Beiträge von DerFrechdax

    Der Vizsla käme vielleicht auch noch in Frage

    bis auf einen distinguierten Rauhhaarviszla, der die Ruhe in Person ist und von einem ernsten, ruhigen Mann geführt wird (wie der Herr, so das Gscherr xD ) kenne ich Viszla nur als eher nervöse und zurückhaltende bis ängstliche Hunde. Schnell am Fiddeln, am deeskalieren, schon freundlich und aufmerksam, aber brauchen viel Sicherheit von ihrem Menschen.

    Ich hatte aber nie eine eigenen, das sind nur meine Beobachtungen von denen, denen ich im Lauf meines Lebens begegnet bin.

    Wenn ich so drüber nachdenke... wenn man ein paar Abstriche macht an der "Wehrhaftigkeit", die der TE gern in der Optik sehen wollte, dann wäre das tatsächlich was...

    ich habe jetzt den Anfang und die letzten 3 Seiten gelesen... wurde denn schon der Cocker Spaniel in den Ring geworfen?

    Hunde mit Potenzial zum "privaten Schutzhund" würde ich bei einem Baby bzw. demnächst dann, wenn der Hund pubertiert, umherkrabbelnden Kleinkind, und dazu noch keiner Hundeerfahrung absolut abraten.

    Es wurde sicher schon mehrfach thematisiert, dass Hunde mit Wachtrieb diesen nicht einfach ablegen, wenn man es wünscht, sondern besonders bei eigenständigen Rassen muss man immer mit sehr wachsamen Augen durch die Gegend laufen, Besuch muss gemanaged werden, rennende, spielende Kinder und auch Katzen können ein großer Trigger sein.

    Ein großer, gemütlicher, aber abschreckender Hund mit ruhigem Charakter wäre die bessere Wahl, das ist auch ein Grund, warum nach unsrem Schäferhund jetzt hier in unserem Haushalt ein Leo wohnt und kein weiterer DSH. Ich wollte Abschreckung, aber keinen Hund mit dieser angeborenen Aggression (ich nenn es jetzt mal so, niedrige Hemmschwelle oder kurze Zündschnur könnte man auch sagen). (Dobermann, Rottweiler und besonders Cane Corso käme mir nie nie nie ins Haus, und ich halte schon seit 30 Jahren eigene Hunde und bin mit einem Schäferhund aufgewachsen. Die sind absolut außerhalb der Liga, in der ich spielen möchte, ich sehe da einfach auch meine eigenen Grenzen)

    Hat man Kinder, braucht man einen Hund, der sehr, seeehr viel mit sich machen lässt und dabei immer noch freundlich ist. Der Fehler und falsches Handling verzeiht und nicht nachtragend ist. Das sehe ich bei Gebrauchshunden jetzt nicht so.

    Klar kann man ein Exemplar erwischen, das ein Goldstück ist, unsere Schäferhündin war ein Schatz. Aber leider eben auch irgendwann mit fremden Hunden unverträglich, und Sport ging dann mit zunehmendem Alter auch nur bedingt wegen ihrer schwachen Hinterbeine.

    Ich könnte mir neben Labrador und Retrievern allgemein noch Dalmatiner vorstellen oder einen kleineren Terrier. Unser Dackel- Westie- Mix ist die beste Alarmanlage die man sich vorstellen kann, aber auch er ist speziell, was Kinder angeht, er lässt sich von fremden Kindern nicht streicheln und droht dann recht schnell, wo unsere große Leohündin noch friedlich den Kopf hinhält, damit man auch überall gut hinkommt zum kraulen.

