Gerade hatte ich so ein nettes Erlebnis, das muss ich mit euch teilen:
Ich stehe gerade in der Küche, höre ein kurzes, tiefes "Wuff" von der Großen am Gartentor und danach herzzerreißendes, anschwellendes Weinen. Als ich gleich darauf auch noch ein Baby aus Solidarität mitweinen höre, leg ich das Kochmesser schnell weg und schau doch mal nach draußen.
Dort kniet ein paar Meter weiter ein junger Mann mit Lockenkopf und versucht, ein etwa 4jähriges, wirklich ganz putziges Mädchen zu trösten, während das Geschwister auf seinem Arm ihm ebenfalls ins Ohr schluchzt.
Ich bin natürlich sofort geschmolzen, habe sie angesprochen, mich entschuldigt, und der Papa kam mit den beiden Kleinen auf dem Arm nochmal ans Türchen.
Das Mädchen und ich haben dann ganz nett gesprochen, ich hab ihr versichert, dass unsere Hunde wirklich lieb sind und nur sehr gut auf unser Haus aufpassen.
Meine Große war schon ganz ihrer Pflicht ledig wieder auf dem Weg ins Haus und musste umkehren, um sich demonstrativ nochmal von mir durchwuscheln lassen 
Auf die Frage, ob sie vielleicht doch nochmal streicheln mag, kam dann der Knaller 
Sie zeigte mir beide Fäuste und erläuterte mir dass sie in einer ja Blumen hätte und in der anderen Haselnüsse, die sie aufgesammelt hatte. Also leiiiiider keine Hand frei zum Streicheln 
So ein diplomatisches und kluges Kind 
Dass sie jetzt öfter vorbeikommen müsste, damit der Hund sich an sie gewöhnt, war dann eine Lösung, mit der wir beide leben konnten 
Das Mädchen war dann wieder beruhigt, lachte durch den Spalt die Hundenase an und ging beschwingt mit dem Papa, der sich nochmal leise bedankte, weiter.
Puh, gerade nochmal gut gegangen und am Ende ein so nettes Zusammentreffen. Ich hoffe sehr, dass die Kleine uns in guter Erinnerung behält, ein kleines bißchen wenigstens 