Beiträge von Mehrhund

    Ich hätte auch Huskys( oder ähnliche) halten wollen, das hat aber nie in mein Lebensumfeld gepasst, auch der Malamute ist immer noch im Hinterkopf(aber nur ein Nothund).

    DSH fand und finde ich toll, möchte ich aber nicht erziehen müssen.

    Boxer hätte ich schon gehabt, sind mir zu krank.

    Golden Retriever wollte ich als ersten Rassehund, mein Mann wollte einen Pudel. Also gab es einen Border Collie ( 😂das ist die kurze Version)

    Dann nach BC, die Collies und jetzt nach langer Überlegung, wo auch der Bobtail und der Briard mal Statisten waren: der Eurasier.

    😂

    Ach, wäre ich jünger, wäre es ein Beauceron geworden😂

    Bei deinem anderen Thread wollte ich schon das Vestibularsyndrom ansprechen. Mein BC hatte das mit ca 12 Jahren. Ich kam nach Hause, mein Mann meinte, der Hund wird sterben, ich hab dem Hund in die Augen geschaut und war erleichtert.

    Ja, der Hund wird sterben, aber weder Heute noch in nächster Zeit. Er hat das Vestibularsyndrom.

    Die TÄ hat es bestätigt und er wurde symptomatisch behandelt. Ein paar Tage mussten wir ihn die Treppen runtertragen, dann ging es mit Hebegeschirr.. Und dann war de Spuk nach ca 3 Wochen gänzlich vorbei und er lebte noch Jahre!

    Ich bezweifle ja, dass es viele Hunde gibt, die tatsächlich reine Freude empfinden, wenn es an der Tür klingelt und die Menschen bekommen Besuch.

    Der Umgang mit dieser für uns zum Leben gehörenden Situation ist halt unterschiedlich.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, je weniger meine Hunde mit Besuch zu tun haben, desto einfacher wird es.

    Viel schwieriger finde ich ja, es meinem Mann UND dem Besuch zu erklären warum der (Senior-Collie) nicht den Besuch (beißen) ähhh begrüssen darf.

    Neulich war ich mal der Besuch und musste einen sich sichtlich unwohl fühlenden fiddelnden Labbi über mich ergehen lassen. Mein Gefühl war: der hätt mich am liebsten hochkant rausgeschmissen….Ich fühlte mich nicht wohl als Gast.

    Was mir hier mal komplett fehlt, ist auch nur ein Hauch von Mitgefühl für die Erkrankte, die uU gar nicht voll verantwortlich ist/sein kann, sondern bei der das gesamte Umfeld zugelassen hat, dass sie ohne Hilfe in einen Zustand gerät, in dem sie eine von Hundefäkalien verschmutzte Wohnung okay findet…

    Was nicht heißt, dass der Hund mir nicht leid tut.

    Finde ich eigentlich gar nicht. Es waren sehr sachliche Beiträge zum Thema „Hilfe für den verwahrlosten Hund“, wie es sich für ein Hundeforum gehört.

    Und ich weiß auch nich recht, was dein Appell an die Forenuser mehr Mitgefühl für die Erkrankung der Verursacherin bewirken soll.

    Übrigens ist ja grad hier das Umfeld sehr wach und helfend.

    Übringends hat jeder Mensch das Recht auf Krankheit!

    Sonst dürften sich viele Gutmenschen berufen fühlen Andersdenkende zu reglementieren.

    Ich finde deinen Vorwurf unangemessen.

    Ganz vom Boxer abgesehen, würde und werde ich sehr viel Rassen nie kaufen.

    Ich empfinde die Rassezucht als fast an die Wand gefahren. Es gibt so viele Rassen, wo man einfach mit gesundheitlichen Problemen rechnen muss!

    Den Preis zahlen die Hunde! Und natürlich die Besitzer beim Ta.

    Ist euch überhaupt schon klar, dass man heute (es sei denn man ist Spitzenverdiener) für den Hund eine Krankenversicherung abschließen „sollte“?

    Die Tierarztbehandlungen kosten ungefähr soviel wie Behandlungen an uns Menschen!

    Ich hab letzten Monat für meinen einen Hund 700 € ausgeben müssen beim Ta. Mein verstorbener Hund hat an OPs ca 20000€ gekostet. Hier im Forum gibt es viele Beispiele von kranken und teuren Hunden.

    Und wenn der Besitzer kein Geld hat, werden Tiere nicht behandelt!

    Auch interessant, dass Hundekrankenversicherer längst Hunde nach wahrscheinlicher Krankheitsanfälligkeit eingruppieren.

    Mit den hier schon als krank beschriebenen Rassen zahlt man da deutlich mehr. Und rassetypische Krankheiten sind ausgeschlossen.

    Und ich finde auch und GERADE dann, wenn man eine „Problemrasse“ hält, selbst wenn gerade der eigene Hund nicht betroffen ist, ist es ratsam für die Gesunderhaltung/Wiederherstellung der geliebten Rasse einzustehen.

    Immer nur vertuschen bringt gar nichts!

    Die Dinge zu benennen, ohne irgendwen anzuprangern, wäre schon mal ein Anfang.

    Das ist so vielschichtig einfach : schlimm

    Für den Hund möchte ich dich fragen: kannst du ihm Pflegestelle sein?

    Für die Freunde: Bring ihn denen zurück!

    Für den Hund: occcccchhhhhh mennnnnooooo

    Für dich: das ist nicht dein Hund, du hast ihn dir nicht gekauft, bring ihn ins Tierheim

    Ganz blöde Situation und ganz herzliches Beileid für deinen Verlust.