Ich möchte Dir auch dringend ans Herz legen, bei Deinem Chi einen Herz-Ultraschall machen zu lassen, nur Röntgen reicht nicht. Kardiologen machen jeden Tag nichts anderes als Herzuntersuchungen, um die richtige Diagnose plus Medikation erstellen zu können. Sie sind die Spezialisten. So ein Herz-US tut nicht weh und kann mit genügend Einfühlsamkeit recht stressfrei durchgeführt werden.
Ich muss mit Vicky auch regelmässig zur Kardiologin für einen US, sie steckt das problemlos weg.
Mit grösster Wahrscheinlichkeit hat Dein Kleiner eine undichte Herzklappe (Mitralklappen-Insuffizienz), was leider sehr häufig ist bei kleinen Hunden. Solange das Herz die Mehrarbeit wegen dieser nicht mehr richtig schliessenden Klappe noch schafft, geht es dem Hund rel. gut (plus Medis, was Du ja bereits gibst).
Sobald aber die Situation eintritt, dass das Herz diese Arbeit nicht mehr leisten kann, beginnt die Lunge sich mit Wasser zu füllen. Am Ende "ertrinkt" das Tier. Ich befürchte, dass Dein Kleiner jetzt bereits in dieser Situation angelangt ist, verschlimmert noch durch einen Infekt(?)
Eine definitive Diagnose und Prognose kann aber nur ein Herz-Ultraschall geben!
Ich weiss, dass das jetzt erschreckend tönt, das tut mir sehr leid, denn ich kann das gut nachvollziehen. Ich bin in einer ähnlichen Situation, nur geht es Vicky momentan noch sehr gut, aber das Damokles-Schwert hängt über ihr... 
Bete einfach, dass er nicht wieder innerhalb kurzer Zeit voll läuft, dann würde ich mir zeitnah überlegen, ihn gehen zu lassen, bevor er qualvoll erstickt.
Das möchte ich auch betonen! 
Alles Gute für Deinen Kleinen!