Hi,
Das tut mir so leid, zu lesen, wie schlecht es euch allen geht. Dir geht es nicht gut weil alles an dir hängen bleibt und du das Gefühl hast, es nicht gebacken zu kriegen, den Kindern geht es nach deiner Schilderung auch nicht wirklich gut, und dem Hund offensichtlich auch nicht.
Wie du mit zwei kleinen Kindern, die auf dich angewiesen sind und die du allein versorgen musst, auch noch einen bald in der Pubertät befindlichen frechen Junghund managen sollst, der eigentlich nicht mal die nötige Grunderziehung erhalten konnte, ist mir absolut schleierhaft.
Und die Schnapperei ist ja eine weitere Baustelle, die mal gewaltig in die Hose gehen kann, denn das Gesicht deiner Kinder befindet sich direkt auf gleicher Höhe mit dem Maul eures Hundes. Da kann es schnell vorkommen, dass ein Kind verletzt wird, nicht weil der Junghund aggressiv oder böse ist, sondern weil er seine Kräfte nicht einschätzen kann und offensichtlich nicht von dir dahingehend erzogen werden konnte, nicht an euch herumzukauen.
Deshalb bin auch ich der Meinung, eure Konstellation ist eine sehr ungute. Ich würde überlegen, den Hund an die Züchter zurückgeben oder zb über eine "Doggen in Not" Seite weiterzuvermitteln.
Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn man seine Grenzen erkennt und sich korrigiert. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Alles Gute für euch!