Beiträge von Mehrhund

    Jemandem mit Angst vor großen Hunden würde ich empfehlen, zu gucken, was das für eine Angst ist...

    Ich finde grade bei kleineren Hunden hat man ja oft die Grosssen tudnixe am Hals.

    Und wenn man als Mensch wirklich Angst vor allen großen Hunden hat, na dann Prost Mahlzeit....


    Das wird jeder eigene Hund bemerken und je nach Anlage dann eben übernehmen oder beschützen wollen...
    Oder hofft auf den naturbelassenen Hund, der alles von alleine richtig macht...

    Ich verstehe übrigens sehr gut was du meinst, also das mit der Sicherheit vermitteln und, dass trösten, wie du es beschrieben hast (tätschelnd und Kekse werfend) nach hinten losgehen kann.

    Warum sollten tätscheln und Kekse werfen nach hinten los gehen?

    Ganz ernsthafte Frage.
    Es gibt ja einige Trainer, die empfehlen, einen Hund mit Gewitter/Schuss-Angst genaus so zu helfen, aus einer blockierenden Angstsituation zu kommen.

    Könntest Du das näher erläutern, oder hast Du mal ein Beispielbild von einem perfekt sitzenden Geschirr?

    Guck mal auf der Feltmann Seite:
    Das Anlegen des Brustgeschirrs | Institut Feltmann-v.Schroeder

    Sind jetzt nicht die Wahnsinnbilder, aber man sieht halt passende Geschirre. Viel Platz am Hals, Brustgnubbel frei, Schulterblätter frei und nicht hinter den Rippenbogen, was die Eingeweide einschneiden kann.

    Die Gurte sind sehr weich, ich hatte noch nie das Gefühl meine Hunde bräuchten Polster.
    Ich habe noch die Safety-Zug- und Führgeschirre von Zerro/Uwe Radant...das wars...was besser sitzendes kenne ich persönlich nicht.
    Die Feltmann Geschirre kann man eben einstellen, überalle, deshalb sind die quasi wie massangefertigt.

    Und bei fixierten Hunden habe ich noch Zugriff auf ihre Aufmerksamkeit. Die krall ich mir sobald sie anfängt zu fixieren per "Watch!", dann versuchen wir möglichst abgelenkt vorbeizugehen, immer wieder mal ein "Watch" oder ein "Links" oder "Rechts", damit die Konzentration bei mir bleibt. Damit sind wir auf gutem Weg. Also im Prinzip Aufbau von Alternativverhalten -> achte auf mich.

    Also du verbietest ihr das und forderst dann ein Kommando ein...

    Ist das nicht exakt das selbe wie @Frauchen007 ?

    Ich war gestern froh über das Sauwetter mit Dauerregen und irgendwas um die 12°. Ob es Luna viel gebracht hat weiß ich nicht, aber mich hat es beruhigt, dass ihr das Wetter ziemlich egal war. Das einzige was etwas stört bei Regen sind 2 deutlich längere Augenbrauenhaare über dem linken Auge, aber das lässt sich ja gegebenenfalls beheben.

    Seitdem wir auf den Vorsitz verzichten ist das Training viel entspannter, da wir keine offenen Baustellen mehr haben und an den Feinheiten arbeiten können.
    War ganz praktisch, dass unsere zweite Trainerin aus ihrem Sommerurlaub zurück ist und mir erstmal die ganzen Führhilfen die ich unbewusst gebe aufgezeigt hat :headbash:

    Darf ich mal neugierig sein?

    Wenn ja: was hast du weiter mit deinem Hund nach der BH vor?

    Ich frage, wegen der "Führhilfen".

    Das markierte ist hier aber doch bereits der Fall, und zwar der Regelfall.


    Daher ist meine Anmerkung: Früher ansetzen, eine Alternative aufbauen, damit es gar nicht erst dazu kommt. Immer besser, wenn man gar nicht nicht korrigieren und verbieten muss.

    Wenn Hunde sowieso gelassen sind, ist es einfach was anderes.

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    Das ist es ebend, was ich ja auch meine. Mit einem einfachen Hund ist alles einfach. Aber sobald der Hund sich "anglotzen" angewöhnt hat, wird es kompliziert...

    Die Frage ist halt, wieviel früher? Goethe bemerkt Hunde auf einer derartigen Entfernung, dass ich schon länger gucken muss, wer das ist und ob wir den kennen. Daher - ja doch, manchmal "glotze" ich wohl auch.

    Viel früher heisst: Dem Hund ein Alternativverhalten beibringen wie @flying-paws das Vorgehen bei ihren Hunden beschrieben hat, oder meine "Methode" mit Z und B, den Hund trainieren eine Alternative zu kennen, oder wie @frauchen07 ihre Art und Weise beschreibt.

    @LostRealist wie gehst du den nun vor? Das ist doch der Punkt? Was machst du, du hast mit deiner Hündin doch ein identisches Problem oder irre ich mich da? Warst du das nicht mit der Frage, was du machen kanns, wenn sie Menschen fixiert und anknurrt? Ist doch das selbe in grün.

    Früher eingreifen heisst nicht früher in der Situation sondern schon den Hund vorbereiten.

    Das ist immer so. Man muss dem Hund was beibringen in ruhiger Umgebung oder vergleichbare Situationen nutzen, die nicht mit Aufregung verbunden sind, damit der Hund erstmal weiss, was du von ihm willst.

    Wenn du wie @frauchen07 einfach nur dem Hudn sagen kannst, was du willst, sparst du dir Übungsprogramme, wie ich das tue...
    Ich habe immer Hunde, denen ich das erst erklären muss....
    Obs an mir liegt oder am Hund ist wurscht, solange beide im Ergebniss wissen, was zu tun ist...

    Auf Angst (wenn es denn Angst ist) mit Trösten reagieren, kommt beim Hund so an, dass du dir selbst Sorgen machst und dass seine Angst folglich berechtigt ist. Das will man ja gerade nicht.

    Nein!
    Ich kann nicht die Angst meines Hundes verstärken indem ich meinen Hund in seiner Not ernst nehme.

    Was du meinst ist was anderes.

    Wenn ich allerdings selbst zusammenbrecvhen, weil mein Hund Angst hat...ja...dann haben wir beide Angst...
    Aber auch das kann keiner, nur weil diese Angst ernst genommen wird.