Beiträge von DerFrechdax

    bisher war es so, dass der betroffene Hund eben einfach nicht mehr da war, wenn er beim TA eingeschläfert worden ist, der übrig gebliebene war danach 2, 3 Tage ein bisschen unruhiger, ging dann aber doch wieder zur Routine über.

    Beim letzten Mal, als wir meine Schäferhündin einschläfern ließen, kam der TA nach Hause, die Große (Leohündin) wurde ausgesperrt in den Garten, und als es vorüber war, durfte sie wieder rein und hätte sich verabschieden dürfen.

    Sie ging kurz zu ihrer toten Gefährtin, schnüffelte einmal tief an deren Nase und wandte sich ab.

    Danach hat sie den toten Körper ignoriert, als wäre er nicht mehr da. Beim Begraben war sie auch nicht zu sehen, sie hielt sich fern.

    Was einen Hund nach meinem Empfinden mehr aus der Bahn wirft, ist unsere eigene Trauer, er versteht ja nicht, warum. Deshalb habe ich mich immer bemüht, den zurückbleibenden Hund nicht als Trost zu "benutzen", sondern für ihn seinen normalen Rhythmus aufrecht zu erhalten und ihn ganz normal zu behandeln. Trauern soll und darf man natürlich, aber wenn man stundenlang heulend im Fell seines lebenden Hundes hängt, was ich am liebsten immer getan hätte, das hätte meinen Hund zumindest recht verstört.

    Ich hoffe, du findest einen für dich annehmbaren Weg, wie ihr mit der Situation umgehen könnt, wenn es soweit ist. Alles Gute dir :winken:

    Ist das eine süße Maus mit Hundeblick... leider viel zu dünn, und das Fell struppig... wenigstens hat sie die Allergie erwähnt, fit wirkt der Hund auf keinen Fall, eher wie ein Sparschweinchen, wo man noch einiges an Geld versenken darf, bevor es dem Tier gut geht... seh da ne Dogge drin... ich liebe Doggen :cuinlove:

    Was macht man bei einem tränenden Auge?

    Seit ich mich ko geschlagen habe, tränt das blöde Auge :muede:

    Ich hab gute Erfahrungen mit Euphrasia- Augentropfen von Wala gemacht zum Beruhigen, und wenn eine Entzündung vermutet wird, nehme ich immer Echinacea-Quarz- Augentropfen, auch von Wala, die wirken gegen Infektionen (steht so in der Packungsbeilage, bevor jemand schimpft).

    Aber du hast dich wohl angehauen irgendwie, deshalb würde ich wahrscheinlich spätestens, wenn es nach 24h mit den Augentropfen nicht besser werden würde, beim Arzt vorstellig werden, um auszuschließen, dass da was beschädigt worden ist. Sowas hat man ja häufig selbst im Gefühl, ob man noch zuwarten kann oder ob Not am Mann ist.

    Gute Besserung!

    War so blöd und hab nachgefragt, wo denn die Eltern sind und warum die Welpen nicht gleich alt sind ??‍♀️ Vater da, Mutter Bulgarien aber kommen nechte Woche:doh: und supertolle Screenshots von einer perfekt gepflegten Hündin wurden mir auch geschickt. Alter. Bisschen Grips muss man doch haben oder? Das schlimme ist, das darauf vielleicht sogar wirklich Leute reinfallen und 1400 dafür bezahlen:rotekarte:

    Ich krieg deinen Link leider nicht auf, fehlt da vielleicht was?

    nachts verhindert das Antidiuretische Hormon (ADH), dass die Nieren viel Urin produzieren, deshalb muss man normalerweise nicht.

    ADH bewirkt die vermehrte Rückgewinnung von Wasser aus dem Primärharn durch die Nierentubuli (Nierenkanälchen), wodurch der Urin konzentriert wird und sein Volumenabnimmt. Das wird als tubuläre Rückresorption bezeichnet. Da das Hormon vor allem nachts ausgeschieden wird, ermöglicht es gesunden Erwachsenen, ohne Bettnässendurchzuschlafen.

    Und, ja, 10 Stunden ist für einen Hund ohne Möglichkeit, sich im Garten oder bei einem Gassigang mit einem Hundesitter zu lösen, definitiv zu lang.

    Edit: hat sich mit Leine überschnitten

    Mir wurde zu Homöopathie von ausnahmslos allen Personen, die das anwenden, mitgeteilt, dass es IMMER und zu 100% Nebenwirkungsfrei ist. :ka:

    Das stimmt nicht- es kann eine Erstverschlimmerung geben, und besonders bei hohen Potenzen kann eine unerwünschte Wirkung entstehen, wenn man diese Mittel ohne Wissen und Plan einfach in sich hineinkippt.

    die Leser dieser Erfahrungsberichte dann lieber erst einmal ein Zuckerkügelchen geben, anstatt zu einem echten Arzt zu gehen

    und das weißt du so sicher, weil.......?

    Hast du eigentlich gelesen, was ich geschrieben habe? Unsere Kinder wurden von einem Arzt mit homöopathischer Zusatzausbildung mehrfach und jahrelang behandelt und gesund gemacht. Genauso bekam mein Sohn Antibiose durch einen Arzt und wurde von Scharlach geheilt.

    Meine Hunde sind in Behandlung bei TA UND HP bzw. aktuell bei einer Tierärztin die auch Homöopathie anwendet, wenn man einverstanden ist.

    Niemand hat hier dazu ermutigt, keinen Arzt aufzusuchen und nur irgendwelche Globuli einzunehmen stattdessen. Und die Leser dieses Threads sind doch auch schon groß und können für sich selbst sicher eigenverantwortlich entscheiden, was sie tun.

    Gegenteilige Meinungen wurden nun ja auch schon deutlich geäußert.

    Falls sich jemand für das Ergebnis unseres TA- Besuchs interessiert (hatte den Hund bis zum Termin beim TA ja homöopathisch behandelt, damit er frisst):

    Spoiler anzeigen

    Vor knapp 2 Wochen hatte unsere Große ja eine sehr große Portion Pferdeäpfel gefressen, die ich 1 Woche nach der Entwurmung der Pferde von der Koppel selbst gesammelt hatte, um sie in unserem Hochbeet unterzubringen. Ich muss vorausschicken, beide unsere Hunde haben Unverträglichkeiten und immer mal wieder Probleme.

    Danach hat die Große erst mit Durchfall reagiert, worauf ich beide Hunde entwurmt hab mit Milbemax, weil ich ein Gefühl hatte, sie könnten sich was geholt haben aus den Pferdeäpfeln (trotz dem dass die Pferde frisch entwurmt waren). Dazu gab es Heilerde und Carb.veg.

    Als der Kleine auch noch anfing mit Spucken und beide Hunde Bauchweh hatten, hab ich einen Termin für beide Hunde gemacht, es wurde alles mögliche in Betracht gezogen, ein Giardientest war negativ, und ich bat darum, den Kot nochmal auf Würmer zu untersuchen.

    Die TÄ war der Meinung, das bräuchte es nicht, weil Pferde und Hunde frisch entwurmt, aber wurde trotzdem auf meinen Wunsch gemacht- tja, unsere Hunde hatten Spulwürmer, wohl eine resistente Sorte. Die TÄ: "Da haben Sie den richtigen Riecher gehabt". xD

    Gab für jeden eine Tablette, fertig.

    Es gibt vielleicht Leute, die jetzt irgendwie was Pflanzliches gegeben hätten, ich nicht. Parasiten will ich weg haben, da geb ich dann die Chemiebombe. Die TÄ hat mir übrigens noch was Pflanzliches (Artemisia- Tropfen) mitgegeben und eine homöopathische Mischung zum Ausleiten (Mercurius, Sulfur und noch was) :ka:

    Lässt sich doch alles wunderbar miteinander kombinieren =)


    Edit: Murmelchen s Posting hat sich mit meinem überschnitten, sorry

    Eine Hundepension bietet Hundehaltern die Möglichkeit, ihren Hund für einen längeren Zeitraum professionell betreuen zu lassen – etwa wenn man verreist oder im Krankenhaus ist. Auch wenn das Tier in einer Hundepension von einem gewerbsmäßigen Hundesitter versorgt und betreut wird, haftet für Schäden prinzipiell der Hundehalter – das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Gerichtsurteil festgestellt.


    Die Karlsruher Richter urteilten: Fügt ein Hund einem gewerbsmäßigen Hundebetreuer einen Schaden zu, ohne dass dem Betreuer eine Schuld angelastet werden kann, muss der Hundehalter für den Schaden haften. Verfügt der Hundehalter über eine Hundehaftpflichtversicherung, übernimmt diese den Schadensersatz, wenn der Hund eine dritte Person verletzt.


