Man muss vorsichtig sein, dass man sich nicht zu sehr einmischt in die Angelegenheiten der Hundebesitzer. Wenn die Halter es gut finden, kann man natürlich dem Hund noch was beibringen und trainieren. Es kann aber auch sein, dass ihnen das zu viel ist und sie dann Abstand nehmen, dann hätten weder der Hund noch du etwas gewonnen.
Mir hat im Stall eine Einstellerin, die sich echt gut mit Pferden auskennt, erzählt, sie hatte mal ein Pferd, das alt und nicht mehr reitbar war. Eine Frau und ihre Tochter, keine Reiter, die immer dort spazieren gegangen sind, hatten dann angefragt, ob sie mit dem Pferd ein bisschen was machen könnten, spazieren gehen, bissi putzen und betüdeln... hatte sie nichts dagegen, war sogar froh drum.
Irgendwann uferte das aber so aus, dass die beiden Frauen Krankheiten gesehen haben, die nicht da waren und Physio und Therapien einforderten für das alte Pferd... das war dann der Punkt, wo die Besitzerin einen Schlußstrich gezogen hat und das Pferd stand von da ab nur noch auf der Koppel.
Es muss bei euch natürlich nicht so kommen, aber wenn der Mann der Besitzerin eher speziell ist, kann dein Engagement auch nach hinten losgehen und du verlierst den Hund, wenn du dich zu sehr einbringst.
Vielleicht wäre doch langsam für dich der Zeitpunkt gekommen, für dich selbst nach einem Vierbeiner zu schauen und dich so um dein Bedürfnis zu kümmern, für eine Fellnase da zu sein.