Beiträge von DerFrechdax

    Interessanterweise habe ich jetzt einige Male gelesen, dass dem "Gegner" mit lautem Ton entgegen getreten wird.

    Ich mach das auch so und meine Erfahrung ist, dass die meisten Hunde darauf auch reagieren und man zumindest einen Augenblick Zeit hat zu reagieren.

    Ich habe in letzter Zeit einige Hundehalter angetroffen, die davon nichts halten und sagen, "laut sein" wäre falsch.

    Pro/Contra?

    Ich hab da mehrere "Eskalationsstufen". Jeder ankommende Hund, den ich nicht da haben will, wird von mir erst mal fixiert. Mit einem starren, festen Blick habe ich schon viele Hunde zum Langsamerwerden und Abwenden gebracht (auch meine eigenen, wenn sie zB Betteln ;) ). Ich ducke mich dann leicht nach vorn, starre den fremden Hund und denke mir "Bleib ja weg" :rotekarte: Meine beiden sind dann an der kurzen Leine hinter mir, ich stelle meistens noch den einen Fuß aus, damit die Große ja hinten bleibt, der Kleine steht oft schräg rechts hinten oder auch neben meinem anderen Fuß (auf den muss ich immer besonders aufpassen, damit die Große im Stress nicht auf den draufsteigt mit ihren Riesenlatschen). Meistens starren meine HUnde dann auch, also wird ein Eindringling/ Aufdringling dann von 3 Augenpaaren angestarrt, da wird den meisten Hunden schon anders.

    Nächste Eskalationsstufe ist, ich strecke den freien Arm (Leinen sind in einer Hand) aus, zeige weg von mir und sage "GEH AB!!!" Geht der HUnd nicht direkt, mache ich einen angetäuschten Ausfallschritt, geh dem auch mal ein paar Schritte laut trampelnd entgegen und rufe nochmal "AB!"

    Dann warte ich wieder und starre weiter.

    Bisher ist noch jedem Hund, der uns irgendwie stellen wollte, davon mulmig geworden und er hat sich getrollt.

    Auch, wenn es zu einem Streit mit Abschnappen kam (ZB wenn ich nach Absprache mit dem anderen HH ableine ("Jaja, die kann her, meine ist friedlich" :roll:), Große läuft hin, anderer Hund findet das aber Kacke und fällt sie direkt an, dann hab ich schon solche Streitereien mit Hinrennen und einem lauten "Bläcker" sprich, einem Brüller beenden können. Meistens schauen dann beide Hunde ganz blöd, und ich sammle meinen wieder ein und geh meiner Wege.

    Also, erst telepathische Versuche mit Körpersprache... aber wenns sein muss, kann ich ganz schön laut werden :D

    Da das bei uns in offensiven Konfrontationen nicht wirklich gut klappt (bin meist mehr damit beschäftigt zu blocken, als dass ich Zeit hätte, meiner Hündin zu erklären, dass sie hinter mir bleiben und Schnute halten soll), würde mich an dieser Stelle mal interessieren, wie ihr euren Hunden beigebracht habt, sich angesichts eines heranpreschenden Hundes hinter euch schicken zu lassen und dort dann auch noch geduldig abzuwarten :shocked:

    Oder machen die das einfach von selbst? :D

    Ich zieh die an der kurzen Leine einfach hinter mich, halte sie notfalls mit dem ausgestreckten Bein hinter mir, wenn sie aus ihrem Hemd springen wollen. Will die Große an mir im Furor vorbei, kriegt sie auch was ab von mir, das geht nämlich gar nicht. Wenn es hart auf hart geht, müssen meine Hunde hinter mir bleiben, dürfen von da vorstarren, aber müssen zuverlässig dort warten, bis ich alles geklärt hab, das ist mir echt wichtig. Da diskutiere ich nicht noch mit denen rum, während ich einen Hund abwehren muss.

    Ist ein Hund frei laufend um uns herum unterwegs, drehe ich mich auch mit den Hunden jeweils hinter mir, um dem immer die Front zeigen zu können, da müssen die sich auf mich konzentrieren und funktionieren. Hab ich bisher allerdings nicht so oft gehabt, dass es wirklich kritisch war. Bisher hat das immer gereicht, es hat noch kein Hund ernsthaft trotz meiner Abwehrmaßnahmen Stress gesucht.

    Das hinter mir laufen übe ich aber auch, wenn wir an anderen Hunden vorbei gehen. Da müssen sie ebenfalls abgewandt und hinter mir laufen, ebenso wenn wir Fußgänger oder Radler überholen bzw. die uns.

    Hallo,

    kocht hier auch jemand mit Barf Fleisch?

    Hey :winken:

    ja, ich :D

    ich werfe die gewolfte 500g- Putenfleisch"wurst" oft gefroren oben aufs Gemüse drauf, weil ich vergesse, sie aufzutauen. Lasse alles köcheln, und am Ende stelle ich den Herd aus und lasse es von selbst nachziehen. Nachher ist es so wie Hackfleisch.

