Beiträge von Morelka

    Boaaaaah, mein Puls ist auf 180 und ich zittere, was für ein Horror!!!! :shocked:

    Der Vollidiot von Besitzer hat nur blindlings auf den Boxer eingeprügelt mit der Leine. Das hat den nur noch mehr angestachelt.

    Ich weiss nicht, ob ich dazu fähig wäre, aber so vor dem PC sitzend würde mir auch nur einfallen, dass ich die Flexileine um den Hals des Angreifers schlingen und zuziehen würde. Aber ob das in solch einem Tohuwabohu möglich wäre, weiss ich nicht.

    Meine Zwergis würden solch einen Angriff sowieso nicht überleben...:dead:

    Aber im Wohnzimmer , wo meine Mom ist und unser chihuahua (den ärgert er übrigens sehr gerne) könnte er den ganzen Tag wie ein bekloppter rumspringen.

    Ach herrjeh, das ist aber eine sehr bedenkliche Konstellation! Das wird früher oder später zu Unfällen kommen, der Chihuahua (Hündin oder Rüde?) tut mir schon jetzt leid! crying-dog-face

    Wie schützt Ihr den Chihuahua vor dem wilden Hundekind?

    Mogli hat nämlich keine Ahnung von seiner eigenen Körpermasse und Gewicht, d.h. er springt bedenkenlos bestimmt voll auf den Chi drauf, weil er das so gewöhnt ist von seinen Geschwistern. Das ist bedeutend bedenklicher als einfach nur "ärgern", das geht wohl schon eher ums Überleben des Chis.

    Könnt Ihr die beiden nicht trennen? Wie soll Deine Mutter das managen mit diesen beiden so unterschiedlichen Hunden?

    Ist der Chi eine Hündin oder ein Rüde? Wie alt?

    Über die Langzeitfolgen von täglich vielen Treppen weiß ich leider nichts.

    Ich auch nicht, dazu gibt es offenbar keine Studien.

    Aber schon allein mit dem gesunden Menschenverstand und einigen Anatomie-Kenntnissen muss man einsehen, dass ein mehrfaches, tägliches Treppensteigen über 3 Stockwerke das Skelett und die Gelenke übermässig belastet (runter vermutlich noch stärker als rauf).

    Aber wann muss man denn einen ausgewachsenen Hund bitte so oft tragen? Die Male, wo Diego verletzt war, haben wir ihn am Geschirr gestützt, ging ohne Probleme. :ka:

    Die vielen Treppen (3 Stockwerke, kein Lift) sind ein Hindernis

    1. beim Welpen, ufffff, ich selber möchte keinen Eurasier-Welpen 8 - 10 mal pro 24 Std.Einheit 3 Stockwerke rauf und runterschleppen, solche Endlos-Treppen sind für jeden Welpen schädlich und unnatürlich. Da können die Schönmaler noch so oft behaupten, Treppensteigen schade einem Hund nicht. Solch ein Extrem-Fall von 3 Stockwerken ist nicht normal und ganz bestimmt nicht gesund!

    2. beim erwachsenen, schweren Hund schaden diese 3 Stockwerke ebenfalls, weil das eine tägliche Dauer-Belastung ist. Falls er mal tatsächlich krank ist oder eine OP hatte (Kreuzband-Risse sind rel. häufig, bei dieser Konstellation sowieso), dann ist das kaum zu bewältigen.

    Die TE hat ja vernünftigerweise geschrieben, dass sie erst eine andere Wohnung suchen wollen, von der Hitze unter dem Dach, der ungeeigneten Umgebung für einen Eurasier und dem stundenlangen Alleinbleiben schon mal gar nicht zu reden.

    Wir drehen uns im Kreis... macht doch keinen Sinn, immer wieder von neuem zu behaupten, einen Eurasier könne man problemlos in einer Dachwohnung im 3. Stock halten.

    Ich hoffe inständig, dass Ihr keinen Züchter findet, der einen Welpen an solche Bedingungen abgibt! (den unseriösen Vermehrer lassen wir mal draussen)

    Wenn ein Hund heult, dann ruft er nach seinem Rudel (das seid Ihr). Sobald Ihr dann auftaucht, ist sein aktuelles Problem gelöst ("Ach, da seid Ihr ja"), also findet er, jetzt könne das normale Morgen-Programm anfangen, heisst also, Futter her! Aus hundlicher Sicht ist das alles völlig logisch.

    Ich würde ihn nicht mehr begrenzen, sondern im Untergeschoss herumlaufen lassen. Zusätzlich könntet Ihr seine Liegemöglichkeiten überprüfen, ob sein Körbchen noch gross genug ist zum Beispiel.

    Ich kenne viele HH, die ihrem Welpen ein Körb-chen kaufen, das dann immer so bleibt, weil sie nicht auf die Idee kommen, den Korb der Körpergrösse anzupassen. Kann er bequem und lang ausgestreckt im Korb liegen?

    Ansonsten gehöre ich auch zu den Schlafzimmer-Anhängern... nicht IM Bett schlafen meine Hunde, sondern direkt neben dem Bett, auf gleicher Höhe wie das Bett, damit ich es mitbekomme, wenn ein gesundheitliches Problem auftritt. Es kam schon mehrmals vor, dass eine plötzlich zu husten und röcheln begann oder Durchfall hatte und sofort raus musste.

    All diese Probleme kriegt Ihr gar nicht mit, wenn der Hund nachts weggesperrt wird. Auch Euer Hund wird mal älter oder krank. Wie wollt Ihr denn reagieren, wenn es ihm ganz plötzlich schlecht geht?

