Heute ist mein Hund das erste Mal richtig einem Hasen hinterher gehetzt, null ansprechbar
Sie ist 2,5 Jahre alt.
Hier müssen wir trainieren!!
Montag noch an der Schleppleine, Reh kreuzt vor uns den Weg, sie trabt recht gemütlich los (ist hinter mir), lässt sich auf meiner Höhe stoppen und absitzen, loben, spielen & Party, und weiter geht's im Spaziergang. Total stressfrei...
Heute gleicher Weg, diesmal Freilauf, ich habe den Hasen auf dem Feld nicht gesehen, Lima nimmt ihn wahr als er los rennt und voll Gas hinter her. Ich befürchte, jetzt hat sie "Blut geleckt" und Ableinen ist momentan nicht mehr drin... auf dem Rückweg (an der Leine natürlich) hat sie schon ganz angeknipst du den Krähen auf dem gleichen Feld geschaut. Vögel haben sie bislang noch nie interessiert
Also zum einen weiß dein Hund ja durchaus dass er an der Leine ist. Mein jagdbegeisteter Hund ist nach sehr viel Training an der Schleppleine nahezu 100% verlässlich. Stoppt von selbst ab, orientiert sich um...
Ohne Leine gibt es aber immer wieder Situationen die dann eben nicht klappen weil er sich dann eben für den Adrenalinkick entscheiden kann.
Und klar ist dein Hund direkt nach dem hetzen angeknipst. Das wird auch die nächsten Tage so sein, da das Cortisol erstmal einige Zeit braucht bis der Pegel wieder sinkt. Und dann können auch andere Reize die sonst nicht so spannend sind dazu führen, dass der Hund da hinterher möchte. Meiner stand dann auch gerne mal kreischend in der Leine wenn irgendwo ein Blatt wegflog.
Ich würde es jetzt nicht so überdramatisieren wenn dein Hund bisher gar nicht so jagdbegeistert war. Ich denke wenn ihr sie erstmal an der Leine lasst und übt dann wird das auch wieder.