Beiträge von Mehrhund

    Hier klafft nichts auseinander.

    Und es klaffte auch nicht bei den anderen Hunden.

    Es war teilweise viel Organisation und Arbeit und meine Zeit ging weg wie warme Semmeln aber die Hunde kamen (nach dem 1. Hund) immer sehr „überlegt“ (naja😎) hier an und ich wusste, was ich mir da wieder für Arbeit anlache.

    Mein Arbeitsleben hat sich mit der Zeit ein paar mal verändert und der jetzige neue Hund ist ein reiner Familienbegleithund, den mein Mann ausbildet.

    Sehr gerne denke ich an die Zeit zurück, wo ich mit 3 Hunden im Verein RO trainiert habe. Das fand ich unfassbar anspruchsvoll für mich. Dieses Umschalten auf 3 unterschiedliche Hunde und zwei haben dann abgelegenen zugeguckt.

    Ansonsten hab ich mit dem 1. Hund AGI im Verein betrieben ( 3 - 4 Tage die Woche Hundeplatz mit allem was dazugehört.)

    Mit den Bordern geplant Rettungshundearbeit und dann reingestolpert ins Hüten, dann Hüten , Schafe, Umzug aufs Land und eigene Schafe..dann Unfall und die Schafshaltung aufgeben müssen. Und dann Umstieg auf den Collie aus Arbeitslinie. Noch eine Zeit Hobbyhüten mit den alten Bordern bis ich auch das Kapitel mit einem weinenden Auge abgeschlossen habe.

    Ich brenne/brannte immer für das Leben mit den Hunden. Ich glaub es gibt keinen Hundesport( außer die neueren) wo ich nicht mindestens ein Seminar gemacht hab.

    (Okay, Treibball ohne Hund😂)

    Manchmal, zum Beispiel als das mit dem Hüten nicht mehr ging, hatte ich auch Versagensängste und ein schlechtes Gewissen, bis wir uns dann wieder ausgerichtet hatten und es eben anders weiterging.

    Mein Mann hat immer gesagt: die Hunden haben ein super Leben!

    Das hat mir geholfen, wenn mein Anspruch an mich mal höher war, als was ich leisten konnte.

    Vereine waren und sind für mich immer lange oder kürzere „Begleiter“ gewesen.

    Wie Trainer auch, oder Trainingsgruppen.

    Die letzten Vereine war alles über „Gastkarte“ da haben die Vereine was in der Kasse und ich muss nicht mit zum Kegeln.

    Jetzt sind wir grad „Team Hundeschule“. Und das fühlt sich gut an (gibts auch menscheleien aber was solls)

    Is jetzt echt lang geworden. Sorry.

    Mein Einstieg in die Hundehaltung als Erwachsene Frau war: „Ich will einen Hund“, erhalten habe ich einen Mudi und bin süchtig geworden nach arbeitsgeilen angespitzten Hunden.😁

    Und nun genieße ich das Feinii, das so ganz anders ist, genauso schlau, aber viiiiiiiel einfacher. Wenn ich dann die verirrten Arbeitshunde samt Halter in unserer Hundeschule sehe, muss ich in mich reinschmunzeln. Ja, die sind anders, die Collies kläffen, die Jagdhunde jagen, die Schäferhunde haben „Aggression“.

    Soooo, habe fertig😂

    Edit: ab doch glatt meine Hundetrainerausbildung und 2 Jahre als Selbständige Hundeschule mit super Platz vergessen😂

    Den Lebensweg habe ich bewusst abgebrochen, weil es ein Knochenjob ist.

    So, hier meine Prozente:😂

    Bei uns besteht der Anteil an Proteinen zu 100% aus Muskelfleisch mit ca

    10-15% Fett, auch mal Blättermagen, Herz ect. , Fisch (selten), Eier, Milchprodukte.

    Dieser Anteil deckt den Bedarfswert des jeweiligen Hundes an Protein.

    Dann teil ich Kohlenhydrate und Gemüse/ Obst in 50% zu 50%

    Die Proteinzufuhr ist fest, der Rest ist individuell je nach Hund (alt/jung/aktiv/Hormonlage).

    Die HSH Diskussion is ja schon so alt wie Barf😂

    Was aber ist, dass diese Hunde meines Wissens oft der Zeit er Ablammung/Kalbung sich an den Nachgeburten gütlich taten. Und sicher ja auch mal nen Hasen oder so Verschnabulierten und Milch bekamen.

    Und Brot/Getreide.

    Also je nach Land eine traditionelle Kost.

    Wie das mit der Gesundheit alter Tiere war weiß ich nicht.

    Aber ob da alle bestens versorgt 13/14 Jahre wurden? Oder ob’s doch nur so um die 8/9 waren/sind.

    Interessant fand ich hier halt die Tabelle und 1 Kilo Fleisch pro Tag/Hund.

    Und dann vielleicht 6 Hunde. Nicht nur der Preis, auch Lagerung wäre doch schon ein Herausforderung für jemanden ohne Gefrierraum.

    Lange Rede, kurzer Sinn, hier ist eine andere Kost praktischer als Barf ohne Knochen und ohne Milch😂

    Danke übrigens fürs schreiben hier.

    Hab mal wieder Denkanstöße erhalten.

    Was ich schwierig finde, sind immer die % Angaben.

    Wenn ich an meine Border Collie Hündin denke, die einen unglaublichen Grundumsatz hatte und die wirklich massenhaft Fleisch, Pansen, fleischige Knochen brauchte.

    Da wäre eine Angabe von 50 % dann 400 Gramm Fleisch am Tag bei Kg 20 körpergewicht.

    Beim Collie mit 20 Kilo wäre es bei 50 % Fleisch 150 g Fleisch und es wäre dann unter dem Bedarf an Protein gewesen, die er rechnerisch braucht(e) im Erhaltungszustand.


    Bei der Hündin hätte es gepasst, und der Rest halt Kohlenhydrate und Gemüse.

    Der Collie wäre unterversorgt gewesen.

    Ich füttere so wenig Fleisch wie möglich. Einmal aus bekannten Gründen, aber auch, weil Hunde als Kulturfolger mit leichten rassespezifischen Unterschieden sehr gut Stärke verwerten können.
    Konkret sind das für meinen 22-kg-Hund 130 g am Tag.

    Darf ich fragen, weit was du dann auf den Mindestbedarf an Eiweiß kommst? Mit Fleisch ja nicht. Milchprodukte? Eier? Getreide?