Beiträge von DerFrechdax

    man kann großen Hunden beibringen, quasi auf Kommando auf den Arm zu springen. Das sieht dann so aus, als würde der Hund dich von vorne umarmen, du hältst ihn unterm Po fest, die Vorderbeine liegen auf deinen Schultern auf, der Hund schaut nach hinten über deine Schulter. So kann man den Hund gut rauf und runter tragen, wenn er von klein auf lernt, auf dem Arm nicht rumzuzappeln.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du mit deinem Chef und dem Kollegen eine gute Lösung findest. Ruhe halten im Büro muss ein Hund erst lernen. Hast du schon einen Trainer an der Hand, der dich unterstützen kann?

    Als Ersthundehalter einen jungen Huskymix an einen 9 Stunden- Bürotag gewöhnen mit Gehorsam und Gelassenheit und allem ist eine ziemliche Aufgabe. Dabei ein bisschen Rückendeckung zu haben und jemanden, der dich bestärkt, durchzuhalten, ist bestimmt hilfreich.

    So ein "Reinfall" hat auch immer das Potenzial, dass man sich weiter entwickelt und Neues dazu lernt, wenn man sich drauf einlässt. Vielleicht haben hier auch einige User Buchtipps für dich oder können dir Tipps zum Handling geben, wenn du welche brauchst. Mach dazu ruhig einen neuen Faden auf.

    Ich wünsche euch viel Erfolg :winken::bindafür:

    PS: hier ein Video, wie du dem Hübschen beibringen kannst, hochzuspringen, damit du ihn tragen kannst - denk aber dran, der Kleine hat noch weiche Knochen und kann entsprechend noch nicht aus der Höhe herunterspringen. Aber so kann es später aussehen (der erste Trick wäre das im Video:

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    ich stelle mir grade @zweizylinder als Baby vor, wie er mit einem kleinen Strohhalm aus der Decke ragend schnauft :lol:

    Meine Mama hat karottenrote Haare, schon als Baby gehabt. Ihre Eltern beide schwarzhaarig |)

    Als sie noch klein war, ist sie ohne Mützchen nicht aus dem Haus gekommen :ugly:

    (In den 50ern am Dorf.... :fear:  :lol:)

    Das ist wirklich sehr nett von dir, dich nochmal zu melden, vielen Dank dafür <3

    Nach deinem Alter hatte ich gefragt, weil du dich so unglaublich jung und auch ein bisschen unerfahren angehört hast, was man mit knapp 20 Lebensjahren ja irgendwo auch ist. Ich hoffe nicht, dass das jetzt blöd rüberkommt :tropf:

    Ich finde es allgemein schlimm, dass man mit zunehmendem Alter leider lernen muss, dass es da draußen viele Menschen gibt, die es nicht gut mit einem meinen und nur an sich denken und dafür bereit sind, sehr weit zu gehen. Ja, alter Schuh, aber wenn man so jung ist wie du hat man natürlich noch viele Erfahrungen nicht gemacht und denkt manchmal einfach nicht so weit und so schlecht vom Gegenüber, vor allem, wenn man vielleicht behütet aufgewachsen ist.

    Das halte ich dir jetzt einfach mal zu Gute. (Ich wünschte, man könnte sich den Glauben an das Gute im Menschen sein Leben lang behalten... leider wird man irgendwann unweigerlich desillusioniert, manchmal früher als später :tropf:)

    Dass der Hundeproduzent sich nicht mehr meldet, könnte für dich eine Möglichkeit sein, aus dem Vorkaufsrecht rauszukommen.

    Sprich, ich würde was aufsetzen, eine Frist von sagen wir mal 2 Wochen setzen, ab wann du das Vorkaufsrecht als erloschen ansiehst, wenn er sich nicht meldet, und per Einschreiben mit Rückschein senden. Tut er das nicht, kannst du den Hund weitervermitteln, wenn das für Privatpersonen wieder erlaubt ist (ohne Gewähr, ob mein Vorgehen juristisch wasserdicht wäre, gell;)).

    Nochmal ein Gedankengang, warum er sich nicht meldet bzw. nicht reagiert auf deine Whatsapp:

    Der Mann produziert Mischlinge, und weil "Pomskys" im Moment so gehypt werden, kann er einen utopischen Preis verlangen

    Spoiler anzeigen

    (zum Vergleich, vor (zugegeben) 20 Jahren habe ich beim eingetragenen Züchter mit roten Papieren für eine DSH- Hündin 300€ bezahlt. Normal wäre 500 gewesen, aber weil sie die letzte war aus dem Wurf und schon 9 Wochen... für meine Leonbergerhündin haben wir vor 6 Jahren 1300€ ebenfalls bei einer VDH- Zucht bezahlt, da waren alle Voruntersuchungen der Elterntiere drin, auch genetische Voruntersuchungen auf Erbkrankheiten, es war zudem eine Kaiserschnittgeburt, und bei diesem Wurf haben die Züchter unterm Strich nichts verdient gehabt. Das hat sie nicht abgehalten, mir hinterher stundenlang am Telefon zur Verfügung zu stehen, wenn ich etwas wissen wollte.)

