Beiträge von DerFrechdax

    Guten Morgen :smile:

    Ich muss zugeben, als ich deinen Eingangspost gelesen hatte, habe ich gedacht, ihr habt einen Bordercollie oder ein anderes schlecht aufgezogenes Nervenbündel daheim sitzen :ops: als ich gelesen habe Labrador, dachte ich - oha.

    Mein nächster Gedankengang: Entweder euer Hund ist total aus der Art geschlagen, zu früh von der Mutter weg, oder von einem Zücher, dem der Charakter seiner Elternhunde egal ist (war es denn ein VDH-Züchter? Nur meiner Neugier halber) oder er hat ein Problem mit dem Futter, was schon thematisiert wurde, oder er kommt nicht mit euren Lebensumständen zurecht.

    Ein Hund, der anfängt, an der Leine zu schreien, kaum dass er das Haus verlassen hat und nicht in der Lage ist, einigermaßen normal draußen zu agieren, sprich, sich alles anzuschauen, neugierig zu sein, offen aber nicht sofort aus der Bahn geworfen - ja, der hat ein Problem. Welches das ist, das müsst ihr herausfinden.

    Zu der Bindung:

    Ich zitiere mich nochmal selbst:

    Überleg dir doch mal, wie du dir deine Hundehaltung so vorstellst. Was soll der Hund tun, was nicht? Was unternimmst du, um dein Ziel zu erreichen?

    jeder hat bestimmte Erwartungen, wenn er an etwas herangeht.

    Du wünscht dir, euren Hund lieb haben zu können, ohne negative Gefühle.

    Vielleicht verlangst du zu viel von dir selbst.

    Gerade wenn man selbst nicht mit Tieren aufgewachsen ist, ist man vielleicht emotional nicht so verbunden mit ihnen, weil da keine vertrauten Gefühle aus der Kindheit dranhängen. Jeder, der als Kind sein verheultes Gesicht in ein Hundefell gedrückt hat, weiß, was ich meine. Heute noch versenke ich mein Gesicht im Halsfell meiner Hündin und atme tief ihren warmen Hundegeruch ein, weil mich dieser Geruch an meine Kindheit und ein wohliges Gefühl, dass alles schon in Ordnung kommen wird, erinnert.

    Jemand, der einen Hund aus rein praktischen Erwägungen anschafft ("Mein Mann wünscht es sich so", "Es ist gut für die Kinder"), hat zu dem Tier einen anderen Bezug, was nicht schlimm ist, ich möchte da keine Wertung vornehmen, es ist einfach eine andere Basis. Und man kann sich natürlich neue Bezüge kreieren und eine neue Form der Bindung herbeiführen, die ebenfalls sehr emotional sein kann. Man muss dazu den Kopf aber ausschalten und auf seinen Bauch hören, wie ein Kind. Man darf dann nicht die vielen Hundehaare sehen oder dass der Hund offenkundig ne kleine Meise hat (und glaub mir, Baustellen hat fast jeder Hund, weil den perfekten Hund und erst recht Hundehalter gibt es nicht). Man darf sich nicht unter Druck setzen, ob der Hund einen jetzt dominiert oder was man alles verkehrt macht. Sondern wie ein Kind sich auf das Tier einlassen.

    Es wurde schon gesagt, überleg dir doch jeden Tag an Abend, was du Schönes mit eurem Hund erlebt hast.

    Gleichzeitig hilft es, zu überlegen, warum man selbst den Hund wollte. Was hatte man sich vorgestellt? Was ist jetzt anders? Wovon, von welchen Vorstellungen, die ich hatte, muss ich mich leider verabschieden ? Was kann ich realistischerweise mit diesem Hund noch erreichen?

    Und, denk an den Faktor Zeit. Euer Hund ist noch so jung. Vieles kann sich im Laufe der Zeit geben und abschwächen. Manchmal braucht Zuneigung auch Zeit.

    Unser Kleiner hier, ein Westie- Mix, bellt zb gern, wenn wir Besuch bekommen. Anfangs, als wir ihn vor 2 Jahren knapp 10jährig bekommen haben, hat mich das tierisch genervt. Ich kannte das gar nicht, er ist mein erster kleiner Hund, ich hatte vorher immer nur große Hunde, die nicht so hysterisch gebellt haben. Ich war echt genervt.

    Inzwischen schätze ich den kleinen Kerl so dermaßen, ich will nie wieder was anderes als nen Terrier :lol: ich kann alle Fenster und Türen offen stehen lassen, er meldet zuverlässig, wenn jemand was von uns will und am Törchen steht. Ich hatte nie einen loyaleren und ergebeneren Hund als diesen :herzen1:.