    Freunde von uns haben einen Lagotto, ein spritziger, nicht haarender Hund, der aber halt wieder süß rüberkommt, etwas was ihr ja nicht wollt. Allerdings kann man den ja auch kurz scheren, dann sieht er aus wie ein "normaler" Hund und nicht wie ein Lockenkopf ;)

    Ein Bekannter aus der Huschu hatte ein Australian Cattledog, das ist auch ein kniehoher, schwarzer (mit Abzeichen), ziemlich ernsthafter Hund, der ausgelastet werden muss, aber zumindest diese Hündin soll sehr freundlich zu ihrer Familie sein. Vielleicht wäre das etwas für euch. Oder eben Cocker oder Dalmi (aber Vorsicht, Jagdtrieb).

    mit vollem Körpereinsatz

    ...und mit vollem Kücheneinsatz... :klugscheisser:

    (Wo ich überall eingetrocknete Teigfützel finde, wenn Töchterchen gebacken hat... wo gehobelt wird, fallen halt Späne... oder so... :fear:  :lol: )

    Kleiner Nachtrag:

    Hier kam gerade ein von ebendiesem weltbesten Töchterlein gebackener Veganer Käsekuchen aus dem Ofen :herzen1:

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    bei uns gab es heute vom Hausherrn selbstgemachte Burger mit Bohnen- Hackfleisch- Patty und selbstgemachter Barbecuesauce :cuinlove:

    Nur die Brötchen sind nicht so recht aufgegangen, die musste man daher auf dem Teller unter dem ganzen restlichen Gedöns aus Gürkchen, Tomaten, Zwiebel und Käse mit der Lupe suchen :lol:

    Aber es war unglaublich lecker, die Brötchen hätte ich persönlich gern demnächst mal wieder zum Sonntagsfrühstück mit Marmelade und Honig kredenzt bekommen und die Sauce würde sich mega zu Grillgut eignen :herzen1:

    Dazu gab es meinen Lieblingssalat aus Avocado, Tomätchen und Gurke, diesmal noch mit Falafel drin, die weg mussten

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    Aber er wirkt relativ entspannt und steht neben der fremden Person.

    Sollte ich das trotzdem lassen? Weil ich finde es hat ihm bis jetzt doch relativ geholfen, das Vertrauen einiger Personen so zu gewinnen.

    Das kommt darauf an, was du willst. Ich möchte nicht, dass meine Hunde zu fremden Menschen einfach hingehen. Ich hatte immer große bis sehr große Hunde und viele Menschen fühlen sich bedroht und unwohl, wenn so ein Hund einfach auf sie zuläuft, weil er denkt, sie könnten Futter in der Hand halten, was ich absolut nachvollziehen kann und was hier also nicht stattfindet.

    Mir ist es immer wichtig gewesen, dass meine Hunde nach mir schauen und sich auf mich konzentrieren und fremde Leute ignorieren. Besuch wird natürlich schon begrüßt und die Große geht auch mal zu einem Gast hin und lässt sich die Ohren kraulen.

    Aber ich möchte nicht, dass sie eine Erwartungshaltung entwickeln und sich auf jeden potenziellen Futterspender stürzen oder meine Besucher belagern ;).

    Zumal du nicht möchtest, dass Fremde deinen Hund einfach so streicheln, was aber wahrscheinlich passieren wird, wenn er lernt, auf Menschen zuzulaufen, weils Leckerli geben könnte.

    Ist ein bissel eine Gratwanderung und muss man ausprobieren. Wenn er immer nur von den gleichen Leuten zb der Familie Leckerli bekommt, ist es was anderes, als wenn fremde Menschen zufallsmäßig ausgewählt auf der Hundewiese den Hund füttern. Aber kommt eben auch wiederum auf den Hund an, wie er so gestrickt ist :smile:.

    Wir haben eine Hundehaftpflichtversicherung, die wir für den Sachkundenachweis auch haben mussten. Gibt es da einen Unterschied oder ist das das selbe

    Die Hunde-Haftpflicht- VS haftet da, wo du als Besitzer des Hundes die Pflicht hättest, zu haften. Gibt schon Unterschiede in der Leistung und in der Prämie, aber das führt hier wohl zu weit. Wenn du eine hast, ist das gut.

