Beiträge von Hundundmehr

    V.B. hatte im letzten Jahr dort ihr Projekt dem Gemeinderat vorgestellt, zu dieser öffentlichen Sitzung waren auch die Bürger dort eingeladen, was wohl sehr gut genutzt wurde.

    Da gab es schon Gegenwind, in einer abschließenden Sitzung hat der Gemeinderat dann kurz darauf die Pläne abgelehnt.

    Das hier ist ein öffentlich lesbarer Artikel dazu in der "Volksstimme":

    Antrag abgelehnt: Keine Höllenhunde in der Kaserne bei Dähre (volksstimme.de)

    Trotzdem, und obwohl ihr klar war, dass sie ihr Projekt dort nicht umsetzen darf, und nachdem mehrfach Stellungnahmen von ihr veröffentlicht wurden (in denen die Bürger oder auch der Gemeinderat von Bonese überhaupt nicht aufgetaucht sind - soviel zu "seriöser Presse, die beide Seiten anhört"), zieht sie das Projekt dennoch durch, und hält sich wie gewohnt nicht an rechtliche Bestimmungen.

    Dass die dortige Presse sich jetzt der Aktivitäten der Bürger annimmt, und von diesen berichtet, ist aber jetzt "unfair"/ "unseriös"?

    Mit wem soll denn da wer reden?

    Mit V.B. "reden" jetzt wohl nur noch die Behörden - denn diese sind zuständig, und nicht die Bürger.

    Mit Norman?

    Der ist in seinem letzten Statement ausschließlich auf die von ihm geleistete Arbeit in Bispingen eingegangen, die jetzigen Aktivitäten werden überhaupt nicht erwähnt...

    Er musste ja eingesetzt werden aufgrund der Auflagen des dortigen Veterinäramtes - aber in Bonese ist ein anderes Veterinäramt zuständig.

    Mir kam der Gedanke, dass N.M. möglicherweise seine Aufgabe aufgibt, sobald die HHF in einen anderen veterinärsamtlichen Zuständigkeitsbereich fällt - denn da wird die Geschichte der HHF "neu" geschrieben.

    Möglicherweise ist er aber auch schon im Gespräch mit dem dortigen Veterinäramt, wer weiß das schon :ka:

    Aber derzeit hängt ja alles am seidenen Faden, eben weil der Gemeinderat in Bonese den Antrag von V.B. abgelehnt hat, diese dort trotzdem alles in die Wege leitet, damit ab Montag!!! dort alle Hunde untergebracht sind - oder auch nicht ... :ka:

    Ich bin echt gespannt auf Montag, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie die Umsiedelung der Hunde in einem Rutsch gemacht werden soll... :denker:

    Meiner Phantasie/meinem Kopfkino sind da derzeit keine Grenzen gesetzt, von einer Nacht-und Nebelaktion, über nächtliche Kleintransporte (die möglicherweise jetzt schon in Gang sind), über Verteilung der Hunde auf viele Privatwagen, bis hin zu einer Straßenblockade der Boneser Anwohner spielt sich da alles in meinem Kopf ab...

    :ka:

    Zusatz:

    Der Golden hat die Fähigkeit, chillig zu sein wo Chillen angebracht ist, und quirlig da wo er es sein kann und darf.

    Er ist ein ausdauernder Läufer, der auch gerne sprintet.

    Anmerkung: Bei einem Rasseportrait von Fressnapf habe ich gelesen, man könnte gut sportliche Betätigungen mit ihm machen, empfohlen wurde Apportieren und Agility ...

    :shocked:

    Agility ... !!!

    Ne, sorry, der Golden kann das sicher - aber er ist kein leichtkalibriger Hund, wie die sonstigen Rassen, die im Agility vertreten sind.

    Das geht bei dem Gewicht zu sehr auf die Gelenke, dafür ist er absolut nicht geeignet.

    Auch wenn er es sicher kann, von seiner Sportlichkeit her.

    Marco 1999: 2.000 DM (Mir wurde, als ich die Zusage der Züchterin schon hatte, von Nachbarn meiner Mutter ein Golden-Welpe aus den Niederlanden stammend für 400 DM angeboten; Wäre von einem Vermehrer gewesen, habe ich dankend aber sehr bestimmt abgelehnt.)

    Vasco 2009: 1.050 Euro

    Amigo 2011: 1.200 Euro (wobei ich als "Wiederholungstäterin - Amigo war der zweite Welpe von der gleichen Züchterin - einen Nachlass von 200 Euro bekommen habe; Nicht auf meine Nachfrage, sondern die Züchterin hat es einfach gemacht.)

    Leifur 2019: 1.700 Euro

    João 2023: 2.000 Euro

    Ich bin mir nicht ganz sicher, meine aber, der GRC würde um die 200 Euro mehr nehmen, als ich jetzt bei meinem Welpen aus DRC-Zucht bezahlt habe.