    Negative Gefühle sind übrigens völlig okay, und jeder von uns könnte seinen 4Beiner regelmäßig an die Wand tackern. Ich ärgere mich auch immer mal über mich oder meine Hunde, und wenn der Fellwechsel stattfindet und ich im Leo- Fell ertrinke, frage ich mich auch "WARUM??? ... musste es ein Leo sein???" :gott: Das ist doch normal, steh zu deinen Gefühlen. Sie dürfen nur nicht Überhand nehmen.

    Wenn ihr gar keine Freude an eurem Hund habt und ihm wirklich so gar keine Zuneigung entgegenbringen könnt, weil er so ist, wie er halt ist... dann muss man sich überlegen, ob der Hund unbedingt bleiben muss. Aber so weit seid ihr noch nicht, wenn ich das richtig verstehe, oder?

    Also, xxxbacken zusammenzwicken, Hund eine Runde kraulen und mal in dich gehen, ob du nicht doch in deinem Herzen in irgend einem Winkel ein Fünkchen Liebe und Herz für den Kleinen entdecken kannst. Lasst euch Zeit.... ich drücke euch die Daumen, dass ihr einen Weg zueinander findet, euer Hübscher und du :nicken:

    du bist nicht rechtsschutzversichert dadurch, aber Schadenersatzansprüche an dich werden geprüft und entweder als berechtigt angesehen und bezahlt oder als unberechtigt (wie mMn in deinem Fall) und abgewehrt. Die Abwehr geht dann auch über Anwälte und kann sogar vor Gericht durchgesetzt werden.

    Es geht aber rein um einen Schaden, der durch deinen Hund entstanden ist, der ersetzt werden soll. Ist denn ein Schaden entstanden für die Vermieter und ihren Sohn bzw. machen sie einen geltend?

    Hier ist es ja so, dass der Schaden dir selbst entstanden ist. Wenn du also die Kosten für TA zurückhaben möchtest, oder der andere HH zeigt dich tatsächlich an, wie er gedroht hat, dann bräuchtest du eine "richtige" RS- Versicherung, glaube ich.

    Wenn du möchtest, schreib mir PN, mein Mann kennt sich da sehr gut aus und kann dir sicher weiterhelfen bzw. dir genau sagen, was wofür ist und was du tun kannst.

    Oder du wendest dich an deine eigene Versicherung und schilderst deinem Vertreter/ Sachbearbeiter die Lage. Das wäre noch besser, weil es auch immer auf das Kleingedruckte ankommt. Normalerweise, wenn du eine gute Versicherung hast, sind die dort sehr engagiert für ihre Kunden.

    Links in der Tasse siehst du den Eierstich (oben drauf Muskat) nach dem Bad im Wasserbad, der wird dann gestürzt, das siehst du rechts. Der Eierstich ist sehr gut aus der Form gekommen, ich habe ihn halbiert, damit man erkennen kann, dass er schön fest geworden ist.

    Danach wurde er in kleine Häppchen geschnitten und in die Suppe gegeben.

    Danke dir für die Erklärung :smile: ich hab noch nicht oft Eierstich gemacht und hab das Halbierte für eine Kartoffel gehalten :lol:

    Hab gerade in alten "Mein schönes Land" Ausgaben gekramt und hoffe, dass mein Mann heute im Biomarkt Spargel bekommt... dann gibt es Spargel mit Kartoffeln oder Spargelquiche :nicken:

    ich bin noch ideenlos für heute Mittag... vielleicht irgendwas mit Nudeln? :denker:

    Ein Bild wollte ich mit euch noch rasch teilen: Mein erstes selbstgebackenes glutenfreies Sauerteigbrot :hurra:

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    ich drücke dir die Daumen, dass du gut aus der Sache herauskommst! Ich sehe nicht, wo du irgendwas falsch gemacht haben könntest, deine Hundehaftpflichtversicherung wehrt aber gerne für dich unberechtigte Ansprüche ab, zur Not per Gerichtsentscheid.

    Deshalb würde ich, falls das noch nicht passiert ist, als erstes dort Meldung machen.

    Meinst du, du könntest mir sagen, welche Rechtsschutzversicherung das ist, die im Nachhinein noch einen schon existierenden Streitfall abdeckt? Würde mich sehr interessieren :nicken:

    Danke dir im Voraus, und Gute Besserung für deinen Hund!

    Die Reste vom gestrigen Spargel wurden mit etwas altem eingefrorenen Suppengemüse vereint und mit einem Experiment (übrigens gelungen!) zum Thema Eierstich veredelt. Das gab im Nachhinein dann eine ganz leckere Gemüsesuppe.