    Versuch dich mal in den Mann reinzudenken. Er verpaart 2 Rassehunde (??), wo nach den Mendelschen Gesetzen durchaus drin ist, dass 25% phänotypisch reine Huskys fallen.

    Er inseriert mit den süßen Welpenbildern, findet schnell Abnehmer, und hat jetzt das Problem, dass er tatsächlich einen Kandidaten da hat, der allein aufgrund der Pfotengröße sicher groß werden wird. Aber zum Glück hat er die eine Kundin, die noch nie einen Hund hatte, sich nicht besonders auszukennen scheint und sich schockverliebt hat in den Kleinen. Einige Bedingung: der Hund muss unter 10 Kilo wiegen.

    Der Hund muss aber schnell weg, sonst kriegt man für den statt 2500€ nur noch 500€, was wesentlich realistischer ist für einen Huskymix. Was macht man also? Übergibt den Hund Knall auf Fall, stellt sich tot und hofft, dass das Mädel stillhält. Für 2000€ Gewinn bar auf die Hand sind manche bereit, alle Gewissensbisse über Bord zu werfen, vorher schön Theater zu spielen und hinterher abzutauchen.

    Sieht man den Hund als Ware, bist du betrogen worden und hast ein Rückgaberecht (wenn zb das mit den 10 Kilo als Voraussetzung im Vertrag drin steht). Ich hoffe jedoch, dass du den Süßen als atmendes, lebendiges Wesen siehst, das Gefühle hat und es nicht verdient hat, herumgeschubst zu werden, nur weil er größer wird als gedacht.

    Das, was Mortizia geschrieben hat, lässt doch hoffen, dass mit entsprechender Erziehung und Training der Hund doch ein angenehmer Büro- Begleithund werden kann.

    Sorry, ist jetzt was lang geworden... danke fürs Lesen :smile:

    Wenn du magst, berichte doch, was der TA gesagt hat... und wie es mit dem Knopf weitergeht.... vielleicht hast du ja momentan Homeoffice oder frei und kannst schon ein bisschen üben mit dem Kleinen... hier gibt es viele, die dir bestimmt helfen werden, wenn du Fragen zur Erziehung deines Kleinen hast.

    Ich hoffe sehr für euch, dass es zu einem Happyend kommt für euch beide :nicken:

    Ich habe mich jetzt durch alle Seiten durchgekämpft, und ich muss sagen, es tut mir so leid für dich Chester00 und deinen Welpen.

    Wie alt bist du denn? Du hörst dich aus dem, was du schreibst, sehr jung an, und vermutlich hattest du dir mit dem Kauf des Hundes einen Traum erfüllt. Und wie das mit Träumen so ist, sind sie oft nicht besonders von Realismus geprägt.

    Du wolltest einen kleinen Gefährten, der dich überall hin begleiten kann und sogar ins Büro mitgehen soll. Ich bin mit Hunden aufgewachsen, und einige andere hier im Forum sind das ebenfalls. Kennt man sich mit Hunden ein bisschen aus, weiss man, dass das Aufziehen eines Welpen harte Arbeit sein kann, besonders, wenn der Hund Anlagen mitbringt, die nicht zu dem Voraussetzungen passen, die gegeben sind.

    Ein Hund, der ins Büro mitkommen soll, darf nicht wachsam sein, sollte wenig Dreck machen, muss extrem kooperativ und schnell stubenrein sein und ein ruhiges Gemüt besitzen. Dafür gibt es ein paar Rassen, die das mitmachen würden, für mich gehören Spitz und Husky aber nicht dazu.

    Du scheinst leider völlig uninformiert an die ganze Hundesache herangegangen zu sein, und zu allem Übel scheinst du an einen echt abgebrühten Hundeerzeuger geraten zu sein.

    Du hast einen Haufen Lehrgeld gezahlt.

    Jetzt kommt es auf dich an und was in deinen Augen Priorität hat - das Wohl des Kleinen (und ja, er ist wirklich wirklich süß :herzen1: und die großen Pfoten... da wird eher ein Standardhusky draus, denke ich :herzen1:) - oder ob du dein Geld wiedersiehst.

