Unser Schulleiter der Grundschule hat mich bei einem Gespräch vor ein paar Jahren gefragt, ob ich Vorschläge für Projekttage hätte, die er frei planen könnte.
Mein Vorschlag war, doch mal mit der Großen in die Schule zu kommen. Damals war sie 4, ein ruhiger, entspannter, freundlicher Hund. Ich hätte ein bißchen erzählt, wie Hunde so ticken, was man beachten muss, wenn man einen im Freilauf trifft und was man auf keinen Fall tun darf. Die Kinder hätten mit uns eine Runde draußen drehen dürfen, ausgewählte vielleicht streicheln... die meisten Kinder kannten die Große schon, da ich den Sohn in der ersten Klasse mit ihr im Schlepptau immer abgeholt habe und wir daher vor der Schule immer gewartet haben.
Ich selbst hätte es schön gefunden, den Kindern zu zeigen, dass ein gut erzogener Hund eine Freude sein kann und auch große Hunde an sich kein Grund sind, sich zu fürchten.
Wurde abgelehnt, mit der Begründung: bräuchte das Einverständnis der Eltern, Allergien, Angst vor einem Beißvorfall 
Zudem darf man nicht vergessen dass sich die Einstellung der Eltern oft an die Kinder "weitervererbt". Oft habe ich gehört "Schau mal der große Hund, die riesigen Zähne, der frisst dich gleich!" obwohl wir nur desinteressiert in einigem Abstand vorbeigegangen sind.
Selten hat eine Mutter gesagt "Schau mal, so ein schöner großer Hund, wie brav der läuft" oder halt irgendwas Positives.
Wenn die Eltern den Kindern eine wertschätzende und respektvolle Einstellung Tieren gegenüber vorleben und ihnen ein paar Regeln beibringen, dann wäre vielleicht insgesamt die Situation entspannter.