Beiträge von DerFrechdax

    jetzt wollte ich meinen Porridge mit Blaubeeren für euch photographieren, bleib in nem anderen Thread hängen, lese und esse, und jetzt ist die Schüssel schon fast leer :emoticons_look: :doh:

    Aber lecker wars :lol:

    Ich hab noch nen kleinen Rest Hühnersuppe da, der könnte in eine Tomatensauce wandern, dazu wirds dann Nudeln geben

    Ich Handhabe es aktuell so: Macht er zb etwas Schlimmes, oder etwas das in meinen Augen nicht geht, sage ich ein deutliches, Nein. Anschließend setze ich ihn auf seinen Platz (mit dem Befehl Platz).

    Soweit ich hier alles richtig interpretiert habe ist dies die Vorgehensweise?

    Das kann man machen, ist manchmal auch in dieser Deutlichkeit angezeigt. Ergänzend finde ich es noch wichtig, diese negativen Emotionen des Bestrafens sozusagen nicht in der Luft hängen zu lassen, wodurch Frust beim Hund entsteht ("immer, wenn xy heimkommt, muss ich Platz machen...immer, wenn ich gerade was tolles anknabbere werde ich geschimpft und muss auf meinen Platz"), sondern ihn zu bestätigen, wenn er auf dem Platz liegt.

    Dazu langt ein kurzes "Ja" (ist bei mir immer und überall die Bestätigung, dass der Hund etwas tut, was ich richtig und gut finde, quasi wie klickern, nur mit Stimme).

    Anfangs habe ich den Kleinen (Terriermix), als er vor 2 Jahren zu uns kam, wenn er recht aufgedreht war, wenn Besuch gekommen ist, auf seinen Platz geschickt und ihm einen getrockneten Hühnerhals gegeben. Die hatte ich extra dafür neben der Box deponiert, und die gab es nur, wenn er auf den Platz geschickt wurde. So wurde Besuch positiv unterlegt, das Platzschicken auch, und die Klappe gehalten hat er auch, da kauend.

    Nach ner Weile war unser Verhältnis so gefestigt und sein Wille zu gefallen so ausgeprägt, dass ein Lob bzw ein Ja auslangt.

    Unerwünschtes Verhalten korrigieren, ja klar, aber auch zeigen, was der Hund stattdessen machen soll und das sofort gut getimed bestätigen. So behaltet ihr einen freundlichen Unterton im Miteinander bei und das animiert den Hund, mit dir zusammenzuarbeiten, weil er viele Erlebnisse mit dir verbindet, wo er sich gut fühlen kann. Das stärkt eure Verbindung.

    Hey,

    Leider kann ich dir nichts Konkretes raten, deine Geschichte liest sich für mich aber sehr traurig. Es gibt im Grunde keine echte Lösung, solange die Besitzer den Hund nicht hergeben wollen.

    Wenn du es schaffst, kapsel dich innerlich ab, stecke die Grenzen fest, wie weit dein Engagement gehen soll, und halte dich selbst dran.

    Vielleicht hilft es dir, alles schriftlich auf einen Blatt Papier niederzuschreiben, die emotionalen Gedanken (Hund tut dir leid, wird grob angepackt...) und die sachlichen (Hund gehört dir nicht, Hund hat gutes Futter und Auslauf...).

    Mir hilft schreiben immer, die Gedanken zu sortieren und klarer zu sehen, wenn ich mich im Dschungel meiner eigenen Gedanken und Gefühle verlaufen habe :ops: ;).

    Vielleicht hilft dir der Gedanke, dass ihr dem Hund wirklich jeden Tag eine schöne Zeit verschafft. Hunde leben im Hier und Jetzt. Und insofern hat er jeden Tag einen schönen Moment durch dein Tun.

    Versuche, nicht mitzuleiden. Das tut dir selbst nicht gut, hilft dem Hund aber auch in keiner Weise. Im Gegenteil, geht es dir gut, springt deine positive Energie auch auf den Hund über.

    Vielleicht kannst du eher das Gute sehen, das du ihm verschaffst.

    Über das Verhalten des Mannes seinem Hund gegenüber, kannst du das ihm oder seiner Ffau gegenüber ansprechen? Manchmal hilft es, wenn die Leute wissen, ihr Verhalten wird gesehen und nicht für gut befunden, und sie reißen sich mehr am Riemen.

    Alles Gute für euch :winken:

    naja, grundsätzlich kann eine Versicherung ja erstmal alles mögliche von vornherein ausschließen in ihren Bedingungen. Deshalb heißt es immer, man soll vergleichen und das Kleingedruckte lesen, bevor man was unterschreibt.

    Und, wenn ich sehenden Auges einen Vertrag unterschreibe, wo aber für mich wichtige Dinge nicht in der Leistung eingeschlossen sind, dann kann ich hinterher nicht drauf pochen, dass ich aber jetzt bitte im Schadensfall eine Abdeckung hätte. Das wusste ich ja von vornherein, dass die Versicherung das nicht mit abdeckt. Dann blech ich halt privat.

    Dumm nur, wenn er mal gebissen werden sollte, dann muss ich ja gucken, wer es dann zahlt

    Entweder hat der Hüter in der Hundepension einen gravierenden Fehler gemacht, dann zahlt das er bzw. seine Betriebshaftpflichtversicherung. Oder er hat alles richtig gemacht, und die Tiergefahr hat sich verwirklicht, dann zahlt das der Halter des anderen Hundes bzw. seine Hundehaftpflicht.

    Wenn allerdings dein Hund dann zurückbeißt, und beide Hunde haben Macken, oder wenn niemand gesehen hat, wie es passiert ist, oder der andere Besitzer weigert sich schlichtweg, kann alles wieder anders aussehen, dann kann sowas zum Streitfall werden, dafür haben wir zb eine Rechtsschutzversicherung.

    Ich dacht es könnte evtl. auch was mit mangelndem "Respekt" zu tun haben. Dass ich was falsch mache und es sich ändert, wenn ich was verändere. Ich wusste auch nicht, ob Hunde überhaupt motzen können. Es machen aber hier ja viele Hunde, da wird es eher normal sein.

    Das hat eher damit zu tun, was deine eigenen Vorstellungen von Hundeerziehung sind.

    Das ist wie bei der Kindererziehung, es gibt strenge Eltern und welche, die die Dinge lockerer sehen. Es ging HH, die machen deutliche Ansagen und wollen pronto Gehorsam, und es gibt welche, die diskutieren auch mal mit ihrem Hund und sind eher lässiger drauf.

    Kommt einfach drauf an, was du persönlich willst, natürlich an den Hund angepasst.


    Ich würde da ansetzen, dass dein Hund draußen sehr aufgeregt ist. Vielleicht geht ihr Strecken, wo zu viel Hundeverkehr ist und dein Kasper überfordert ist mit den vielen Eindrücken und Gerüchen. Oder du hast zu wenig Geduld, und er möchte einfach länger schnuppern.

    Gerade bei einem kleinen Hund mit kurzen Beinen muss man das Tempo vielleicht ein bisschen anpassen, damit er ausreichend Zeit hat um "Zeitung zu lesen".

    Meine Leohündin motzt übrigens gar nicht, sie jault, jammert oder winselte auch nie. Sie ist eher still, und entweder sie macht halt, was ich sage, oder sie ignoriert mich (man kann es ja mal probieren :roll:  :D) und macht es dann, wenn ich mehr Nachdruck hineinlege. Sie lässt sich wunderbar anfassen und durchwuscheln, wofür der Kleine schon Watschen verteilt hätte.

    Sie ist einfach unkompliziert in dieser Hinsicht. Der Kleine dagegen, Terrier halt, besteht darauf, mit Würde und Respekt behandelt zu werden, und einfach anfassen braucht den schon gar niemand. Der schreit auch mal eben wie am Spieß, wenn ich ihn am Halsband kurz festhalten muss. Ohne dass was passiert ist, am Hals und an den Pfoten ist er sehr empfindlich. Eine Primadonna halt, war er schon, seit er knapp 10jährig hier eingezogen ist, und entsprechend vorsichtig gehe ich mit ihm um und schicke ihn kontaktlos weiter, wenn er sich festgeschnüffelt hat.

    Kein Verhalten der Hunde ist weniger respektvoll oder -los als das andere, nur einfach anders, weil unterschiedliche Rassen und Charaktere.

    Da ich erst gestern Abend mit dem Arzt telefoniert habe, konnte er ja keinen Ultraschall mehr machen. Ich muss auch gestehen, wie es so oft ist, ging es so schnell am Telefon und ich kenne mich ja null aus. Ich habe mir gar nicht alles genau gemerkt. crazy-dog-face Nur das das Blutbild bis auf die Bauchspeicheldrüsenwerte OK war, aber wie hoch die genau waren weiß ich gar nicht mehr und er lässt es ja eh nochmal genau testen. Er meinte nur, dass haben junge Hunde oft und manchmal ist der Wert eine Momentaufnahme und deshalb lässt er es nochmal genau prüfen. Jetzt sitze ich wie auf glühenden Kohlen und warte sicher bis morgen, bis das Ergebnis da ist. Zum Glück ist er ansonsten augenschlich gut drauf und frisst auch wieder etwas besser.

    Man kann sich die Werte auch nochmal ausdrucken und schicken lassen oder per Mail zukommen lassen. Ich schau bei Blutwerten gern nochmal selbst in Ruhe drüber, unabhängig von den Erklärungen des TA, weil ich es interessant finde. Wenn ich dann doch nochmal Fragen dazu habe, rufe ich halt nochmal an.