Beiträge von Mehrhund

    Zur Aufzucht.
    Ich möchte idealerweise einen Hund, der geschützt geboren wurde, und beizeiten Tags und nachts draußen leben darf. Natürlich geschützt, das versteht sich von selbst.
    Wenn die Wlpen dann auch noch ab und an ins Haus dürfen zum erfahren, dass es Toaster gibt, bin ich zufrieden.

    Mir ist es lieber, der Hund kennt viele Aussngeräusche, als viele Innengeräusche.
    Ich hatte noch nie ein Tier, wo es problematisch war von draußen auf drinnen Umzug Modeln. Umgekehrt ist schwieriger.

    Ungarischer MIX?

    Zeig doch mal ein Bild.
    Ungarische Mix sind oft Hütehundmixe und da in Ungarn die Hütehunde eher so Gebrauchshunde sind, sind die oft "sehr kernig".

    Und das muss bei der Führung eines solchen Hundes beachtet werden.
    Okay, deiner war brav und ist zurückgekommen. Warum musstest du dann schreien?

    Besser ist es zu verstehen, was läuft und den Hund evt. VORHER abzurufen.
    Das hat nichts damit zu tun, dass es einfach bekloppt ist einen Hund zu fremden hinrennen zu lassen (vom andern Halter). Aber es ist auch müssig sich in "wer hat nun recht" Fragen zu ergehen, einfacher ist: Hundeverhalten verstehen und Hund ranrufen, bevor es zu solchen Interaktionen kommt.
    Dennoch ist es ein normales HUNDE-Verhalten.

    Vor fünf Monaten zog ja Hunter ein, dem das Alleine Bleiben nicht ganz so einfach fällt.

    Anfangs hat er regelrecht durchgebellt.

    Das finde ich schade.
    Okay, es kann ja sein, dass es nicht anders möglich ist, aber das hatte ich tatsächlich noch nie! Warum musstest du das zulassen?

    Mein Jaul-Border war so, der hat es nicht ertragen alleine zu sein und musste sich lange Zeit mit Bellen beschäftigen. Das war schon hart.
    Im Auto hat er auch durchgekläfft.
    Das habe ich auf anraten einer Trainerin auf einem Hüteseminar mit ganz doller Schimpfe unterbunden. Und dann war Ruhe im Karton, wenn der Hund im geparkten Auto ohne gross Ablenkung liegt.

    In der Wohnung habe ich auch geschimpft, aber dann hat er (typisch Border) eben angefangen zu bellen/heulen, wenn wir wirklich weit weg waren und es keine Gefahr bestande, dass wir zurückkommen und schimpfen.

    Und dann hats irgendwann von alleine aufgehört. Er hat auch NIE! durchgekläfft, sondern immer nun Abschiedskläffen und dann hinhauen und schlafen...

    Du berichtest von einem UNRUHIGEN Hund. Das ist echt was anderes.
    Auch wenn du es nicht hören magst, aber der Hund kommt nicht zur Ruhe, das ist das Problem.

    Zwischendurch stand er gelegentlich auf, bellte kurz, legte sich aber dann wieder hin. Wobei ich dazu sagen muss, dass er das wenn ich da bin auch als macht und ich das auch nicht unterbinde. Seither hab ich das iPad dann nicht mehr mitlaufen lassen, weil ich mit diesem Zustand eigentlich zufrieden war.

    Liest sich komisch...der Hund steht auf und motzt. Warum?
    Meine schlagen an, wenn der Feind vorbeigeht. Das werden sie auch tun, wenn ich nicht da bin.

    Morgen ist ja Newtons Schultag, d.h. da werde ich Hunter jetzt einfach mal alleine zuhause lassen und ihn filmen, was er macht. Ansonsten kann ich ja noch eine ganze Weile mit dem Auto überbrücken bis sich das verwachsen hat.

    Dieses Vorgehen verstehe ich nicht.
    Der Hund ist nicht gewohnt alleine ohne Gesellschaft zu bleiben. Und in Gesellschaft ist er ruhelos am rumkläffen.