    Ich bin so froh, endlich einen Anbieter gefunden zu haben, der hochwertiges Fleisch verkauft, wo nicht alles nur aus Bindegewebe und Sehnen besteht.

    Ich verkoche für die Große Pute und Pferd, Kabeljau und Hering.

    Der Kleine bekommt Huhn und Pferd. Das Fleisch ist gekocht locker und lässt sich gut untermischen, wenn ich den Eintopf umrühre. Also, zäh ist es eher nicht.

    Manchmal, wenn ich dran denke, es rechtzeitig aufzutauen, brate ich es anfangs in Kokosöl an, das riecht dann immer gut.

    Inzwischen gebe ich auch wieder einiges halb und halb roh dazu.

    Ähm wenn ich einen so großen, befellten entspannten Hund habe, der nicht wirklich was zu befürchten hat, wäre ich auch entspannter.

    Meine Unentspanntheit rührt nicht daher, dass ich Angst um meinen Hund hätte, sondern eher davor, dass sie mal zurücklangen könnte, wenn sie blöd angegangen wird und dann der andere Hund... öhm... gelocht wäre. Und ich dann Auflagen hätte. Ist noch nie vorgekommen, aber ich behalte das immer im Hinterkopf.

    Oder dass der andere Hund sich erschreckt. Die Große kann schon auch ganz schön doof sein mit anderen Hunden, besonders, wenn die das Fiddeln anfangen. Und kleine Hunde mag sie gar nicht, besonders wenn die schon fixierend auf uns zurennen.

    Mein Mann ist da einfach ganz easy, Kleinhunde scheucht er nebenbei weg ohne sich aufzuregen und er macht sich nicht so viel Gedanken um ungelegte Eier wie ich :ugly:

    Ich wäre manchmal schon gern ein bißchen mehr wie er :gott:

    In Zukunft, wenn sie groß ist, soll sie mir als eine Art Stütze und Begleiter im Alltag dienen, da ich unter Panik und Angstattacken, sowie Depression leide.

    Hallo :winken:

    erstmal willkommen :streichel:

    das da oben im Zitat ist mir auch sofort ins Auge gesprungen... das kann ein unausgebildeter Hund niemals leisten.

    Klar ist es schön, sich um ein Lebewesen zu kümmern, für es zu sorgen und es zu erziehen. Das kann man aber nur aus einem Zustand der Stärke und des gefestigten Seins heraus leisten. Man muss dem Wurm ja regelmäßig auch Grenzen aufzeigen, der verlässliche Dreh- und Angelpunkt sein, der Fels in der Brandung.

    Wenn du im Moment eine Phase hast, wo es dir nicht so gut geht, dann ist ein Welpe, der noch nichts kann und nichts gelernt hat, aber viel fordert, vielleicht nicht die richtige Wahl.

    Besprech das doch mit deiner Familie, welche Lösung es gäbe, um dich zu unterstützen. Kann jemand anderes aus der Familie den Hund übernehmen? Wer kann dir helfen?

    Wenn du die Kleine behalten möchtest, dann such dir möglichst schnell eine Hundeschule und schau, ob du dich für einen "Anfängerkurs" o.ä. anmelden kannst. Hundehaltung ist etwas, wo man auch als Mensch viel lernen muss, damit man weiss, was der Hund meint und wie man sich dann am besten verhält.

    Ich wünsche dir alles Gute :winken:

    Ich finde das interessant, wie ihr das alle so macht - es kommt also jeweils darauf an, wie eure Hunde so drauf sind und inwieweit sie sich wohlfühlen, und auch, wie der andere Hund so ankommt, ob höflich anfragend oder in vollem Lauf oder sogar drohend angespannt.

    Ich finde das deshalb auch so interessant, weil zB mein Mann und ich das auch teils unterschiedlich handhaben und auch wahrnehmen.

    Mein Mann sieht kein Thema, wenn die Hunde sich grob verstehen und sich kennen (bei fremden Hunden an der Leine bleibt unser Hund auch angeleint). Die dürfen immer zueinander, während ich viel genauer hinschaue und lieber ausweiche. Und seine Hundebegegnungen verlaufen trotzdem fast immer entspannt und ruhig, vielleicht sogar entspannter als meine:skeptisch2: Er macht da alles einfach aus dem Bauch heraus, und es ist noch nie was eskaliert. Er wäre auch der Typ, der eher ableint, wenn ein freilaufender Hund angerannt kommt oder sogar an der Leine Kontakt zulässt. Schon allein, weil die Große einfach groß ist und viel Fell hat xD und bei ihm auch eher ruhig ist, und er macht sich da einfach nicht so einen Kopf. Vielleicht überträgt sich das, k.A. :ka:

    Ich selber mag zB das distanzlose Hingerenne meiner Großen nicht, auch nicht bei bekannten Hunden, weil ich sehe, dass es die meisten Hunde erst mal einschüchtert. Deshalb nähern wir uns ruhig und angeleint und ich spreche den Kontakt ab. Auch wegen dem Kleinen, der ja nochmal ne Nummer für sich ist.

