Beiträge von Irish Terrier

    Wenn ich denn das m mitnehmende würde bei den km Ariodante

    Hmm, ich als Kind habe Boomer und Benji geliebt, fand Lassie toll und hab glühend jeden Freund beneidet, dessen Eltern einen Hund besaßen.

    Und ja, damals habe ich in mistigen Lebensmomenten von einem Hund geträumt, der zu mir hält und die fehlende Wärme bietet, die ich doch so vermisste.

    Ich wurde älter und statt des Hundes kamen der falsche Partner und zwei nicht leichte Kinder. Kein Platz für Hund und Träume sondern viel Kampf um die Kinder, gegen den Partner und Stress.

    Erst mit meinem jetzigen Partner kam der Hund. Erst der Terrierjunge, dann sein Sternenstaub Jette,

    Mein Partner war mit Hunde groß geworden, ich selbst konnte mit ihm anfangen den Traum Hund als vierpfotiges Familienmitglied zu leben.

    Jette ist ( und der Terrierjunge war es ) mein Hund, den ich mir in mein Leben geholt habe. Ich mag den Charakter von Terriern, ihre Diskussionsfreude, ihre Humor und ihre Intelligenz.

    Und ich bin böse, die Terriene muss auch bei Regen raus. Auch wenn sie mir erzählt, dass sie Regen nicht mag und lieber hinter Couch gehen würde.

    Ihre Bedürfnisse und ihr Anrecht auf Bewegung, Sozialkontakte mit anderen Hunden, vernünftiges Futter, eine adäquate medizinische Versorgung sind mir wichtig. Auch dann wenn ich mal nicht kann.

    Deshalb gibt es das soziale Netz, dass Jette im Bedarfsfall fängt und ihren Vorgänger gefangen hat.

    Ebenso arbeite ich auch heute noch mit verschiedenen Spartöpfen und Rücklagen, sodass ich auch größere Summen gewuppt kriege. Denn auch wenn es mir grad finanziell gut geht, ich war mal ne arme Kirchenmaus mit Zwiebellederportemonaie ... das prägt.

    Ich sehe das gerade als kritische Betrachtung des Miteinanders. Was erwartet der Mensch und was kann er im Gegenzug bieten. Interessantes Thema. Und sehr weit.

    Ob der Hund als Statussymbol, als Spielzeug/-gefährte für die Kinder, Sozialpartner für Oma/Opa oder als Partner, wenn jemand gerade verlassen wurde - die Frage, was kann Mensch bieten und was sollte er bieten können, ist ausschlaggebend und wird doch oft vernachlässigt.

    Hier lese und schreibe ich gerne mit.

    Jap, genau das ist die Intention hinter dem Thread.

    Danke MoniHa :thumbs_up:

    Wer entsinnt sich nicht gern an die tierischen Helden im Hundefell der Kindheit?

    Egal ob Balto, Lassie, Boomer, Streuner, Rin Tin Tin und all die anderen..... Sie waren oft Retter in der Not, die alles verstehenden Helfer, Stützen und führten mit ganz viel Liebe und Loyalität zum Menschen diese aus der Krise raus.

    Immer schmusig und sanft, dem Menschen treu ergebend und für diesen alles Mögliche machend wurden sie zu der glorifizierten Heldenfigur unserer Kindertage nach der wir uns in traurigen und ängstlichen Momenten sehnte und mit der bestimmt alles viel besser wäre.

    Etwas, was uns nicht kritisieren sondern anhimmeln würde und was uns in dunklen Momenten halten täte.

    Kinderträume ..... eigentlich. Denn in letzter Zeit fällt immer mehr auf das Erwachsene Menschen genau diese im Hund sehen wollen und den Hund als ihren Retter in der Not missbrauchen wollen.

    Er soll als Kindersatz herhalten, den fehlenden Sozialpartner ersetzen, in Coronanzeiten war er das Ticket nach draußen ( die TH *danken* jetzt noch dafür), sie sollen den Weg nach außen möglich machen, beim Abnehmen helfen, mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit verleihen, mehr Fitness des Halters ermögliche... usw. usf.

    Und wir reden vom normalen Hund und nicht vom Assistenz- oder Blindenhund.

    Als Gegenleistung bieten wir Zeit, Futter und Kuscheln......

    Und wehe jemand wagt es darauf hinzuweisen, das dies dem Hund gegenüber nicht fair ist und Liebe, Zeit und Kuscheln nicht die Grundbedürfnisse des Hundes deckt. Vom finanziellen Aspekt oft ganz schweigen.

    Das geht nun gar nicht und wie kann man denn nur? Der arme Mensch und das wäre Diskriminierung, Bulling, Bodyshaming und weiß der Geier was noch.

    Ich jedoch frage mich, wo bleiben da die Bedürfnisse des Hundes auf Auslauf? Der Hund stammt vom Wolf ab und der ist seines Zeichens ein Langstreckenläufer der gern mal bis zu 75 k, am Tag zurücklegt. Normale Hunde schaffen durchschnittlich 30 bis 50 km. Reicht da wirklich die Strecke von 1-2 km, die da manchmal dem Hund als große Runde angeboten wird? Langsam gegangen und mit vielen Pausen weil der menschliche Gesundheitszustand nicht mehr zulässt?

    Und wie ist es eigentlich mit der medizinischen Versorgung? Grad wenn man finanziell eng gestrickt ist und keinen Spielraum nach oben hat? Grad bei den Preisen, die nach Anhebung der GOT aufgerufen werden?

    Hundesteuer, Haftpflichversicherung?

    Welchen Preis zahlt denn so mancher Hund weil man in ihm den tierischen Retter auf vier Pfoten sehen will? Den Schlüssel und Grund um all seine eigenen Probleme anzugehen und zu lösen.

    Getreu dem Motto * Wenn der Hund erst da ist dann ..... !

    Aha, hmmmm...

    Wir haben also 23-jährige mit einem derart massiven Übergewicht, dass normale Strecken in einem normalen Tempo laufen zu Atemnot führen und Überanstrengung zum Kollaps.

    Dazu kommen Vereinsamung, Arbeitslosigkeit und sehr begrenzte finanzielle Mittel.

    Und jeder der sagt, dass man auf diesen Gesundheitszustand und die weiteren Umstände keinen Hunde setzen kann unabhängig vom Alter und der Gesundheit des Hundes sei doof.

    Echt jetzt?

    Ich fass es nicht. Um was geht es denn hier im Forum eigentlich? Um Hunde und das sie artgerecht gehalten, ausgelastet und gefüttert oder doch um das Gutmenschentum um die arme menschliche Seele zu streicheln?

    Ich frag mal andersrum, was sind denn so die Grundvoraussetzungen für die Hundehaltung?

    Was muss an Bewegung in Form von Gassirunden geleistet werden? Also größere Runden und keine schnellen Löserunden um Block.

    Was kommen an Kosten? Was muss man einkalkulieren auch in Hinsicht GOT?

    Wie muss das soziale Netz sein im Falle von Krankheit, Unfall etc.pp.?