Ich finde es sehr gut, dass du dir verschiedene Züchter anschauen willst. Guck doch auch in verschiedenen Tierheimen vorbei, unterhalte dich auf der Hundeauslaufwiese mit Hundemenschen, schau in einer Hundeschule oder im Hundeverein mal beim Training zu und hör dir verschiedene Meinungen an, wie du es hier virtuell im Forum auch tust.
Natürlich kann man nicht alles für bare Münze nehmen es gibt auch bei Hundehaltern welche mit komischen und sogar verkehrten Ansichten, aber nur über den Kontakt und über Gespräche kriegt man ein Bild, wie das Leben mit Hund über Jahre aussieht.
Vielleicht geht man auch nochmal in sich und fragt sich, was man selbst oder die Partnerin von dem Hund erwartet.
Was will man zurückbekommen, und was mache ich, wenn der Hund das nicht erfüllt?
Beispiel: Wir sind eine ziemlich aktive Familie, außerhalb von Corona. Nun haben wir uns im Lockdown einen Nachfolger für unsere verstorbene Hündin geholt, die ein Goldstück war.
Der Nachfolger ist auch ein toller Hund, ist aber sehr reizoffen und extrem schnell gestresst.
Also ist Besuch im Haus, in die Stadt gehen, Essen gehen im Biergarten oder Restaurant oder Hundebegegnungen ein Thema, wo ich mit Fingerspitzengefühl managen muss, damit der Hund geregelt wird und nicht zu viel Stress hat.
Hatte ich alles vorher nicht, also wälzen ich gerade Bücher und entwickle Strategien, wie ich zurechtkommen kann mit den speziellen Bedürfnissen meines Hundes.
Solange ein Hund nur nach der Optik ausgesucht wird, ohne den Charakter zu berücksichtigen, sehe ich eine große Gefahr, dass sich das wie mit eurer Kira wiederholt und der neue Hund ebenfalls Eigenarten hat, mit denen ihr aus Unkenntnis nicht zurechtkommt und deshalb die nächste Abgabe im Raum steht.
Deshalb lasst euch Zeit und schaut euch gut um, redet mit so vielen Leuten wie es geht persönlich oder am Telefon und schaut euch viele verschiedene Rassen in echt an, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was zu euch passt.