Beiträge von Morelka

    Allerdings fand ich den Kommentar "die hat Beine, die kann laufen" sehr passend xD Ewig im Auto gesessen, da ist doch beim Welpen wirklich der Wille da, die Gräten zu strecken.

    Ich fand es absolut passend, dass die Mutter die Kleine vom Auto in den Garten getragen hat, hätte ich selber genau so gemacht.

    Das Baby kennt noch überhaupt kein Leinenlaufen, hatte bestenfalls bei der Züchterin ein leichtes Welpenbändchen um den Hals, mehr nicht.

    Da muss man das Baby ja wirklich nicht gleich bei Ankunft damit überfordern, dass sie "brav" an der Leine in den Garten reinzuckeln soll. Für Gewöhnung an das HB und Leinenführigkeit ist später, wenn sie mal angekommenn ist, noch genügend Zeit. Das hätte nur in einem wilden Gezerre und Widersetzlichkeit geendet.

    Es ist viel schonender, so ein Baby halt zu tragen, das ist viel weniger Stress.

    Ich habe das Stop- bzw. Warte-Signal mit viel Körpersprache aufgebaut... das heisst, wenn ich "Waaaarte" sagte, erstarrte auch ich selber zur Salzsäule. Beide Hunde (und vorher Morelka), also alle drei Hunde, die bei Übernahme schon recht alt waren (ca. 8+), haben das innert kürzester Zeit gelernt.

    Hinzu kam dann noch ein Handzeichen, ein mahnend erhobener Zeigefinger.

    Die Auflösung nach dem "Warte" ist immer mit viel Begeisterung, Party und Gutelis verbunden.

    Heute funktioniert dieses Warte-Signal auf recht grosse Entfernung einwandfrei.

    Heute Abend hat Vicky eine Hundebegegnung (wie fast immer unterdessen) souverän gemeistert:

    Ich war mit ihr alleine unterwegs (Smilla findet einen Abend-Spaziergang völlig überflüssig...), sie lief frei. Da kam eine Frau mit einem weissen Pudel um die Ecke, Vicky erstarrte, ich "do isch ä Hund!", sie drehte sich zu mir um, und ich gab ihr kleine Brocken ihres Hyper-Mega-Super-Gutelis.

    Die Frau wich etwas aus, ich grüsste sie, sie grüsste zurück und sagte beifällig "Genau, so soll es sein, immer schön ablenken."

    Alles zusammen eine schöne Situation mit entspannten Hunden und entspannten HH. :smile:

    Vor einigen Monaten hätte ich nicht geglaubt, dass Hundebegegnungen so einfach sein können...

    Kann die PDF des DTK leider nicht verlinken, aber wenn man danach googelt findet man das recht einfach.

    Hier ist der FCI- Standard, den Du oben zitiert hast.

    Die "braune" Variante ist dabei nur in Kombination mit Brand (Tan) aufgeführt. Ich habe noch nie so einen Schoko-Tan Dackel gesehen, kommt aber offenbar (sehr selten) vor. Rein genetisch ist sowohl Schwarz-Rot (Black and Tan) wie auch Schoko(Braun)-Rot offenbar möglich.

    Aber es gibt eben viele Leute, welche rote Hunde (Cocker, Dackel, Viszla, etc.) als "braun" bezeichnen. Ich glaube, das meinte @Frau Rossi ursprünglich.

    Ob und wo man jetzt ausgerechnet einen Schoko("Braun")-Dackel findet, weiss ich nicht. Wie ich oben schon schrieb, finde ich die Farbe völlig unerheblich, viel wichtiger wäre die Gesundheit und Langlebigkeit "trotz" der anatomischen Besonderheiten.

    braune Cocker bei den englischen sind total verpönt, allerdings kann sich niemand mehr erinnern, warum.

    Rote Cocker sind verpönt, weil sie manchmal "spinnen", überraschend zubeissen, die "rote Cockerwut" ist ein Begriff, den ich schon gehört habe. Ob das auch heute noch so ist, weiss ich nicht... es gab da wohl ein paar Linien bei den Roten, die etwas "wirr im Kopf" waren.

    Sowas habe ich aber noch nie gehört bei roten Langhaar-Dackeln. In meiner Jugend waren diese sehr häufig, heutzutage sehe ich sozusagen keine mehr.

    Ich würde Dir aber viel stärker dazu raten, extrem auf den Körperbau und die Gesundheit zu achten, nicht auf die Farbe, die müsste total Nebensache sein. Bei einem Dackel hätte ich persönlich viel zu viel Angst vor gesundheitlichen Schäden durch den überlangen Rücken und die krummen Beine (Achondroplasie).

    Schon bei Smilla mit ihren krummen Beinchen (auch sie hat verkürzte Röhrenknochen wie ein Dackel) muss ich immer wieder starke Muskelverspannungen in den Schultern behandeln lassen muss bei der Ostheopathin, sobald sie etwas länger laufen musste.

    Ich kenne mich überhaupt nicht aus mit Dackeln, vielleicht sind sie unterdessen viel gesünder gezüchtet als früher, aber ich persönlich hätte ein ungutes Gefühl bei so einer "verbauten" Hunderasse (überlanger Rücken, verkürzte und krumme Beine).