    Ein HH muss halt für alles, was sein Hund anstellt, haften, auch, wenn er der Meinung ist, der andere hätte angefangen oder wäre selbst Schuld, weil er ja einfach hingelangt hat. Darauf wollte ich hinaus. Und wenn man dann eine Versicherung hat, die dieses Risiko abdeckt, ist das schon ganz gut, vor allem, wenn der Hund sehr ängstlich ist und die Chancen, dass mal was passiert, erhöht sind.

    die Orangensauce für den Spargel war leider gestern ungenießbar.. obs an der Grapefruit lag, die mit in die Sauce wanderte oder ob ich nicht der Typ für solcherart Saucen bin... sie war jedenfalls nicht essbar |)

    Deshalb gab es gestern Abend dann lauwarmen Spargelsalat mit Ei

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    Heute hatten wir selbstgemachten Kartoffelbrei mit Sauerkraut und Kassler und Salat dazu

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    Hi :winken:

    Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie geht ihr damit um? Bitte teilt eure Meinungen, Erfahrungen usw. mit mir, würde mich sehr freuen.

    Wir haben zwei Hunde, die Große <-- , die gern gestreichelt werden mag, aber die Leute trauen sich nicht so recht....(warum bloß? Verstehe ich nicht... =)) und einen Terriermix, der das nicht leiden kann, einfach angegrabscht zu werden. Rate mal, auf wen sich die Leute stürzen würden, wenn sie könnten :roll:

    Auf Dauer hilft nur die innere Einstellung zu haben, dass man Abstand will und das auch auszustrahlen. Also schon mit einer inneren Körperspannung durch die Gegend zu laufen, Menschen zu umschiffen, sich immer mal umzudrehen, gern auch mit einem entsprechenden Gesichtsausdruck.

    Den Hund immer so zu führen, dass er die Aufmerksamkeit bei dir hat, nicht bei den anderen Leuten. Das gibt ihm dann auch mehr Sicherheit, wenn du ihn abschirmst und er sich da 100% auf dich verlassen kann.

    Das mit dem Füttern von fremder Hand würde ich komplett abstellen, nur, wenn zb Familienmitglieder bei euch zu Besuch sind und er von diesen zb begrüßt wird.

    Leckerli hebe ich mir auf für Trainingssituationen mit mir, um den Hund auf mich zu fokussieren.

    Andere Menschen sollen von meinen Hunden ignoriert werden, nicht beachtet, kommt was auf, was unsere Aufmerksamkeit Wert ist, kümmere ich mich darum, nicht meine Hunde.

    Treffen wir Bekannte, stehen meine Hunde immer hinter mir, bückt sich jemand zu meinem Kleinen (an mir vorbei), weiche ich zurück, nehme ich ihn aus Reflex sofort aktiv noch mehr hinter mich und stelle mich vor ihn. Zugleich sage ich in bestimmtem Ton, dass er leider nicht gestreichelt werden kann. Dann kann man ja ein freundliches Lächeln nachschieben.


    dabei ruhig und unaufgeregt bleiben

    Das finde ich das allerwichtigste. Denn, steigt dir der Gieger, wie man hier sagt, wirst du also wütend, spürt das dein Hund und fühlt sich vielleicht verunsichert. Du möchtest aber deinem Hund Sicherheit geben und ihn spüren lassen, dass du die Situation im Griff hast. Das geht nur durch ruhiges, souveränes Auftreten.

    Noch ein Wort zur Haftung, auch, wenn Menschen unvernünftig sind und allein deshalb von deinem Hund gebissen werden, haftest du als Hundebesitzer für alles, was dein Hund anstellt.

    Im Rahmen der Gefährdungshaftung stehst du für alles gerade, was dein Hund tut. Unabhängig von der Dummheit deiner Mitmenschen. Deshalb empfiehlt sich dringend der Abschluß einer Hundehalterhaftpflichtversicherung.

    Alles Gute für euch :winken:

    Nachtrag von heute Mittag:

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    Männe hat Freunden mit dem Fahrrad sportlich unterwegs eine Maske geliefert und auf dem Heimweg am Dorf einen Stand erspäht, wo man Spargel kaufen konnte :cuinlove: den hat er gleich schälen lassen, so dass wir heute Abend leiiiiiider leider Spargel in Orangen- Weinsauce und Rührei dazu genießen werden (müssen ;), geschält hält er sich ja nicht)