Beiträge von Mehrhund

    Dieses fiddelige beim Collie wird ja gerne als „Labbitypisch“ beschrieben.

    Da is schon was wahres dran: Aggression „weg gezüchtet“, dann bleibt eben oft ein „zwiegespaltenes Wesen“.

    Dieser Zwang:“Ich muss hin, aber hab eigentlich Angst“ muss ich bei meinem Eurasier grad auch ausbalancieren und helfen.

    Sie war anfangs sehr scheu, jetzt ist sie (mir) zu distanzlos.

    Da unterstützen wir sie grad sehr, damit sie ihr „genetisch natürliche“ Distanz später ohne Aggression einnehmen kann.

    Mein Collie hat im Gegensatz dazu als Junghund gerne „Kräftemessen gemacht“

    Der wollte definitiv im Mittelpunkt stehen und sehr gerne auch sagen, was geht😅

    Dem musste ich Kontakt verbieten. Und später war dieser der geduldigste Hund und angenehm neutral bei (fremden) Menschen. (Zuhause….wäre er gerne Polizei und Zollfahndung gewesen😂

    Was ich beim Collie schwierig finde ist das verwischen der alten Anlagen. Sie haben die Anlage zum Wachhund. Aber es ist nicht mehr sauber. Es ist ein verwischtes „Irgendwas“.Mein Brite lässt keinen rein, der AmiCollie, hat keinen rausgelassen. (Besuch)

    (Musste ich immer managen)

    Bin gespannt wie’s mit dem Eurasierwird.

    Ich hör ZSV und ab 17 und Kurt Krömer Feelings

    Und sehr gerne Politik mit Anne Will und Feel the News

    Als Basics😂

    Und dann noch das ganze Hundegedöns, wo aber bei 0,1 % der Podcast die Stimmen angenehm sind und es nicht affektiert klingt.. ganz komisch.

    Ich glaube das in die Richtung meinte ich mit meinem Nachtrag oben.

    Da denke ich gerade drauf herum. Denn ja, ich würde sagen ich erinnere meinen Hund in 70% der Fälle daran, dass wir uns entspannt fertig machen können für den Spaziergang.

    Was meinst du dazu?

    Dran erinnern ist doch okay, hemmen und abbrechen was anderes. Das ist in der schriftlichen Sprache auch oft missverständlich.

    Ich sage zu meiner Kleinen an Wasserpfützen auch „Lass das“, wenn sie trinken will. Das ist jetzt so, dass sie es auf unseren Spaziergängen verallgemeinert hat.

    Sie kann sich zurücknehmen, weil wir das geübt haben. Da ist mein „Abbruch“ nur noch eine freundliche Erinnerung.

    Ich breche vorfreudige Aufregung vor dem Spaziergang ab. Situativ. Denn Aufregung „stapelt“ sich hier. Wenn mein Hund schon springt beim Halsbandanziehen und ich das ignoriere, dann ist der nächste Schritt aus der Haustür rennen, danach dann ist die Leinenführigkeit im Eimer und dann fahre ich irgendwann aus der Haut und bin zusammen mit dem Hund auf 180. Das ist ein Menschproblem, dass ich da nicht ruhig bleiben kann, aber perfekt bin ich nun mal auch nicht.

    Daher für mich lieber: Hund auf Niveau 1 von 10 kurz daran erinnern, dass man zwar vorfreudig sein kann, aber nicht total ausrasten muss, auch nicht beim Tageshighlight. Das geht auf dem Level zum Glück noch mit einem Blick und einmal gemeinsam ein- und ausatmen. Später wäre das dann nicht mehr so möglich.

    Wenn ich damit ein gutes Nervenfundament für den Spaziergang legen kann, dann mach ich das so.

    Das Fundament dafür ist, das der Hund angeleitet wurde ( vorher) , sich zurückzunehmen!

    Ich „breche“ auch ab. Aber das wäre dann, wenn es täglich in immer der selben Alltagssituation doch eher Management.

    Und dann würde ich eher nicht immer wieder das selbe Verhalten an der selben Stelle abbrechen wollen. Oder ist das so gemeint, wie:“steter Tropfen höhlt den Stein“?