    Wobei ich denke, das kannst du getrost abschreiben. Ein "Züchter", der seine Welpen abgibt mit 8 Wochen und dann nicht erreichbar ist, ist immer ein schlechtes Zeichen. Ich würde da auf Feiertage keine Rücksicht nehmen, morgen ist zudem ein normaler Werktag. Da würde ich persönlich morgen den ganzen Tag versuchen, jemanden an die Strippe zu bekommen und dann, ja, überleg dir, wo der Süße hin soll und ob du ihn zu solchen Leuten wirklich zurückgeben möchtest. Aber das Vorkaufsrecht scheint ja Fakt zu sein, also musst du den Hund wenigstens anbieten, damit das Recht gewahrt bleibt. Ob er den Welpen dann zurücknehmen möchte :ka: und ob du noch was für ihn bekommst von den Leuten :ka::ka:

    Wie könnte es weitergehen?

    Lösung 1: Offenes Gespräch mit dem Chef, wenn das möglich ist, du bist über den Tisch gezogen worden, möchtest den Hund aber behalten, ob eine Ausnahmeregelung möglich wäre.

    Lösung 2: das Angebot von tinybutmighty , das ich sehr entgegenkommend von ihr finde, dass der Hund zu einer Pflegefamilie kommt.

    Lösung 3: Du behältst den Hund und wartest, bis du ihn wieder frei verkaufen darfst, wenn Corona vorbei ist/ die Bestimmungen gelockert wurden.

    Bei Lösung 2 und 3 ist aber zu beachten, dass du vertraglich verpflichtet bist (wenn ich das richtig verstanden habe) dass du den Kleinen dem Erzeuger vorher anbieten musst, da er ein Vorkaufsrecht hat. Außer er verzichtet darauf.

    (Wenn du ihn nicht erreichst, kannst du ihn zb schriftlich auffordern, sich zu melden, ansonsten setzt du ihm eine Frist, wenn er sich in der nicht meldet, gibst du den Hund anderweitig weiter. Also du setzt ein Ultimatum. Ist aber nur meine persönliche und nicht rechtlich abgesicherte Meinung. Im Bedarfsfall wäre der Rat eines Anwalts der sicherere Weg).

    Du hast dich leider in eine unschöne Situation gebracht, was mir echt leid tut. Es sollte etwas Schönes sein, wenn man sich seinen kleinen Mitbewohner auf 4 Beinen zu sich holt, und man sollte das im Vertrauen tun können, dass man glauben kann, was einem gesagt wird. Besonders, wenn man sich nicht so gut mit Hunden auskennt wie du. Leider gibt es viele Menschen, die aus der Unbedarftheit anderer Kapital schlagen, so dass man misstrauisch und vorsichtig sein muss.

    Dazu gibt es dann Siegel wie VDH oder FCI, die haben Listen mit ihren Züchtern je nach Rasse, und dann weiss man relativ sicher, dass die Hunde gesund sind, die Elterntiere untersucht, wie groß sie werden und wie der Charakter ungefähr sein wird. Wenn man Glück hat, hat man gleich noch das ganze Hundeleben lang einen Ansprechpartner, wenns mal hakt in der Hundeerziehung.

    Schade, dass es bei euch so gelaufen ist :tropf:

    Und, PS: bitte schiele nicht nach dem Geld. Mach es zu deiner Priorität, dass der Kleine ein gutes Zuhause findet, um deiner selbst und um deines Gewissens Willen. Oder vielleicht kannst du ihn doch behalten?

    möchte zu dem bereits Gesagten noch anfügen, dass es einen Grund geben könnte, warum der eine Hund so mäkelig frisst... würde also mal schauen, ob er was nicht gut verträgt oder vielleicht ein bisschen Öl dazugeben oder Tierfett... ich koche auch, und zb mögen meine beiden Reinfleischdosen ab und zu bissi mit reingemischt total gerne. Manche haben mit etwas Leberwurst unterrühren gute Erfahrungen gemacht.

    Wenn ich füttere, dann ebenfalls getrennt, und die Hunde werden dann auch total in Ruhe gelassen. Also ich stelle hin und wende mich weg und gehe auch weg. So kann jeder Hund völlig entspannt fressen.

    Den zweiten Hund zu benutzen, so dass Futterneid entsteht, wird immer nach hinten losgehen. Die beiden Hunde sollen doch friedlich zusammen leben und sich nicht in erster Linie als Konkurrenten sehen (was sie zwar dennoch sind, wenn es um Ressourcen geht, aber kann man ja minimieren und managen).