Beiträge von Anderster

    Kady81 Hey super danke. Das hilft mir wirklich weiter. Einiges davon mache ich eh schon, wie zwei Mahlzeiten und für länger kochen damit er nicht jeden Tag was anderes bekommt. Das Zusatzmittel von Futtermedicus habe ich jetzt auch bestellt, dann habe ich ein besseres Gefühl beim kochen.

    Okay ich lasse das Enzym erstmal wieder weg und frage dann nochmal in 2 Wochen nach, wenn wir zur Nachkontrolle beim Tierarzt sind.

    Lässt du jetzt regelmäßig den CPLI Wert bestimmen? Ich habe irgendwie Sorge dass es sich trotz Futterumstellung wieder verschlimmert. Aber Nuka hat sooo heftigen Stress beim Tierarzt dass ich eigentlich auch nicht zweimal im Jahr zum Blutabnehmen hin will.

    Den Gesamtfettgehalt kann ich dir gar nicht sagen, aber genau was du sagt hab ich halt den Fettanteil vom Fleisch auf 24% erhöht. Das passt ja also.

    Nicht förderlich für seine Pankreatitis ist klar, deswegen bekam er ja bis gestern Fertigfutter für Pankreatitis. Aber er mag es jetzt nicht mehr fressen.

    Er hat jetzt fast 2 Wochen also fettarmes Futter bekommen und gestern zum ersten Mal Symptome gezeigt mit Erbrechen und schleimigen Kot. Ich werde morgen mal beim Tierarzt anrufen, das kann ja nicht normal sein

    Ich kann dir nicht sagen ob Enzyme schaden könne oder nicht. Das musst du mit deiner Tierärztin abklären. Welche Werte waren den nicht normal? Der beste Wert ist der CPLI. Wurde dieser Wert bestimmt? Hier findest du vielleicht Antworten auf deine Fragen Rin' in die Kartoffeln - raus aus den Kartoffeln - der Bauchspeicheldrüsen-Thread

    Ja der CPLI Wert wurde bestimmt und lag bei über 600. Normal ist wohl alles unter 180.

    Edit: Ich befürchte meine Tierärztin ist da nicht so kompetent. Die Aussage war dass wir in 3-4 Wochen nochmal den Wert bestimmen und bis dahin halt fettarm füttern sollen. Der Tip mit den Enzymen habe ich dann hier bekommen.

    Er hat jetzt 10 Tage Schmermittel bekommen, Pankreasenzym und eben Fertigfutter für Pankreatitis. Ich hab zwischendurch auch schon gekocht und das mag er sehr gern und verträgt er super. Aber ich kann ihm ja nicht jeden Tag nur Hühnchenfleisch mit Gemüse und Kohlenhydraten geben.

    Komisch dass er bei einer chronischen Pankreatitis Pankreasenzyme bekommt. Das bekommen doch eher die Hunde die an einer Unterfunktion leiden.

    Du kannst jeden Tag nur Hühnchenfleisch, Gemüse und Kohlenhydrate geben wenn du noch Zusätze gibst. Tidou bekam lange nur Pouletschenkel, Reis oder Teigwaren, Gemüse, Optimix Cooking und ein bisschen Öl. Jetzt können wir etwas mehr Abwechslung reinbringen aber zu viel Fett verträgt er immer noch sehr schlecht. Im Moment bekommt er Rindfleisch da er Hühnchen nicht mehr wollte, ab und zu etwas Fisch aber nur wenig und manchmal etwas Schweinefleisch. Rind geht nur mit wenig Fett, gehacktes ist manchmal schon zu fettig. Zum Glück bekommt er nur 120 g Fleisch pro Tag, gutes Rindfleisch kostet natürlich viel mehr als Hühnchen. Bei uns wurde die Ration wurde von einer Ernährungsberaterin berechnet.

    Das Enzym gebe ich ihm so dazu weil ich dachte dass es ihm hilft. Schadet ihm dass bei einer chronischen Pankreatitis? Ich weiß halt nichtmal genau ob es eine chronische ist. Aber seine Entzündungswerte sind alle normal und da sagte mir jemand dass es dann eben chronisch ist. Meine Tierärztin dagegen meine es könne auch wieder weg gehen. Ich bin einfach nur noch verwirrt :verzweifelt:

    Okay da geht meine Überforderung schon weiter. In deinem Link von Futtermedicus steht ein Rezept wo er am Ende über einem Kilo Futter am Tag bekommt. Er bekommt beim Barf 400g Tagesration. Das kann doch nicht angehen?

    Ja klar, Blutbild wird in ca. 3 Wochen nochmal gemacht.
    Also übermäßig fettreich gefüttert habe ich eigentlich nicht sondern mich an die Vorgaben gehalten. Der Fettgehalt ist sogar von Napfcheck abgesegnet (also vor seiner Pankreatitis). Diese Krankheit kann ja durch sehr viel ausgelöst werden. Z.B. auch durch eine Vergiftung und so eine hatte er vor zwei Jahren. Aber auch durch Stress und wir kämpfen seit er ein halbes Jahr alt ist mit seiner Angst vor Autos.

    Ich habe gerade halt leider nicht das Geld nochmal einen neuen Plan von Napfcheck erstellen zu lassen. Aber ich hoffe ja dass er nicht direkt langfristige Schäden davon hat wenn ich ihn mal 1-2 Monate nicht bedarfsdeckend fütter.

    Danke auch für die Links, da lese ich mich mal rein

    Ui da hast du wirklich eine etwas komplizierte Kombi.
    Wie zeigt sich seine Pankreatitis?
    Und ist er im Moment gut beisammen?