    Und deshalb blocke ich auch erstmal alle fremden Hunde ab oder stehe zumindest bereit zum Blocken daneben, denn allzu oft kam früher ein fremder Hund erstmal auf uns zu, ich frage und leine bei Ok ab, die Große setzt sich in Gang, und der andere Hund dreht auf dem Absatz um und rennt weg. Und die Große begeistert hinterher. Das muss echt nicht sein, und das ist dann auch kein Spiel, sondern kippt schnell ins Mobbing, wo der Kleine inzwischen auch noch mitmischen wollen würde. Deshalb mach ich das nicht mehr, auch, wenn der andere HH das noch gar nicht blickt, was da gerade abläuft vor seiner Nase.


    Ich bin da viel strenger und mach mir viel mehr Gedanken zu allem- man könnte auch sagen, ich bin unentspannter. Was jetzt besser ist.... :ka:

    Hallihallo miteinander,

    angeregt durch die Diskussion in einem anderen Thread eröffne ich dazu mal einen eigenen Faden.

    Es ging um die Frage, wie man es am Besten handelt, wenn freilaufende Hunde, auch in evtl. freundlicher Absicht, auf den eigenen angeleinten Hund zulaufen. Einige blocken den fremden Hund dann, es wurde aber auch geäußert, ableinen und die Hunde frei Bekanntschaft machen zu lassen wäre für den eigenen Hund besser, da er sich dann freier bewegen könnte, besser agieren und zur Not flüchten könnte.

    Wie macht ihr das? Angenommen, ihr seid angeleint irgendwo unterwegs, und ein Hund läuft frei auf eure(n) Hund(e) zu.

    Ableinen oder Blocken?

    Bin sehr gespannt auf eure Meinungen. Bitte bleibt fair.

    Viele Grüße vom Frechdax :winken:

    unser Kleiner hat das öfter, wenn er etwas gefressen hat, was ihm nicht bekommt. Er hat viele Unverträglichkeiten und wird von mir bekocht.

    Wenn das Allgemeinbefinden soweit gut ist, dass ich guten Gewissens abwarten möchte, dann lasse ich ihn soweit in Ruhe. Biete ab und an mal was an von seinem Futter - wenn er nichts mag, lasse ich ihn auch mal einen Tag fasten. Mag er am nächsten Tag auch nichts, koche ich Morosuppe und biete das an. Als er vor ein paar Wochen alte Leckerlis mit Getreide gefressen hat, weil ich nicht aufgepasst hatte, hat er drei Tage nichts gefressen und sich mehrfach erbrochen sowie blutigen Durchfall - da bin ich dann zur TÄ, weil es ihm arg schlecht ging. Mehr als Schmerzmittel hat sie aber auch nicht gemacht, und nach ein paar Tagen und Schonkost war alles wieder ok.

    Ich weiss aber halt die Ursache - die Unverträglichkeiten.

    Kannst du dir eine Ursache bei deinem Hund denken? Aus deinen anderen Beiträgen entnehme ich, dass dein Hund öfter kränkelt. Da würde ich schon mal eine vernünftige Abklärung in Betracht ziehen.

    Unsere Große hatte immer mal wieder Durchfall, da haben wir Blutbild mit Schilddrüse/Leber/ Nieren/Bauchspeicheldrüse, Kotprofil und Test auf Giardien und Parasiten machen lassen, um all das sicher ausschließen zu lassen.

    Da muss man ein bisschen nach dem eigenen Gefühl gehen, ob man gleich die ganz große Diagnostik fährt oder erst mal abwartet bzw. Morosuppe gibt. Im Zweifel aber lieber einmal zu viel beim TA als einmal zu wenig!

    Gute Besserung!

    Morosuppe? Damit habe ich die besten Erfahrungen beim Hund gemacht. Rezept ist hier zB zu finden sowie einige sehr interessante Infos dazu:

    http://www.erste-hilfe-beim-hund.de/cgi-php/rel00a…e-karottensuppe

    Haferschleim ist wegen dem Getreide nicht immer optimal

    Nux Vomica (Apotheke) hilft bei meinen Kindern und Hunden immer sehr gegen Übelkeit.

    Gute Besserung!

    die kleine hat hunger und zeigt dies auch deutlich.

    die tierärztin sagt wir sollen den tag abwarten,erbricht sie erneut sollen wir hin kommen.

    ich bin ein bischen ratlos..... die kleine hat hunger.....nur was kann ich ihr ruhigen gewissens geben?

    und wie sie zum trinken anhalten... ans wasser geht sie nicht.

    lg