Beiträge von Mehrhund

    Am Geschirr darf die Leine straff sein. Zug mag ich nicht, tolerier ich aber, wenn wir unterwegs sind. Hier ist halt überall Leinenzwang, wo es ungefährlich für den Hund wäre.

    Am Halsband muss der Karabienerhaken gerade runterhängen, alles andere ist inakzeptabel.

    Unser Hund hat gelernt( ja…sie kann es, aber natürlich noch nicht in jeder Ablenkung), das sie selbst dafür zuständig ist darauf zu achten. Und noch NIE! wurde an den Hals gerupft/geruckt. Ich finde das ganz, ganz schlimm!

    Am Geschirr wird natürlich auch nicht geruckt. Mein Hund soll Knochenmässig gesund bleiben, deshalb wird von Anfang an reinspringen verhindert.

    Gehst du da vielleicht zu verkopft ran?

    Ich trainier das gar nicht so planvoll. Das läuft unter „normaler Alltag“ mit „Muttiblick“.

    Ich weiß ganz genau, was Hundi kann und das wird einfach erweitert.

    Ich seh genau, wenn Hund mir „zu anhänglich“ wird. Das rutscht schnell in stalken und kontrollieren und das lernen hier schon Welpen, dass ich das nicht mag.

    Und so lernen sie hier alle, dass ich komme und gehe, wie die Königin der Welt.

    Ich hab jetzt viele junge große Hunde in der Hundeschule gesehen, wo ich denke, wie sollen die das jemals lernen.

    In der Hundeschule wird „Stehenbleiben und Richtungs(Ruck) Wechsel“ als „positive Methode verkauft.

    Und dann aber schlecht Grundstellung üben lassen….

    Ich bin „Hundtrainergeschädigt“.

    Einfach nur ätzend . Absolut kein Wunder, dass viele Hunde heute so dermaßen unerzogen durchs Leben eiern.

    Ich hab bei dem Trend zum Hobby Mantrailing grad ein Deja vu.

    Als AGI noch ein völlig unbekannter Sport war, war ich auf einem neuen Hundevereinsplatz, weil die auf Anfrage auch AGI anböten.

    Ich war dann da und man zeigte mir die am Rand aufgebauten verwitterten alten Geräte vom Tunierhundesport, die könne ich nutzen. Von dem neuen „Stangenhopsen“ als Sport hielt „Mann“ nichts. Sei Quatsch.

    Hier wird jetzt ein „Beruf“ der Rettungshundler genau gleich genannt mit einem „Hundevolkssport“

    Das ist auch im ersten Moment, als. Es aufkam befremdlich gewesen.

    Aber Fußball heißt auch überall Fußball. Ob es die WM ist oder sich Kids in brasilianischen Slums Getränkedosen zukicken.

    Mantrailing hat sich als Freizeitbeschäftigung durchgesetzt und wird bleiben.

    Es ist einfach kolossal praktisch, mit jeder noch so bissigen Kröte an der Leine etwas zu haben, wonach Hundi ausgelastet ist und wohlig ins Schlafkoma fällt.

    Mein Rettungshund BC war nach Übungstagen 2 Tage zufrieden. Und ob Einsatz oder Übung war ihr Wurscht.

    Sie war aber nur Flächenhund😀

    Und ich würde keinen mehr ausbilden wegen der Gefahren, wenn würde ich einen Mantrailer ausbilden und nicht als erstes an die Rasse BC denken.

    Naja Hunde Hunde benehmen sich halt auch wie junge Hunde. Was ich für mich nicht mag, ist „Arm ausreißen“ beim in die Leine scheppern. Das hat hier tatsächlich auch nur der 1. Hund gemacht. Ab Nr. 2 wurde das abtrainiert oder nicht an oder wie auch immer. Das geht einfach nicht.

    Leinensalat und kreuz und quer find ich auch blöd, geht aber manchmal einfach nicht anders.

    Ich übe Leinenführigkeit sehr punktiert und werd die Woche mal in Ablenkung üben, wenns nicht geht, dann eben (noch) nicht.

    Erinnert sich noch irgendwer an das Drama mit dem Fahrstuhl und in der Folge dann Schiebetüren und andere Untergründe?

    Diese Probleme haben sich durch Nicht-Training in Luft aufgelöst, quasi, wo wir grad beim Thema Nicht-trainieren sind. Ich vermute, das mit dem Umbau im Hirn hat diesen unnützen Fahrstuhlkram einfach im Müll entsorgt oder so. Verrückt, aber ist so. :ka:

    Ich habe es gelesen. Und nie gezweifelt, dass das mal vergangenheit sein wird.

    Spannend deine Beobachtung und Danke, dass du sie teilst.


    Ich war mal mit dem Collie im Park als er so um die 7 Monate war und er fürchterliche Angst vor einer übergrossen menschlichen Statue hatte, da hab ich "ordentlich" geübt, hingehen, schönfüttern, clickern, vorgehen, anfassen, das volle Programm.

    Bis zu seinem Tod, hat er sich vor dieser Statue gefürchtet, da war nichts mehr zu holen.

    An Kinderspielplätzen das selbe. NUR, da habe ich "nicht-Training" gemach, weil ich kein Bock auf das theater hatte.

    Und...tara, war irgendwann kein Problem.

    Ich hatte keinen Plan und bin da nicht systematisch vorgegangen. Also ist die Beobachtung ist ein Zufallsbefund. (Und hätte ich gar nicht mehr dran gedacht, wenn ich nicht neulich hier gelesen hätte, dass es besser sei in Angstphasen da gar kein Brumborium drum zu machen. Und nach Überlegung, klang das für mich schlüssig.

    Da hatte ich schon den neuen Hund eine Statue schön füttern wollen und hatte plötzlich ein Deja vu. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Also hab ich das sofort gelassen und es ist überhaupt kein Ding, der Hund interessiert sich nicht die Bohne für Statuen.

    Eurasier und Collie unterscheiden sich ja deutlich, aber beide Hunde haben ein für die jeweilige Rasse sehr gutes Nervenkostüm.

    Ich finde es super spannend und gehe jetzt genau so vor: NICHT-Training, aber immer da sein! Und ggf helfen.

    Ich finde das sehr spannend

    In Berlin Brandenburg gibt es nur Labradoodle.

    Und das Fell wird noch.

    Ganz sicher. Und das auffällige Jagdverhalten ist nur „sie oder er möchte nur spielen.


    Ahhhhrggfhhh ich habe meinen ersten Pomsky kennengelernt.

    Ich denke, ich werde einfach auch ohne Welpe weiterhin in Welpengruppen gehen.

    Das lässt normale Probleme im Alltag klein erscheinen.

    Es gab auch endlich auch mal „gesunde“ Möpse….

    Die geretteten“ Adoptanten gibt’s natürlich auch. Das ist ne eigene Rasse😂