlung der TK….

    Warst du mit den Hunden unterwegs? Haben die auffällig reagiert?

    Sie waren sehr interessiert an der Losung, aber nicht verunsichert.

    Das ist erst „mein“ dritter Haufen. Hier gibts ja Rudel, aber ich glaube, es werden viele abgeschossen.

    Drei erschossene wurden ja schon entdeckt, mehrere überfahrene. Ich rechne eigentlich immer mit einer Sichtung.

    Ich gehe nie alleine wie früher, sondern dann immer zu zweit. Weil ich einfach denke bei drei Hunden, habe ich keine reelle Chancen neugierige Jungwölfe zu verscheuchen oder mich zu wehren.

    Ich mache die Wölfe auch am Wild aus. Wenn das Wild panischer wird, was ich hier schon hatte, dann denke ich, sie sind da und jagen grad sehr aktiv, dann geh ich nach Hause.

    Solange ich kleine Gruppen Wild rumstehen seh, fühl ich mich recht sicher.

    Natürlich beschwert sich kein Labbi über eine solche Haltung. Und problematisch werden die allermeisten Labbis deswegen auch nicht. Aber happy? Nein, definitiv nein. Wer das behauptet, hat einen Labbi noch nie bei einer Beschäftigung gesehen in der er aufgeht.

    Die TE plant keinerlei Beschäftigung in diese Richtung. Nicht einmal eim bisschen just-for-fun Dummy…

    Und deswegen von mir ein klares Nein zum Labbi und auch zum Goldie. Ich bitte meine Meinung dazu zu akzeptieren und nicht laufend drauf rumzuhacken.

    Ich hatte hier das Gefühl, dass der Hund schon beschäftigt werden wird, wenn es denn ein Labbi oder Golden wird, kann doch Dummysport in den Alltag integriert werden.

    Das sind doch Leute, die vor der Anschaffung stehen und beraten werden möchten.

    Statt jetzt zu sagen:NEIN!, hättest du doch beraten können, das bei Labbi und Golden irgendeine Betätigung in Richtung Holen, bringen, tragen, suchen, für den Hund sehr wichtig ist.

    Ich hab das mit Collies und BCs immer spassmässig betrieben, und sehe es auch so, dass ein Labbi oder Golden einfach was machen sollten in die Richtung.

    Aber ehrlich, das ist auch noch eine Sache der unterschiedlichen Linien.

    Den meisten reicht das, was hier geboten werden kann mit Sicherheit. Wenn dann noch in den Dummysport geschnuppert wird: perfekt!

    Ich bin mit meinem 1. TA - Angsthund auch zum Ta gelatscht, damit die alles positiv auffasst.. Hat sie auch, sie ging gerne Leute besuchen. Aber ab der ersten Spritze, aufgerissenem Ballen war’s vorbei….

    Ich habe auch nur noch draussen gewartet, dann rein. Der TA musst den Hund nur auf irgendeiner Stelle am Körper angucken, dann hat sie wie Espenlaub gezittert.

    Und sie musste nichts furchterregendes über sich ergehen lassen.

    Es wurde im Alter wieder besser.

    Die BC Hündin war in der Jugend eine coole Socke, dann ein souveräner Hund und im Alter wurde sie etwas weicher und auch ein bisschen weniger taff. Joe, der BC hat eine traumatische TA Erfahrung, der hat dann nach „Zittern“ auf völlige Aufgabe geschaltet, der ist jetzt im Alter gelassener und nicht mehr über die Massen ängstlich.

    Der Collie war cool, zwischendurch mal richtig ängstlich ( ich glaub nach der 3. oder 4. OP.

    Und nun 2 OP s weiter und wirklich andauernd beim Ta mit Klinikaufenthalten..ect. Ist wirklich offen und nicht ängstlich.

    Und es ist mal Okay und mal tud es auch weh beim TA……

    Ich bin immer gleich, habe Mitgefühl, tröste auch, aber mache auch kein „Geschiss“. Was der Hund aushalten muss ohne Narkose, ist abtasten, Blutabnehmen, mal ne Spritze, Verbände….Zähne angucken.

    Das müssen meine Hunde ertragen. Mit oder ohne Angst.

    Und ein richtiger Paniker war der Eurasier in meinen Augen nicht. Mir war das zu viel „Gewese“.

    Ich finde auch: auf dem Tisch behandeln, unten Ruhe. Damit kommen meine Hunde gut zurecht. Und mein alter Joe mit „Herz“ ist für mich soviel wert wie eine chinesische MinghVase.

    Da wache ich mit Argusaugen, wie es ihm geht.

    Ach ich hab ja noch einen Colli, den vergess ich immer, weil der so brav ist.

    Der ist normal. Während Corona hab ich ihn auch in der Augenpraxis übergeben müssen, das hat mir echt sehr leid getan, aber war so tapfer und als wir uns wieder hatten, waren die Freude auf beiden Seiten gleich riesig…..