    Das würde ich im Leben nicht machen. Es kann dann ein wirklich ernstes Problem entstehen. Der nimmt dir die Bude auseinander und ist komplett ausser sich und hat ein traumatisches Erlebnis.

    Wenn du ernsthaft was ändern möchtest und wirklich Tipps möchtest, dann erzähl doch mal, was du wie aufgebaut hast.
    Wenn du nach jeder Frage einfach nur darstellst, dass alles doch anders ist und du keine Probleme hast....ja..dann alles Gute weitehin.

    Ich versuche mich mal....

    Verhalten deines Hundes:
    Normal

    Verhalten der Hündin deiner Schwester:
    Ängstlich bis unsicher

    DEIN Verhalten:
    Du hast nichts gemacht, also hat dein Hund gemacht.


    Zusammenfassung:
    ICH würde:
    NICHT mit einem unsicheren erwachsenen Hund zusammen spazierengehen.
    Dein junger Hund lernt wahnsinnig schnell und nimmt sich Dinge an, die du nicht haben willst.

    Das nicht überwerten und vor allen Dingen dir raten GANZ schnell von jemand geeignetem dich über normals Aggressonsverhalten schulen zu lassen.
    Möglichst in einer gut betreuten Hundeschule/Verein....

    Dein Hund hat vollkommen normales Verhalten gezeigt.
    Dein Angst resultiert aus der Unsicherheit bezüglich Hundeverhaltens.

    Dein Hund hat den Hund deiner Schwester beschützt, oder er hat auf das evt. devote unangemessene Verhalten des hinzukommenden Hundes reagiert....

    Fazit: Um solche Gegebenheiten für die Zukunft händeln zu können, muss dein Hund lernen sich zurückzunehmen, kontrollierbar werden und DU musst die Sachlage früher einschätzen und den Hund rausnehmen.
    Dazu muss er erzogen werden.
    Also: Hundschule/Trainer/Verein....

    Was ist es denn für ein Hund? Und was machst du so mit ihm....
    Is ja jetzt von mir aus nur "geraten"......

    Ich habe gemeint, das Pubertät und nicht alleine sein können, nichts miteinander zu tun haben.
    Und ich glaube auch nicht, dass sich das immer von alleine "verwächst"

    Doch, dass er es kann, da bin ich mir sicher. Könnte er es nicht, müsste er auch in der Box Probleme haben. Und da ist es wie gesagt kein Problem.

    Ich glaube auch nicht, dass Box und in der Wohnung alleine sein zusammenhängen.

    Alle meine Hunde können (ohne das ich das je übte) in Boxen (Auto....) sein, auch unbekannte Boxen. Und dennoch konnte der eine ganz schlecht alleine sein, ohne zu heulen.

    Und ich schliesse mich auch an, das 2 mal 45 Min für einen Hund einer Arbeitsrasse zu viel sind.
    Nicht sein können, sonder SIND!

    Ich bin selbst einen steinigen Weg mit meinem ersten Arbeitshund gegangen (Auch in der RH ausgebildet ab der 12ten Woche oder 13...irgendwie jedenfalls noch mit Milchzähnen und vollkommen unreif in der Birne.

    Ich habe mir soviel kaputtgemacht mit dem Hund/an dem Hund. Und ich ich habe damals Stein und Bein geschworen, dass das alles richtig ist so.

    Im Verlauf tauchten die Probleme auf...
    Der wahnsinns Gehorsam dieses kleinen Genies lies zu, dass sie dennoch ein normales Hundeleben leben konnte.

    Ich kann dir nur wirklich ganz freundlich empfehlen: Überdenke nochmal, warum Menschen mit Jahrzehntelangen Erfahrungen mit Arbeitshunden, mit diesen anders umgehen und schau dir NORMALOS mit Arbeitshunden an, was deren Programm ist, wenn es GUT läuft und wenn es total in die Hose geht.

    Bei total in die Hose gehen: Einfach Notseite der Rasse aufsuchen und lesen...

