Beiträge von DerFrechdax

    "Ich brauch neue Brillengläser"

    "Wie romantisch!"

    "Hm? Wieso romantisch?"

    "Jetzt macht dich unsere Liebe auch endlich blind." (bessere Hälfte, musste lange vor mir eine neue Brille kaufen)

    Mein Mann findet ja, passende Brillengläser für scharfe Sicht könnten :klugscheisser: eine Gefahr für das gemeinsame Glück bedeuten... :D vielleicht rennt er deswegen ewig mit verschmierter Brille herum... um mich für immer wie vor ein paar Jahren in Erinnerung zu behalten :herzen1::lol:

    Hi, es wurde ja schon viel Gutes gesagt.

    Was ich noch hinzufügen möchte, ist, dass man Übungen nicht kaputt trainieren sollte. Wenn der Hund auf ein Kommando hört, lobe ich und höre sofort auf. Dann kann ich ein anderes Kommando abfragen, hört der Hund, Lob und Schluß.

    Übe ich nämlich dasselbe Kommando zu oft, wird es schlampig, je öfter der Hund sich zb hinsetzen muss, und oft beendet man dann zum falschen Zeitpunkt, nämlich, wenn der Hund keine Lust mehr hat. So zieht man sich einen Hund, der mit Übungen Langeweile und unangenehme Emotionen verbindet.

    Besser aufhören mit einem begeisterten Lob und Leckerli, wenn es gut geklappt hat. War das beim ersten Mal, dann ist das so.

    Nächstes Mal kann man die Schwierigkeit erhöhen, zb unter leichter Ablenkung Sitz machen lassen oder aus der Bewegung heraus. Klappt es, höre ich sofort auf. So bleibt der Hund bei Laune und arbeitet gern mit mir zusammen.

    Dann fand ich wichtig, was Gersi sagte, dass man wirklich für jede Feinheit ein eigenes Kommando braucht, weil sonst der Hund nicht weiß, was ich will. Und keine ganzen Sätze, sondern "Nein", "Pfui", "Aus" , "Lass es" o.ä. Die positive Reaktion dann sofort bestätigen, das geht am schnellsten über Stimme.

    Überhaupt muss es nicht immer nur ein Leckerli sein. Man kann auch ein Spieli dabei haben und es den Hund als Bestätigung ein paar Meter tragen lassen, bis man es ihm wieder abnimmt. Oder man initiiert ein begeistertes Rennspiel über ein paar Meter als Belohnung. Oder man lobt mit Stimme. Ich bin nicht gegen Leckerli, gar nicht, und ich mache das wie Lionn ich hab mal welche dabei und mal nicht. Mal kommt der Kleine auf Rückruf und darf mich nur abklatschen sozusagen, indem er an meine hingehaltene Faust mit der Nase anstoßen darf als Belohnung, mal hab ich einen Fitzel Putenleckerli in der Hand, den er rausklauben darf.

    Ich würde, solange das alles nicht richtig klappt, an der Leine Gassi gehen an Stellen, wo wenig Müll herum liegt, und einen Maulkorb auftrainieren, wenn das nicht möglich ist.

    Mir wäre das zu gefährlich, dass mein Hund sich was Ernsthaftes holt, weil er alles aufklaubt.

    Und zu guter Letzt: wurde der Hund schon mal entwurmt die letzte Zeit? Ein Hund, der Kacke frisst, kann auch mit Würmern oder Giardien befallen sein, die können einen "Heißhunger" auslösen auf Kot.

    Gutes Gelingen weiter euch :winken:

    I wanted darkness. There was a half-moon that summer night and it kept sliding from behind the clouds to make me nervous. I wanted darkness.

    I had carried two leather bags to the small ridge which marked the northern boundary of my estate. My estate. Fifhaden, it was called, and it was King Alfred’s reward for the service I had done him at Ethandun where, on the long green hill, we had destroyed a Danish army.

    Bernard Cornwell, 'The Lords of the North'

    (The Saxon Stories Part III)

    Unser Terrier, der Kleine, ist so trainiert worden bevor er zu uns kam. Cäsar Milan hat zumindest in dem Buch, das mir der Vorbesitzer ausgeliehen hatte, absolute Kontrolle über den Hund gepredigt.

    Da muss ich mir als Hundebesitzer die Frage stellen, ob ich das wirklich so haben möchte, völlige Kontrolle, einen Hund der nicht mehr selbst irgendeine Regung zeigt, sondern nur noch wie ferngesteuert in der Welt herumtappert.

    Einiges kann man bei schwer gestörten Hunden vielleicht umsetzen und das ist so wie ich es verstanden habe, auch sein Hauptaugenmerk, wirklich bissige Hunde zu resozialisieren im Rudel, aber ein normal geprägter Hund oder gar ein Welpe braucht diese harte Kontrolle nicht. Und man versagt sich dadurch auch ganz viel Schönes, wenn man nach starren, harten Regeln seinen Hund drillt. Denn echte Zuneigung und Vertrauen wächst so nicht oder nur sehr schwer.

    Hi, noch eine Stimme für Leine :winken:

    Ein Geschirr und eine Schleppleine stört kaum und gibt Sicherheit.

    Bei einem Hund, den ich kaum kenne, können sich nach und nach noch verschiedene Dinge offenbaren, die ich nicht auf dem Schirm hatte, auch wenn man schon lange Hundeerfahrung hat.

    Auch ich hab beim Ausreiten im Gelände schon einen abgängigen Hund gefunden, der mitsamt Leine abgehauen war, sich im Gestrüpp verheddert hatte und dort elend verdurstet wäre, wären wir nicht vorbeigekommen und hätten am Waldrand nicht die Tassoplakate gesehen.

    Das war auch so ein "Das hat er ja noch nie gemacht", zum Glück mit gutem Ausgang (Die Besitzerin hatte Gehorsamsübungen gemacht und die Leine abgelegt.).

    Lasst es lieber nicht drauf ankommen. Und von euch finde ich es echt schön, dass ihr dem nicht mehr ganz taufrischen Herrn ein Zuhause bietet. Ein Glücksfall für den Hund. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr euch zusammen rauft und wünsche euch gutes Gelingen :winken: