Beiträge von DerFrechdax

    Ich wünsche dir viel Glück! Mit guter und kompetenter Beratung durch einen Trainer und viel Geduld kann das klappen... man wächst ja auch mit seinen Aufgaben....
    Keiner kennt dich oder den Hund... wenn du ein gutes Gefühl dabei hast.... und immer offen auch für Rat oder Kritik bleibst... ich drück euch die Daumen :gut:

    ich werfe als zusätzlichen Baustein zur guten Hundehaltung (zu den genannten Dingen) noch ein, dass ich der Meinung bin, ein HH sollte sich auch gut und umfassend informieren, zB über gute Umgangsformen ggü. anderen HHs (Stichwort "Tutnix"), über Hundehaltung, die gewählte Hunderasse (oder die Rassen, aus denen ein Mischling mit großer Wahrscheinlichkeit besteht), ein Schuß Hundepsychologie und Wissen über Hundeverhalten wäre ganz nett... ;)
    Ein guter Hundehalter sollte offen sein für Neues, muss auch mal (berechtigte) Kritik einstecken, braucht ein dickes Fell und sollte charakterlich schon so besaitet sein, dass er jahrelang gut und verantwortungsvoll für seine Tiere sorgen möchte, auch in deren Alter, auch in Krankheit, und er sollte im richtigen Moment auch loslassen können und dem Tier einen schmerzfreien und würdevollen, leisen Abgang ermöglichen, wenn seine Zeit gekommen ist.

    "Gute Hundehaltung beginnt beim Hundehalter." :D
    Das war mein Wort zum Montag :lol:

    Uns sagte auch letztes mal eine ausgebüxte Retriever- Hündin "Guten Tag", mitten auf der Straße, ich mit 50 Kilo an der einen Hand und 7 Kilo Hund an der anderen.
    Frauchen rennt hinterher, will ihre heftig herumrennende Hündin einfangen. Ich so "Habt ihr euren Zaun zu niedrig gebaut?" (wohnen in einem Neubau)
    Sie so "Nöö, wir haben gar keinen Zaun..."
    :headbash:
    Hund wird eingefangen, bzw. der Weg abgeschnitten, wir weitergegangen, ich hör hinter mir Gekreische "Was ist denn das, ja, WASISTDENNDAS, WAS-IIISSS-DENN-DASSSSS?" :gott:

    Hund lernt für diesen Tag :D
    1. Kann abhauen, wann immer ich will
    2. Nicht erwischen lassen :gut:

    :lachtot:

    Da stimme ich dir zu, kein Möbelstück, ich glaube, ich habe mich zum Thema Verantwortungsbewußtsein oben ja genug ausgelassen.

    Trotz allem steht es einigen hier vielleicht trotzdem ganz gut an, mal von ihrem hohen Roß runterzukommen und mal ganz ehrlich zu überlegen, aus welchem Grund sie sich ein Tier zugelegt haben. Und da ist fast immer auch eine Portion Egoismus im Spiel, selbst, wenn man das Tier aus dem Heim holt, was natürlich lobenswert ist, aber trotzdem kann ich mir dann auch ein bißchen auf die Schulter klopfen, wenn ich einem Hund aus dem Heim eine 2. Chance gebe. Also, wir sind alle keine Heiligen, will ich damit sagen. Wir alle haben Erwartungen und Wünsche und Vorstellungen, wenn es um unsere Haustiere geht.

    Natürlich wäre es wünschenswert, dass alle Hunde und Katzen und sonstiges Getier von Anfang an in liebende Hände kommen und bis zu ihrem friedlichen Ende in hohem Alter dort bleiben.

    Aber wir sind hier halt nicht bei Wünsch-dir-was... und wenn die TE sich schon immer einen Hund wünscht und überlegt, wie sie den Wunsch am besten realisiert und überlegt, im Falle, dass der neue Hund auf Dauer mit der Katze nicht zurecht kommen könnte, dann im Zweifel die Katze zu einer Freundin zu geben, dann kann ich das als Außenstehender zwar für mich anders entscheiden, wenn ich in der Lage wäre... aber die TE dann als unreif oder ihr Tun als schäbig abzustempeln, finde ich schon etwas... naja... irgendwie kommt das arrogant und auch scheinheilig rüber, auch wenn es das vielleicht nicht soll.
    Letzten Endes soll es mit den Tieren auch eine Freude sein für uns Menschen, sonst wären manche Rassen schon ausgestorben.

    Wie gesagt, trotzdem muss ich mir natürlich als HH und auch Katzenhalter überlegen, ob ich den Bedürfnissen der Tiere gerecht werde... andererseits haben auch wir selbst Bedürfnisse nach einem Gefährten, Begleiter, wasauchimmer.

    Wollte ich noch eingeworfen haben :D

    Mönsch, Leute, auch wenn man anderer Meinung ist als die TE, kann man diese freundlich verpacken. Kein Grund, patzig zu werden.

    Vorausgeschickt, ich verstehe es, wenn man sich schon immer einen Hund gewünscht hat und es bisher nicht geklappt hat.
    Dann holt man sich Hasen, Katzen, ... und wünscht sich trotzdem weiter einen Hund.

    Und wenn man dann endlich, endlich die Gelegenheit und Möglichkeit hat, einen Hund anzuschaffen, dann ist man auch eher bereit, zur Not, sollte es spitz auf Knopf stehen, die Katze abzugeben, wenn sie sich nicht mit dem Hund versteht. Denn sie war eh nur ein "Notnagel".

    Wenn es der Katze bei der Freundin auch gut geht und das die einzige Lösung sein sollte, sehe ich keinen Grund, das nicht so zu handhaben.