    Danke für deine Antwort. Also er hatte gar keine Symtome. Ich bin nur im Moment bei einer Verhaltenstierärztin weil er auf einmal viel ängstlicher geworden ist. Bei einem großen Blutbild kam das dann eben raus. Deswegen weiß ich auch nicht wie lange er die Pankreatitis hat. Er hat jetzt 10 Tage Schmermittel bekommen, Pankreasenzym und eben Fertigfutter für Pankreatitis. Ich hab zwischendurch auch schon gekocht und das mag er sehr gern und verträgt er super. Aber ich kann ihm ja nicht jeden Tag nur Hühnchenfleisch mit Gemüse und Kohlenhydraten geben.

    Was hast du denn an Kohlenhydratquellen ausprobiert bis jetzt? Und woran machst du die Unverträglichkeit fest?
    Wie und mit was hast du beim barfen den Fettanteil gedeckt? Sehr fettes Fleisch oder noch Schmalz oder so?
    Pakreas muss nicht fettfrei bedeuten. Aber 10% sind natürlich erstmal auch nicht drin.

    An Kohlenhydraten bekommt er Flocken die man nur aufgießen muss. Entweder Kartoffel, Hirse oder Amaranth. Wenn er zwischendurch auf Reisen mal TroFu mit einem höheren (also normal für andere) Anteil an Kohlenhydraten bekommen hat, stank er in kürzester Zeit aus dem Maul, hatte Durchfall und war nicht gut drauf. Ob es 100% an den Kohlenhydraten liegt kann ich natürlich nicht sagen, aber es fällt schon auf.

    Das Barf an sich hatte meistens einen Fettanteil von 17%, aber es sollte so um die 24% haben. Deswegen hat er einfach zusätzlich Fett von Rind oder Ziege bekommen. Bei Pankreatitis sollte der Fettanteil sogar nicht mehr als 3% sein. Das ist natürlich schon arg. Selbst die ganzen Futtertuben die er viel bekommt haben zwischen 8 und 18%. Ich muss mir da erstmal Alternativen zu Leckerlies und Co überlegen was er auch mag. Dieses Hundepopcorn z.B. frisst er eben nicht.

    Mein Vorschlag wäre wirklich erstmal versuchen wie es mit gekochten klappt. Muss auch noch kein ausgetüftelter Plan sein.
    Bei vielen Hunden sind auf einmal gekocht Sachen verträglich die Roh oder als Fertigfutter nicht gehen.

    Ich füttere an leichtverdaulichen Fleisch Hühnchen, Kaninchen und Wildschwein.

    Ja genau das habe ich auch gelesen, dass allein gekochtes besser verdaulich ist. Die Sache ist, ich kann gar nicht feststellen ob etwas gut für seine Pankreatitis ist weil er eben keine Symptome hat. Kaninchen z.B hat auch schon einen sehr hohen Fettanteil. Bisher bleibt eigentlich nur Huhn.

    Wahrscheinlich werde ich gar nicht drum rum kommen mir einen Plan erstellen zu lassen. Beim barfen habe ich das immer alles selbst zusammen gesucht, aber bei dem Thema bin ich ein wenig verloren.

    Ich schneie mal bei euch vorbei weil ich gerade etwas überfordert bin. Mein Hund hat eine Pankreatitis, die wahrscheinlich chronisch ist. Er wurde vorher gebarft und weil ich keine Zeit hatte mich damit zu beschäftigen habe ich erstmal Fertigfutter gekauft. Nun kam es wie erwartet dazu, dass er das Futter nach ein paar Tagen verweigert hat. Er mag einfach kein Trockenfutter und auch mit Dosenfutter gestreckt mag er es nicht mehr.

    Also bleibt jetzt die Option für ihn zu kochen. Ich habe mich damit noch nie beschäftigt und finde auch im Internet nichts dazu, wie man fettfrei aber bedarfsdeckend füttert. Bisher habe ich nur gehört dass man bei Pankreatitis eigentlich auch keine Innereien, Knochen, Pansen und fast nur Hühnchenfleisch füttern darf.

    Kocht hier jemand für seinen Hund der Pankreatitis hat? Ich weiß beim besten Willen nicht wie ich meinen Hund so füttern soll ohne dass er völlig mangelernährt ist. Ach ja und viele Kohlenhydrate verträgt er als Nordischer Hund auch nicht. Er hat hauptsächlich Fleisch (also alles mit drinnen, Innereien usw.) bekommen und der Kohlenhydratanteil lag bei 10 %.

    ich kann dir auch nur zu einem netten aber schwarzen Hund raten. Es ist eigentlich mein täglich Brot dass die Leute sich verstecken, vor Schreck erstarren oder blöde Sprüche á la "aber nicht beißen!!!" reißen. Vorher hatte ich einen braunroten Hund und da kann ich mich an keine einzige Situation in den 13 Jahren erinnern die darauf hin deutete dass jemand Angst vor ihm hat. Im Gegenteil, der wurde meist ungefragt angetatscht.

    Gerade mein Hund mit selbstbewussten Aussehen (typisch nordisch - steifere Gang, Rute hochgekringelt) und fast gar keinem Weißanteil wirkt richtig abschreckend. Mein Hund mit heller Maske wird eher noch als freundlich wahr genommen.

    Gerade fürs Stadtleben würde ich es mir nicht so schwer machen und einen Hund mit Schutzmotiavtion holen (und wie hier schon erwähnt läuft Reserviertheit und Schutzmotivation eigentlich immer zusammen)