    Die Preisentwicklung ist in etwa angelehnt der Entwicklung des Bruttoeinkommens pro Kopf in der BRD.

    Der Golden war immer schon etwas teurer als im Vergleich zu anderen Jagdhunden.

    Das liegt sicher auch daran, dass er neben seinem jagdlichen Gebrauch so wahnsinnig vielfältig anderweitig einsetzbar ist, aufgrund seiner Lernfreude und -fähigkeit, die ihn eben auch dazu befähigt, einfach nur als Familienhund gehalten werden zu können.

    Leider ist dadurch vielerorts der Eindruck entstanden, diese Hunde bräuchten keine spezielle Auslastung, weshalb ich den Golden gerade für Anfänger und auch Familien immer gerne empfehle, aber mit dem Zusatz, ihn rassespezifisch auszulasten, durch professionelles Training im Apportieren.

    Ich habe einfach zu oft gesehen, wie diese Hunde verkümmern: Zu dick, teilnahmslos, desinteressiert an der Umwelt, verfressen.

    "Die sind ja so gemüüüüüütlich!!!"

    Es gibt kaum einen Satz, der mich mehr auf die Palme treibt.

    Mein aufrichtiges Beileid!

    Natürlich war deine Entscheidung richtig, für mich fühlt es sich so an, als hätte dein Hund dir diesen Schritt ermöglicht :streichel:

    Sein Gesamtkrankheitsbild war ja schon schlecht, sicher noch im Bereich des Erträglichen, mit genügend Momenten um das Leben noch als lebenswert anzusehen, aber eben mit der Gewissheit: Es wird nicht besser, sondern weiter schlechter werden.

    Das ist ein schleichender Prozess, der es immer mehr schwerer macht zu entscheiden: Ist das noch genug Lebensqualität, oder quäle ich meinen Hund?

    Diese Zweifel hat er dir erspart, es ging einfach nicht mehr anders.

    Ich kann gut nachempfinden, dass dich die Plötzlichkeit, dieser Zwang aufgrund der dramatischen Umstände diese Entscheidung treffen zu müssen, jetzt lähmt ... :(

    Aber du weißt auch, dass eine OP nur mehr Leiden, aber keine Heilung und auch keine Verbesserung für die Lebensqualität mehr bedeutet hätte.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit, und dass bald wieder ein paar Sonnenstrahlen ihren Weg in das jetzige Dunkel finden :streichel:

    Zur Hündin unseres verstorbenen Freundes gab es noch einen Geldbetrag von 1.000 Euro dazu, für eventuell zukünftige Tierarztkosten.

    Das wusste derjenige aber nicht, der schon vor dem Tod unseres Freundes Interesse an der Hündin hatte, er war bis dahin der Dogsitter.

    Das ist natürlich ein Einzelfall.

    Wenn ich nen Hund vom Züchter kaufe, dann entlohnt ich quasi den Züchter für all das was er rein investiert hat, und bezahle nicht nur den Hund an sich.

    Das trifft genau mein Empfinden, wonach ich meine Hunde aussuche:

    Aufzucht geht vor Preis, und wenn die Vorstellungen von Aufzucht (wozu für mich auch die Elterntiere und deren Herkunft bedeutend und deshalb beinhaltet ist) durch den Züchter erfüllt werden, dann ist mir der Hund diesen Preis wert.

    Wobei "Sonderausführungen" bei der Rasse Golden Retriever von mir abgelehnt werden (ich brauche weder eine besondere Farbe, noch irgendeinen Welpen aus "Championatszucht"), ich will einen Golden, wie er im Rassestandard beschrieben wird und der nach den hohen Anforderungen der Zuchtregularien des DRC und GRC gezüchtet wird.

    Was mich maßlos ärgert:

    Von NoMro wird ja dieses "chaotische Naturell" von V.B. ziemlich lapidar abgetan.

    Da er ja darum weiß, und eben auch genau weiß,

    - dass sie sich mit genau dieser Eigenart immer dermaßen in Schwierigkeiten bringt

    - er genau dafür da ist, um genau diese Ergebnisse aus dieser Neigung zu verhindern

    - dass hier durch seine wöchentlichen Kontrollen eine permanente Überwachung der Aktivitäten nötig ist

    ...

    Wieso konnte es denn dann passieren, dass diese Wochen vorher öffentlich angepriesene Hüttenbauaktion OHNE GENEHMIGUNG stattfinden konnte?

    ...................

    Was ich befürchte: Diese Gesetzesübertretung wird von V.B. und auch von NoMro verteidigt mit der Begründung: Aber die Hunde mussten doch weg bis Ende März, das muss man doch verstehen dass wir da handeln mussten, um die Hunde unterbringen zu können ... und es wird von der Fanblase beklatscht und unterstützt.