    Ich bin fest davon überzeugt, dass es so manchem DSH gut tun würde, wenn er von XY nicht zum aktiven Hundesport genötigt werden würde und ansonsten mehr seiner wirklichen Eignung als Familien- und Wachhund zugeführt werden würde.

    JA...JA...JA....

    Ich habe ja ein paar die Hunde von S. Simon erlebt und war sehr begeistert. Sie hat aus genau diesen Gründen die DSH Zucht eingestellt!
    Weil der VDH an der Stelle natürlich auch ein Korsett ist.

    Aber hier hört für mich als nicht Schäfihalter die Diskussion auf, weil ich dann doch zu wenig Insiderwissen habe.

    Ich kenne noch einige WAHNSINNS Hunde, die ich fantastisch finde, aber nie selbst führen könnte und möchte....
    Aber ich mag sie einfach die DSHs....sind tolle Hunde, die ich mir nicht zutraue.

    Das sehe ich ganz anders: ein wesensfester Hund wird immer in der Lage sein Leistung zu zeigen.Mittlerweile ist der DSH und viele andere Gebrauchshunde wirklich sehr gut durchgezüchtet, so dass die Anlagen überall genügend ausgeprägt sind. Zumindest für die reinen Familienhunde, die hin und wieder Sport machen sollen, reicht das völlig aus.

    Es gibt immer die Nutzniesser, die mit geprüften und guten Hunden ausserhalb der Vereine Tiere verpaaren. Früher hiess das "Bauernhofschlag".

    Auf ganz lange Sicht ist es eher unwahrscheinlich, dass solche "Hobbyverpaarungen" was für die Gesamtrasse bringt.

    Denn die wenigsten werden sich bei der MASSENHAFTEN Auswahl an ausgezeichneten Zuch DSHs MIT Papieren für einen OHNE Papiere entscheiden und den dann mühsamst versuchen wieder in die "Papier-VDH-Zucht" zu bekommen.

    Ganz ausgeschlossen ist natürlich niemals, dass irgendein Mensch eine Zucht nachhaltig verändert.

    Ich bin ja als BC Halter gebranntes Kind, was bei solchen LAIENhaften Stümperzuchten rauskommt.

    Zu eine Zucht von Gebrauchshunden gehört einiges an Wissen oder verdammt viel Glück, um gute Ergebnisse zu erzielen.



    Ich kenne etliche Dissidenzvereine, die die Zucht nur mit vorhandenen HD/ED Röntgenvorlagen genehmigen.

    Gibt es zuhauf....

    Ein Verein alleine ist weder Gut noch Schlecht.
    Es ist immer das, was der Züchter macht gut oder schlecht.
    Ich hab grad wieder in der Collie Dissidenz mal so rumgeschaut...Oder auch in "Hobby-zuchten".

    Niedlich....da wird mit genau den selben "bösen" Hunden aus der PAPIER Zucht (FCI und VDH angehörig) gezüchtet. Nur die Auswahl ist geringer, weil nicht jeder Züchter seine Deckrüden der Dissidenz zur Verfügung stellt.

    Aber man is ja, ach sooooooo anders.
    Die eigene Zuchthündin, entstammte aus einem UPS Wurf mit dem eigenen Rüden...beide mit VDH Papieren...

    Und schwubs ist die "VOLLKOMMENE" Zucht auferstanden.... Nun wird eine eigene Linie an Hündinnen ausgebaut und dann "kreuzt" man stinknormale VDH-Collies mit ein. Und ist sooooo anders.

    Ja, is man, man muss sich nicht den VDH Regularien unterwerfen. Man kann ein bisschen USA (AKC) mit reinmachen, dann sind mehr Farben erlaubt.... Und ansonsten kann man machen was man will.

    Und wenn man so mit seinen DSH züchtet, kann natürlich das Ergebnis recht homogen sein.

    Nur muss man halt dem Züchter glauben. Oder soviel Ahnung haben, dass man die Hunde selbst beurteilen kann. Und da fängts an:
    Die Eltern sind soooooo toll....
    Ja...und wie liessen sie sich ausbilden? Wie war der Weg?
    Das kann man nur beurteilen, wenn man Hund ausbildet, wenn man die Nachzucht erlebt.