    Etwas anderes ist es jetzt mit den Chihuahuas... ich steh auf diese extrem kleinen und irgendwie auch zerbrechlichen Knirpse nicht so... es gibt einige, die ich gesehen und kennengelernt habe, die echt verhaltensgestört waren... es kommt also sehr auf den Züchter und die Zucht an, wie es ja schon beschrieben wurde oben.

    Auch ein Chihuahua hat das Bedürfnis nach Ruhe, nach Gassi und kann bellen, Sachen annagen, nicht kooperieren wie es für dich nötig sein sollte, Sarahxyy.

    Hunde sind nun mal Lebewesen und keine Roboter, die ich nach Belieben trainieren kann, wie ich es mir vorstelle. Sie leben in ihrer eigenen Welt und sind von ihren Instinkten gesteuert.

    Als verantwortungsbewußter Hundehalter bin ich unbedingt in der Pflicht, mir bewußt zu machen, dass dieses Tier 1. dauerhaft und 2. artgerecht bei mir für viele Jahre untergebracht werden soll, auch wenn es krank wird, auch wenn es unerwünschte Macken mit sich bringt (und die hat jeder Hund, den perfekten Hund gibt es nicht). Dazu brauchst du als Anfänger unbedingt kompetente Hilfe und Anleitung, sei es ein Trainer, sei es eine Hundeschule.

    Ein Forum kann dir nur Gedankenanstöße liefern, aber Wissen, Hundeerfahrung, Kenntnis und Gespür im Umgang mit diesen Lebewesen kannst du dir nur IRL aneignen.
    Gibt es denn keine Nachbarn mit Hund bei dir, die dich ab und an mal mit Gassi mitnehmen und dir ein bißchen was zur Hundehaltung erzählen?
    Oder kauf dir ein paar Ratgeber zum Thema Hundeerziehung... Lesen ist besser als gar nichts... manchmal erschließt sich doch das eine oder andere dann viel besser, wenn man es schwarz auf weiß vor sich sieht.

    Alles Gute für dich! :winken:

    ich stelle es mir schwierig vor, einen Hund, der erst mehr oder weniger frisch bei dir eingezogen ist, in die Tierklinik mitzunehmen, wenn du dort deine Ausbildung anfängst.
    Dort laufen doch viele Tiere herum, oder? Viele Gerüche, unverträgliche Hunde, Katzen, Karnickel, ....
    Ich würde das als sehr stressig empfinden, als Hund jetzt.
    Und dann wäre dein Hund unangeleint und hätte freien Zutritt zu den Patiententieren. Da stell ich mir jetzt vor, dass der eine oder andere Floh schon mal überspringt :lol:

    Ich hab vom beruflichen Alltag in einer Tierklinik keine Ahnung ;) , stelle es mir aber schon mit einem gut erzogenen und nicht traumatisierten Hund sehr anstrengend vor.

    Ich frage mich auch, wie das dann mit der Haftung ist, wenn es doch mal zu einem Vorfall käme auf Arbeit.

    Ich verstehe deinen Wunsch nach einem Begleiter in deinem Leben, sehe es aber auch so, dass der Hund mit deinen beruflichen Umständen momentan nicht so richtig zum Zug käme, im Gegenteil, er käme wohl eher unter die Räder... :ka:

    Ich hab deshalb gefragt, weil ich irgendwo im Hinterkopf hab, dass grad Weibchen mit Babys nicht immer so können.

    Wir hatten letztens auch ein ganz kleines Würstchen mit deren Mama und Papa da. Das wurde auf einer Decke auf den Boden gelegt, und keiner meiner beiden Hunde ist in die Nähe gegangen, einfach, weil es das nicht gibt bei mir (uns), dass Besuch ungebeten und unerlaubt angeschnüffelt wird. Rufen wir die Hunde rein oder heran, dürfen sie schnüffeln, aber das Baby hab ich nicht anschnüffeln lassen wollen (fand das als Gastgeber irgendwie doof).

    Zur Motivation, Hunde riechen, dass das quietschende und hampelnde Etwas ein Menschen"welpe" ist. Man kann den Hund natürlich kontrolliert heranrufen, wenn man ihm die Gelegenheit zum Schnüffeln geben will. Darf auch mal ein Leckerli rausspringen dabei. Wenn man das aber nicht will, ist das genauso ok, und ein Hund sollte das respektieren.

    Anspringen, aufgedrehtes Herumgerenne und Gekläffe wäre in meinen Augen erziehungswürdig. Ob das jetzt Unsicherheit ist, Stress, weil so viele Leute beinander stehen und es laut ist und viel los, der den Hund ansteckt, Stress, weil so viele Leute seinen Hütetrieb ansprechen, das Baby schreit und das der Hund nicht kennt.... ist im Grunde nur für mich im Hinterkopf zu behalten und für die "Symptombehandlung" zweitrangig. Ich würde solches Verhalten korrigieren, vielleicht auch das Baby mit Leckerli attraktiv machen... kommt auf den Hund an und seine Körpersprache.

    Als ich selbst Nachwuchs hatte, durfte meine damals 3jährige Schäferhündin nicht ans Baby dran, nicht mal zum Schnüffeln. Ich hatte sie immer und jederzeit im Auge und ließ sie das spüren. Nie, nie wäre sie auf die Idee gekommen, an meinen "Welpen" hinzugehen. Fremde Weibchen werden durch die Mutter von eigenen Welpen immer weggeknurrt, alle Fremden mißtrauisch beäugt. Warum sollte ich das anders machen?
    Später wurden die beiden übrigens beste Freunde :herzen1:
    Mit Baby und Hund kann halt auch viel schief gehen, deshalb war mir das wichtig.