Beiträge von Mehrhund

    Die Frage ist, wie unterscheidet man Stress und Teenagersein?

    Juhu,

    habt ihr denn Erfahrung mit und Tipps bei Zerstörungswut? Wir haben unsere 9 Monate alte Hündin seit 2 Monaten. Vorher hat sie auf der Straße gelebt. Vieles kennt sie nicht und vieles kennt sie anders.

    Was sie aber macht, ist Dinge kaputt machen. Man könnte meinen, sie wäre nicht ausgelastet, aber wir machen Dummytraining mit Apportieren und suchen, gehen mehrmals am Tag spazieren, davon 1 langer Spaziergang und achten auf genügend Schlaf für die Konfettibirne. Dennoch schnappt sie sich permanent irgendwelche Dinge (Katzenhöhle, Kissen etc.) schleppt sie in ihre Box und zerkaut sie. Wir bieten ihr immer Alternativen an, aber die interessieren sie nicht die Bohne. Es sei denn, es ist Futter drin. Das können wir aber auch nicht 20 Mal am Tag machen.

    Habt ihr Tipps & Tricks?

    Würde ich so mit meinem 9 monatigem Hund unterwegs sein, würde die auch am Rad drehen.

    Ihr unterschätzt das ALTER, die AUFNAHMEFÄHIGKEIT und die vorhandene Traumatisierung.

    Ich hatte einen Hund, der aus (normal deutscher schlechter Haltung, bei "gut gemeint") traumatischen Bedingungen zu mir kam .

    Der Hund hat 1 Jahr nur Stress abgebaut und hat Jahre gebraucht um einigermassen "normal" zu werden.

    Dein Hund ist unter diesen Bedingungen bald ein noch grösseres Nervenwrack.

    Sorry, ich kann einfach nicht drum rum schreiben.

    Stress macht krank!

    Und Kaffeholz käme bei mir nicht auch nur in die Gegend eines solchen Zerstörers. Da Zahnfrakturen das nächste Problem. NEUN Monate, da gibts doch für einen Strassenhund kein Hartholz zu kauen.

    Bei mir würde das Tierchen in einen absolut stressfreien Raum kommen( mit mir oder ohne mich), wo nur Zeug ist zum Schreddern.

    Es wäre schön, wenn wir so einen hätten, aber der wäre leer, also auch ohne Möbel. Die hat auch schon am Couchtisch rumgenagt :loudly_crying_face:

    Ich werde mich mal auf die Suche nach verschiedenen Spielzeugen begeben, und durchtesten, welche sie super findet. Aktuell verliert sie an allem sehr schnell die Lust. 2 Minuten Freude und dann wars das. Generell mag sie Quietschesachen. Da mir aber gesagt wurde, dass die den Jagdtrieb hart triggern und sie eh noch absolut fixiert auf unsere Katzen ist, wollte ich das nicht riskieren.

    Bevor der 9 monatige Hund! ( meiner ist grad 9 Monate) weiter gestresst und missverstanden wird, bitte für den Hund denken!

    Du hast einen Hund adoptiert aus einem traumatischen Leben!

    Der Hund ist traumatisiert und verhält sich so, wie ein Hund sich nur verhalten kann.

    Was habt ihr denn bei der Adoption für Ideen gehabt, wie das mit so einem Hund wird?

    Neues von der Hundeschulfront.

    Unser Eurasiermädchen ist eh die beste, davon aber abgesehen ist sie gut sozialisiert, geht offen und freundlich mit Hund und Mensch um.

    Ihre rassebedingte Distanziertheit äußert sich darin, dass sie distanzloses über sich beugen und schnellen Bewegungen in ihre Richtung ausweicht, aber dann wieder neugierig schaut, was dieser Mensch wohl gemeint haben könnte und sich dann auch anfassen lässt.

    So weit so gut.

    Nun reagierte sie auf einen Trainer schon in der Welpengruppe (wie ich finde) angemessen zurückhaltend. Und gestern hat er sie im Dunkeln im Platz liegend mit Bewegungen „desensibilisieren“ wollen, die wie Tritte aussahen. Da ist sie ausgewichen.

    Alles kein Problem für mich. Kann ich meinem Hund zumuten in dem Alter.

    „Witzig“ ist aber, das er UNS ein Problem anhängen will.

    Da sagt er dann, nachdem er sich beim Hund wieder eingeschleumr hat:“ Die hat sich toll entwickelt (durch ihn natürlich), die war ja so ängstlich noch vor 1 oder 2 Jahren“.

    Auf meine Antwort, dass sie da nicht auf dieser Welt lebte, weil sie erst 9 Monate ist… kam nichts…

    Also Leute gibts😂😂😂

    (Das ist der Junghundkurs nach dem Welpenkurs, ich frag nächstes mal, wann wir in den Seniorenkurs wechseln dürfen)


    Weder denke ich mir : ,,Der Husky/Shiba/Border is schuld weil der meinen so anstarrt ( wobei ich mir bei manch Border schon denke wär cool wenn man daran arbeutet, hat für mich dann aber auch nix mit normalem Drohfixieren zu tun ).",

    OH doch, das ist beim Border definitiv Drohfixieren.

    Das ist züchterisch aus dem Jagdverhalten rausgezüchtet und wird oft leider von den Hunden an anderen Hunde und Bällen und Autos und und und gezeigt.

    Mein BC Joe mit viel Auge hat das in den 1 bis 2 Jahren machen dürfen und ich habe da immer gegenarbeiten müssen.

    Das Problem ist nur, dass viele diese Verhalten normal finden, wenn es im Alltag ausgelebt wird und nicht sehen, wie der Hund in dieser Anspannung alleine gelassen ist.

    UND, dass ihr Hund damit andere reizt, nervt, verängstigt.

    Beim Husky kenn ich das gar nicht, wäre mir aber unwohl, wenn ein Hund mit viel Jagdinstinkt mich oder meinen Hund anstarrt, würde ich mir verbitten.

    Shibas kenne ich gar nicht in echt, aber da ich ja jetzt auch eine spitzöhrige Ringelrute führe achte ich sehr darauf, wie SIE angeguckt wird und wie sie selbst sich bewegt in der Hundewelt.

    Ich könnte eine Dramaqueen dazugeben.

    Sensibel wie 10 Collies aus schlechter Haltung, kommt bei jedem Nasenhochzieher zu mir und bring Taschentücher, weil, ich könnte traurig sein :zany_face:

    Halloooo, ich wollte einen sturen, nicht trainierbaren Hund(zumindest wollte ich das als Ausrede nutzen). :rolling_on_the_floor_laughing:

    Im Garten gräbt sie Löcher für 10 läufige Hündinnen und drinnen trägt sie meloramatisch einen klitzekleinen Lebkuchenmann aus Stoff und eine gammelige Möhre durch die Gegend.

    Fressen: Ich hasse sie!

    Sie frisst nur noch Trockenfutter, Barf ist Teufelszeug.

    😭😭😭

    Einzelhunde sind die Pest (aber niedlich isse ja)😏