    Nicht von Webseiten mit Schlagwörtern, dass die eingenen Schäferhunde LIEB zu Kindern sind (oder ähnlicher Schwachsinn) und der GERADE Rücken....boah...ja...und der Hund muss schwarz oder grau sein und aus DDR Linie....

    Ein Hund muss zum MENSCHEN passen, der mit diesem leben möchte.
    Nicht mehr und nicht weniger.

    Wieso muss es immer ums verrecken ein Züchter im FCI oder VDH sein?

    Muss es nicht.

    Gibt Rassen, die in der Dissidenz besser aufgehoben sind.

    Es gibt aber auch sehr gute Züchter, die nicht im SV züchten, sondern in einem Dissidenzverein. Klar, das schliesst natürlich die Zugehörigkeit zum FCI nicht aus. Aber es muss eben nicht unbedingt der SV sein.


    Der SV (Verein für deutsche Schäferhunde) ist dem VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) angeschlossen. Der VDH ist im Dachverband dem FCI (Federation Cynologique internationale) angeschlossen.
    Es gibt weltweit noch andere Dachverbände, die sich dann wieder untereinander anerkennen müssen.
    Zum Beispiel der KC (britischer Kennel Club) und der AKC (American Kennel Club).

    Züchter in Deutschland müssen, wenn sie DSHs züchten wollen und diese im Dachverband eingetragen werden sollen im VDH sein!
    Man muss sich einem Zuchtverein anschliessen.

    Beim DSH weiss ich nicht, ob es noch andere als den SV gibt.

    Beim Collie gibt es zwei Vereine (Collieclub und CfbH), die dem VDH angeschlossen sind.......und dann gibt es auch noch die DISSIDENZ, die sich selbst neu erschafft und diejenigen, die nach AKC Richtlinien züchten, ohne diesem Verband angeschlossen zu sein. Gemein ist diesen, dass sie in VEREINEN organisiert sind. Und dann gibt es noch die Züchter, die ohne Verein züchten/Hunde vermehren.

    Sorry, aber der DSH ist für mich nur dann ein vollwertiger Gebrauchshund, wenn zur Zucht auch Prüfungsnachweise gehören

    Und das fehlt bei der von Dir @Fannybanny verlinkten Zucht genauso wie bei den Altenburgern -
    und damit gehen auch sehr schnell die gewünschten Gebrauchshundeeigenschaften flöten

    Und wenn ich einen Hund ohne diese Eigenschaften möchte, hole ich mir keinen DSH

    Ohne das nötige Schäferhundwissen zu haben, zeige ich mal mit dem Finger auf andere Gebrauchsrassen, die so gezüchtet dann eben fast andere Rassen sind. Labbies ausserhalb der Arbeitszuchten, Golden mit den vielen verschiedenen Richtungen und natürlich der Border Collie....Ein Gebrauchshund, der ohne auf Arbeitsleistung geprüft zu werden munter im VDH vermehrt wird.

    Ich weiß jetzt auch nicht von jedem Hund einzeln so genau welche Prüfungen sie im einzelnen haben, jedoch sind die Zuchthündinnen wohl gekört und haben auch diverse Prüfungen gemacht.
    Da es jedoch in erster Linie Liebhaberhunde sind, wie wohl meist bei Langhaar, wird da wohl nicht so viel wert drauf gelegt.
    Ist dann halt wieder die Frage, ob als Familienhund so unbedingt der Gebrauchshund gefragt ist, wie es halt bei eingefleischten Schäferhundliebhabern so ist.

    Wo genau soll die Zucht denn hin? Zum Familien Golden Retriever im DSH Outfit?

    Ist denn nicht ehrlicher sich einen Hund einer passenden Rasse zu kaufen? Als Arbeitshunde "umzumodelieren".

    Es gibt doch schon die HZ und die LZ beim DSH. Muss es echt noch die Liebhaber Langhaarzucht und die XY Zucht sein?