Beiträge von Mehrhund

    Ich finde das alles ganz schön viel für so einen jungen Hund.

    Und das ist dann der Grund, warum sie statt super müde zu sein, eher Unfug macht, weil es zu viel Input war? Ich kann ja die Gassirunden kürzen und mal schauen, ob sich etwas ändert.

    Nach müde kommt blöd.

    Bei Mensch, Hund und BC😂

    Und auch bei völlig normalen Rassen und Mixen .😂

    Nicht unbedingt die Länge des Gassies oder Dummytrainings, sondern auch wie viel Aufregung.

    Ich war gestern mit einem Hund (9 Monate-Rasse ist geheim) in der Junghundegruppe und es ist über ihre Konzentrationsgrenze gegangen. Danach zuhause, hat „der Hund“ gebellt und wollte nach oben. (oben ist nichts los und sie ist dort alleine).

    Sie kann das, weil sie die Strategie sich zurückzunehmen und rauszunehmen lernen konnte.

    Jetzt wieder ein BC Beispiel: ein anderer Hund, der mich 14 Jahre begleitet hat im Leben, nicht der „Knabberer“, die hat den Kopf ins Dunkle gepackt um abzuschalten.

    So hat jeder Hund eine andere Strategie. Rasseunabhängig😂

    Danke für die Klarstellung und ganz viel Freude mit dem völlig normalen Hund.

    Ich werd zukünftig einfach meine vorgeprägten Impulse bei mir behalten.

    Juhu,

    habt ihr denn Erfahrung mit und Tipps bei Zerstörungswut? Wir haben unsere 9 Monate alte Hündin seit 2 Monaten. Vorher hat sie auf der Straße gelebt. Vieles kennt sie nicht und vieles kennt sie anders.

    Was sie aber macht, ist Dinge kaputt machen. Man könnte meinen, sie wäre nicht ausgelastet, aber wir machen Dummytraining mit Apportieren und suchen, gehen mehrmals am Tag spazieren, davon 1 langer Spaziergang und achten auf genügend Schlaf für die Konfettibirne. Dennoch schnappt sie sich permanent irgendwelche Dinge (Katzenhöhle, Kissen etc.) schleppt sie in ihre Box und zerkaut sie. Wir bieten ihr immer Alternativen an, aber die interessieren sie nicht die Bohne. Es sei denn, es ist Futter drin. Das können wir aber auch nicht 20 Mal am Tag machen.

    Habt ihr Tipps & Tricks?

    Vielleicht sollte ich das nochmal klarstellen. Wir machen Montag bis Freitag jeden Tag 10 Minuten Dummyübung im Garten. Das bedeutet ich werfe den Dummy ca. 5 Mal und sie bringt ihn mir mit Belohnung (das übrigens auch für die körperliche Auslastung, weil sie viel Bewegungsdrang hat, aber nach 2 Monaten noch nicht abrufbereit ist - vor allem bei allem was neu ist) und dann darf sie ihn noch 3-4 Mal suchen. That‘s all. Danach lässt auch die Konzentration nach. Samstags gibts eine Stunde Junghundekurs.

    Der Hund zerstört nicht den ganzen Tag alles. Auf keinen Fall, aber, wenn sie in Spielilaune ist, schnappt sie sich eben alles, was sie super findet, aber eben ich nicht und die angebotenen Alternativen haben bisher nix gebracht.

    Sie hat regelmäßig Hundebegegnungen in Maßen und nur dann, wenn sie möchte bzw. wenn ich es möchte. Denn die Spiellaune schlägt auch gern mal in Blödsein um. Einmal am Tag, meist abends, wenn alles verarbeitet wird, müssen wir den Exorzisten rufen, weil die so richtig dumm wird. Nach 5 Minuten rumgespinne geht sie dann ins Körbchen und pennt bis zur eigentlichen Schlafenszeit.

    Auch ich habe das als ganz normales Verhalten eines Junghundes wahrgenommen. Ich habe nur das Gefühl, dass man bei Straßenhunden eben an manche Themen anders rangehen muss als bei einem Welpen vom Züchter, den man schon von Anfang an hat - wie oft beim Kenneltraining, was bei vielen Straßenhunden ein riesiges Trauma ist und mitunter einfach keine Option ist.