    Mir fehlt da wohl echt das Fachwissen. Ich habe alles gegeben. Wirklich alles, um aus dem Spitz das selbe zu machen wie aus meinen Border Collies. Aber der blöde Sack arbeitet die Schafe einfach nicht. Nicht die Bohne. Muss wohl an mir liegen.

    Tja, da hat Deine Prägung wohl total versagt, pfui aber auch! eyerolling-dog-face

    Das mag deine Meinung sein, ist aber tatsächlich nicht richtig. Und auch nachgewiesener Maßen nicht richtig.


    Ist aber häufig die Meinung von Menschen mit Hunden, die nette Charaktere haben und einfachen Begleitrassen entspringen.

    Kann ich gut nachvollziehen - denn dann steht man gleich wie ein Könner da.

    Gut gebrüllt, Löwe! :gut:

    Ich bin der Meinung, dass die Rasse total irrelevant ist. Es geht um die Prägung, und Prägen tun wir Hundehalter die Hunde.

    Das ist eine uralte Frage, was ausschlaggebender sei, die Genetik oder die Umwelt (Prägung). Es ist inzwischen aber längst erwiesen, dass es eine Kombination aus beidem ist, die grundlegenden Anlagen (Rasse-Eigenschaften) aber immer vorhanden sind.

    Grad die Hunde wurden in den Anfängen der Rassezucht massiv auf Eigenschaften selektiert, d.h. es wurde ausgemerzt, was "nicht passte." Nur aus diesem Grunde haben wir heute eine so grosse Anzahl an verschiedenen Hunderassen mit verschiedenen Eigenschaften.

    Das Ausmerzen gibt es auch heute noch... man kennt ja die Grausamkeiten der spanischen Jäger und Züchter (nur ein Beispiel), welche die "ungeeigneten" Galgos und Podencos ausmerzen, Details erspare ich Euch lieber.


    Auch durch die beste Prägung macht man aus einem Deutschen Jagd-Terrier nun mal keinen faulen Couch-Potatoe, ausser man würde ihn einfach so fett füttern, dass er sich kaum noch bewegen kann.

    Umgekehrt wäre ein Neufundländer wohl kaum für die Ratten-Jagd zu begeistern, der hat andere Hobbys. Ein Akita wird sich kaum eignen als treu sorgender Familienhund, der alle Menschen liebt, "Prägung" hind oder her.

    Dass man sich keine Fragen stellt zur Rasse und deren Eigenheiten ist genau einer der Gründe, weshalb so viele Hunde wieder abgeschoben werden, weil sie halt "nicht passen", wofür sie überhaupt nichts können. Es sind ihre Rasse-Eigenheiten, welche halt Hinderungsgründe für ein harmonisches Zusammenleben sind.

    Deshalb ist die Rasse, bzw. der Mix, ein wichtiges Indiz für Hunde-Training und das Zusammenleben Mensch und Hund. Nicht umsonst werden immer wieder Hunde-Trainer für eine bestimmte Rasse gesucht, damit man richtig auf die speziellen Eigenheiten eingehen kann.

    So ähnliche Situationen, wie Ihr hier beschreibt, kenne ich auch.

    Ich habe jedoch den grossen Vorteil, dass ich im Notfall einfach beide Hunde aufsammle, eine rechts, die andere links unter dem Arm und freundlich lächelnd am fremden Hund vorbeilaufe. Smilla macht dann grosse Augen, Vicky knurrt leise (was nur ich höre), das wars dann.

    Meist sind die Leute dann fast noch beleidigt, weil sie glauben, dass ich meine Zwerge vor ihrem grossen Hund "schützen" wolle ("aber er tut doch nix!")... dabei ist es genau umgekehrt. Ich möchte verhindern, dass ihr grosser Hund von Vicky "zur Schnecke" gemacht wird. Viele grosse Hunde haben nämlich Angst vor kleinen, habe ich unterdessen gelernt.

    Wenn genügend Platz da ist, wende ich natürlich meine Ausweich- und Ablenkungs-Methoden an, welche inzwischen immer besser funktionieren. Aber manchmal muss ich in einer Überrumpelungs-Situation oder wenn noch weitere Hunde dabei sind, einfach blitzschnell reagieren, um eine Eskalation zu vermeiden.

    Meine Hunde pöbeln dann nicht vom Arm oben herab, (veraltete Aussage "Nie auf den Arm nehmen, sonst fühlen sie sich überlegen"... das stimmt nicht), sondern bleiben ruhig und gelassen sitzen.

    Das Adrenalin bleibt in überschaubarem Level, und ich habe den Eindruck, dass Vicky in solchen Situationen regelrecht erleichtert ist, dass ich alles regle, ohne dass sie sich aufregen muss.

    Sie trippelt anschliessend völlig entspannt weiter, obwohl der fremde Hund noch gar nicht weit entfernt ist.

    Irgendwo glaube ich gelesen zu haben, dass es bei Weintrauben ein genetisches Problem ist, irgendwelche Enzyme, die fehlen oder die "falschen" sind.

    Das heisst, der eine Hund kann fröhlich Trauben essen, es passiert ihm nichts. Der andere wird schwer krank oder stirbt sogar.

    Ausprobieren und "testen" soll man das natürlich nicht, deshalb würde ich vorsichtshalber einfach alle Hunde von Weintrauben fern halten, egal, ob sie diese theoretisch vertragen würden oder nicht.