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    (Morgen mache ich aber wieder Nudeln Bolognese...:hust:)

    Was ist denn das auf dem Bild?

    Hi,

    gerade hab ich mich durch deinen Thread gelesen, und bin ein paar Mal über die Leinenführigkeit gestolpert. Was stellst du dir denn unter Leinenführigkeit vor?

    Ein Hund kann einfach an einer kurzen Leine um mich rum laufen, darf mir nur nicht vor den Füßen herumhampeln und nicht ziehen, aber ansonsten will ich von dem nichts. Das ist eine Art, sich mit seinem Hund in der Öffentlichkeit zu bewegen.

    Ein Hund kann links oder rechts genau auf meiner Höhe laufen, das ist eine andere.

    Ein Hund kann exakt auf Höhe meines Schenkels laufen, mit Blick zu mir, nachdem ich "Fuß" gesagt habe - das wäre jetzt die "Königsdisziplin" :smile: (und hat meine Große zb nie komplett geschafft ;))

    Manchmal denkt man vielleicht, man müsse alles gleichzeitig und absolut richtig machen, sonst hat man's für immer vertan- aber das stimmt nicht. Und Hunde sind sehr anpassungsfähig.

    Deine Angst, dass du irgendwie rangnieder sein könntest aus Sicht des Hundes kann ich sehr gut nachvollziehen - ich habe viele Jahre genauso gedacht. Nach und nach bin ich weicher geworden mit meinen Hunden, und sehe manches auch viel lockerer.

    Man muss nicht aus allem die Grundsatzfrage machen, ob der Hund mich noch als "Alpha" akzeptiert. Sondern ich bin die Größte für meinen Hund, weil ich coole Sachen mit ihm mache :hundeleine04:, ich verwaltete das Futter :mrgreen-dance: , bin ein Fels in der Brandung, berechenbar, verlässlich, und natürlich fordere ich im richtigen Moment Respekt ein. Ich muss mich nicht durch die Gegend ziehen lassen, anspringen lassen, ich fordere schon Regeln ein, die ich aufstelle. Und die setze ich durch, weil ich bestimmte Vorstellungen habe, wie meine Hundehaltung aussehen soll, und das strahle ich auch aus. Und die Hundehaltung sieht bei jedem anders aus, was völlig okay ist. Das ist unabhängig vom Rangfolgegedanken.

    Du hast ja auch Kinder, da willst du sicher auch nicht den Chef raushängen lassen, musst manchmal aber doch bestimmt auftreten, meistens bleibt aber Zeit zum Spaß haben, Kuscheln, sich lieb haben und vertrauen. Ist auch Typsache, manche sind konsequenter, geradliniger, andere lassen mal 5 gerade sein. Dabei gibt es oft kein richtig oder falsch, sondern nur ein anders. Das Gleiche gilt auch bei Hunden, finde ich.

    Überleg dir doch mal, wie du dir deine Hundehaltung so vorstellst. Was soll der Hund tun, was nicht? Was unternimmst du, um dein Ziel zu erreichen? Man kann viel mit Bestätigen und Lob arbeiten, manchmal muss man auch klare Ansagen machen, wenn ein Hundehirn grad mal übergeschnappt ist. Viele Hunde drehen mit Erreichen der Pubertät durch und werden so mit 2, 3 Jahren wieder normal :D

    Manchmal muss man Situationen von vornherein vermeiden, wenn der Hund ein Thema mit bestimmten Dingen hat, manchmal kann man solche Situationen gezielt üben, um dem Hund Sicherheit zu vermitteln.

    Vielleicht fehlt dir einfach noch ein bisschen Hundeahnung, Gespür für Timing und Situationen, dann kann man sich mit gutem Lesestoff das Wichtigste aneignen. Lass dir von deinem Mann erklären, warum er was macht, was er damit beabsichtigt, wie der Hund reagieren soll.

    Und, last but not least- höre auf deinen Bauch :nicken: oft hat man selbst schon den richtigen Riecher :smile: :nicken:

    gestern haben wir uns gebackene Karpfen mit dem leckersten Kartoffelsalat geholt, den es gibt...da kocht noch die Oma mit... dazu gab es noch gemischten Salat

    Heute gab es für uns Kabeljau gebraten, für die Kinder ein Schlemmerfilet und dazu selbstgemachten Kartoffelbrei und Karotten mit Erbsen - leider Bild vergessen :ops:

    Ach ja, und wir haben noch was von unserem Schokobrowniekuchen

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    ...und Apfelkuchen mit Pekannüssen :herzen1:

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