    Ehrlich gesagt sind die weiteren Fragen bzgl der Züchterin meines Erachtens ein absoluter Nebenschauplatz.

    Man müsste mit dem Hund keinen Deut anders umgehen, wenn sein „Elternhaus“ ein anderes wäre. Jetzt ist die Lütte eben so, wie sie ist, und alles andere ist jetzt erstmal so, finde ich.

    Wenn man einen Welpen von einem Züchter kauft, dann interessiert doch gerade das Thema sehr. Gerade wenn der Hund von einer Zucht kommt, ist ja interessant, wie die Verwandschaft tickt.

    Ich bin ja auf der Hundesuche.

    Als 2. Hund zum jetzt 9 monatigem netten Eurasiermädchen. Unser Collie hat uns im Dezember überraschend verlassen, sodass schneller ein Platz frei ist, als gehofft. Für den Beagel wäre das hier sehr geeignet. 3000 qm sicher eingezäunter wilder Waldgarten. Leinenspaziergänge kein Problem, ebenso wie „irgendein Nasenhobby“.

    Der Laborbeagel wär schon was, aber ich weiß nicht, ob ich da schlimme Bilder in den Kopf bekomme und immer heule, wenn der Hund traurig guckt oder so.

    Ergo..ein Hund...aka deiner ....ist laut deinen Angaben mit dem Programm (mehrere Spaziergänge am Tag und bissl Apportiertraining) überfordert. Und das finde ich...grenzwertig pathologisch. Mir ist auch ehrlich gesagt kein Eurasier bekannt, der bei diesem Pensum überfordert war, die sind eigentlich recht wesensfest.

    Ich hab ein anderes Bild von dem ehemaligen Strassenhund. Ich lese auch das beschriebenen Dummytraining eher als Stressfaktor. Du liest Apportierspielchen und ab und an raus.

    Was mich anspringt in der Beschreibung ist das Verhalten des Hundes, dieses als schon zwanghaftes Zerstören von Tischen, Kissen, Katzenhöhlen und die beschriebene Hilflosigkeit der Halter mit der Situation umzugehen und die Vergangenheit des Hundes als eingefangener Strassenhund.

    Spätestens da, wo der Hund immerzu gemaßregelt und bestochen wird mit irgendwelchen Tauschgegenständen habe ich ein Tier vor Augen, was nicht zu Ruhe kommen kann, weil die Umgebung nicht so gestaltet ist, dass der Hund Hund sein kann.

    Mit dieser Gesamtsituation wäre mein Hund überfordert.

    Nicht damit, dass wir mehrmals täglich unterwegs sind und (nur der Vollständigkeithalber) mein Hund im Training zum hochwichtigem Schlüsselfindehund und Kammillesuchhund ist, mit dem wir ab und zu Apportierspielchen machen.

    Aber wie du ja schon festgestellt hast, sind Eurasier sehr wesensfeste Hunde.

    Aber wenn mein Hund ( hatte ich ja von einem meiner BC s auch beschrieben) , so gestresst ist, dass nur Zerstören noch als Ventil möglich ist, dann ist dieser Hund zu diesem Zeitpunkt mit diesem Programm überfordert.

    Ich hoffe, du verstehst jetzt besser um was es hier geht.

    Klingt für mich nach dem ganz normalen Junghund.

    Offenbar sind all meine Junghunde schwer traumatisiert. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ja nu, Junghunde sind ähnlich bereichernd wie jugendliche Menschen und mit allerhand Blödsinn ausgestattet. Ein Smartphone-Äquivalent gibt es für Hunde da nicht, um diese ausreichend abhängig tu machen, dass sie einem nicht auf den Sack gehen.

    Wohnung entsprechend gestalten, Räume schaffen, erziehen (ja, verboten sind ok!) und dann klappt das auch irgendwann. Die werden ja auch Älter und reifer in der Birne.

    Ansonsten ist das halt wie mit kleinen Kindern: das Leben ändert sich und da muss die Wohnung entsprechend sicher gestaltet werden.

    Schön, dass du das mal so richtig runterbrichst auf einen normalen Junghund.