    Verursacht der Hund einen Schaden, so tritt grundsätzlich die Schadensersatzpflicht des Tierhalters nach § 833 Abs.1 S.1 BGB ein. Dies gilt unabhängig davon, ob den Tierhalter ein Verschulden an dem Vorfall trifft. Das bedeutet zunächst, dass die Schadensersatzpflicht auch dann eintritt, wenn der Tierhalter während der Verursachung des Schadens nicht anwesend ist.

    Am 25.03.2014 entschied der Bundesgerichtshof mit dem Az. VI ZR 372/13, dass die Tierhalterhaftung auch dann eingreift, wenn der Geschädigte einen Hund in seiner Hundepension aufgenommen hat. Verursacht der Hund während dieser Zeit einen Schaden, so greift die Tierhalterhaftung ein. Auch die Gewerbsmäßigkeit der Tätigkeit macht den Geschädigten nicht weniger schutzwürdig als andere Personen. Ist dem Geschädigten jedoch ein eigenes Fehlverhalten vorzuwerfen, vermindert sich der Schadensersatzanspruch entsprechend seines Mitverschuldens. In diesem Fall kann jedoch nicht von einem Mitverschulden ausgegangen werden. Es ist anerkannt und üblich, dass es in einer Tierpension zu keiner lückenlosen Beaufsichtigung kommen kann. Solange die Hunde ordnungsgemäß, verantwortungsbewusst und sicher auf verschiedene Räume aufgeteilt werden, ist kein Sorgfaltsverstoß erkennbar.

    Danke, das fragen wir morgen nochmal genau nach. Bei uns war es laut den Bedingungen nicht explizit ausgeschlossen wie in dem Zitat von dir, Selkie

    Es gibt, so wie ich das verstanden habe, eine Art Priorisierung, welche Versicherung als erstes haftet. Und so wie ich das sehe, ist es so, dass immer ich selber erstmal haftbar bin für meinen eigenen Hund. Hab ich eine Versicherung für dieses Risiko, haftet die bei allen eingeschlossenen Vorfällen. Hinterher kann sie aber evtl. ihre Kosten wieder einfordern, zb von der Hundesitterhaftpflicht des Hundesitters/ der Betriebshaftpflichtversicherung der Pension. Nämlich dann, wenn der Sitter grob fahrlässig gehandelt hat, oder alkoholisiert war, oder andere schwere Fehler gemacht hat.

    Oft ist es ein Geschacher zwischen den Versicherungen, wer jetzt was übernimmt und wer an was Schuld hatte oder nicht. Das geht dann häufig über Anwälte, deshalb haben wir eine Rechtsschutzversicherung zusätzlich. Im Grunde ist es oft eine Einzelfallentscheidung, weil einmal ein Gericht irgendwo etwas entschieden hat, heißt das nicht, dass das jetzt überall und für alle Zeiten so ist. Jeder Fall liegt ein bisschen anders.

    Hi,

    mein Mann ist vom (Versicherungs)Fach, der hat gestern nachgeschaut.

    Unsere Hundehaftpflichtversicherung hat gewerbliche Hundepension oder Huta nicht explizit ausgeschlossen, also gehen wir davon aus, dass sie für Schäden dort auch greift. Mein Mann fragt morgen aber nochmal intern nach. Wir sind bei der Allianz.

    Grundsätzlich hafte ich als Hundehalter für alles, was mein Hund irgendwo anstellt, auch, wenn er von einem gewerblich tätigen Profi betreut wird. Ist in deiner Versicherung eine Pension oder Huta ausgeschlossen, haftest du halt privat. Ist es eingeschlossen, übernimmt deine Versicherung deine Pflicht zu haften auch dort, und prüft auch eine eventuelle Mitschuld des Hüters.

    Wenn ich durch meine Unterschrift den Hüter von Ansprüchen freistelle, die entstehen könnten, weil er meinen Hund nicht gut beaufsichtigt hat und der Hund zu Schaden kam, bin ich quasi selbst Schuld.

    Unsere Hundepension, in der wir letztes Jahr waren, hat den Passus, dass sie haftet für Schäden an unserem Hund, wenn sie grob fahrlässig gehandelt hat. Ließe sich auch drüber streiten, was gemeint ist, aber immerhin ist ihre Haftung nicht komplett vom Tisch.

    Wenn du noch mehr wissen willst, gern per PN.

    LG :winken: