Eigentlich furchtbar, dass man sich in der heutigen Arbeitswelt wegen Teilzeit, abweichender/flexibler Arbeitszeiten, Home Office etc. "schlecht fühlen" muss oder Kollegen einem das Gefühl geben, das wäre nicht ok. Das ist in vielen Bereichen echt lächerlich, da überhaupt ein Thema draus zu machen (und irgendwie auch typisch deutsch)... ich kenn das noch aus der ersten Zeit mit Kind, als ich in Teilzeit wieder angefangen hatte - da musste ich erstmal beweisen, dass mein Job auch in TZ funktioniert und hatte an meinem Home Office Tag auch ein schlechtes Gewissen.
Sofern aber der AG dem zustimmt mit Home Office oder flexiblen Arbeitszeiten sollte es auch ok sein und ohne Rechtfertigungszwang oder schlechtes Gewissen. Und bei TZ: es ist ja nicht so, dass man ein VZ-gehalt bekäme und einfach dreisterweise nur TZ arbeiten würde... mittlerweile arbeite ich seit fast 10 Jahren nur noch TZ und bin es gewohnt, als erste zu gehen, Home Office zu machen und einfach nicht immer verfügbar zu sein für meinen Job. Teilweise auch ganz bewusst, weil mir mein Privatleben sehr wichtig ist. Und siehe da, es geht wunderbar. Also: nur Mut das auch gegen Widerstände durchzuziehen!