Beiträge von DerFrechdax

    Bei uns nannte sich das Überleitungs-Pflege - da hat der Sozialdienst der Klinik rechtzeitig die häusliche Weiterversorgung organisiert.

    Die Krankenkasse soll dieser Hausärztin Dampf machen oder eine Alternative nennen - und als super-kurzen Dienstweg würde ich versuchen adhoc was über ein Hospiz/ambulante Palliativ-Pflege zu bekommen, Apotheken können Port-Infusionen bestellen und es gibt auch online-Shops dafür.

    Danke! Es geht um das Rezept, so wie ich das verstanden habe. Die Klinik hat nichts mitgegeben und die Hausärztin fühlt sich nicht zuständig. Und die Kasse hat auf die Hausärztin erwiesen.

    Ich hab eure Vorschläge weitergegeben und hoffe, dass davon etwas fruchtet morgen. Vielen Dank!! :smiling_face_with_hearts:

    Ich bräuchte auch schnell euren Beistand.

    Eine sehr alte Verwandte von mir war lange im Krankenhaus und kehrt nun nach Hause zurück, um dort palliativ gepflegt zu werden von einer weiteren Angehörigen. Da sie keine Nahrung zu sich nehmen kann, wurde ihr in der Klinik ein Port gesetzt und eine Ernährungsberaterin hat mit der pflegenden Angehörigen ausgemacht, ihr zur Seite zu stehen bei der künstlichen Ernährung. Auf die ist die Kranke angewiesen, weil sie sonst verhungern würde.

    Nun geht es darum, an diese Nahrung zu kommen, das sind Beutel mit weisslichem Inhalt, die über den Port in den Körper laufen. Die Klinik hat nichts mitgegeben, die Krankenkasse sagt, das ist Sache der Hausärztin.

    Und die Hausärztin weigert sich, die Nahrung zu verschreiben, weil das ihr Budget sprengen würde.


    Wie kommt die pflegende Angehörige schnellstmöglich an die dringend benötigte Nahrung? Die Zeit drängt... @Juno2013 ? Du kennst dich doch mit solchen Sachen aus, oder? Oder jemand anders eine Idee?

    PS: genauer gesagt, sie ist heute schon nach Hause entlassen worden.

    22.02.: Was war heute deine vorherrschende Emotion?

    Innere Ruhe.

    Spoiler anzeigen

    Ich hab zwei Stunden mit einer Freundin gezoomt und mir ihre Probleme angehört, gemeinsam Lösungen gefunden und zugehört, wodurch wir zwar nicht zu dem Projekt gekommen sind, das geplant war, aber das läuft nicht weg. Ich war froh, dass ich meine Themen, die meine Freundin bei sich auch aktuell sehr bewegen, schon vor längerem für mich gelöst habe, und so konnte ich ihr einfach konstruktiv zur Seite stehen. Plus, ich hab viel geschafft, und was ich nicht geschafft hab, kommt halt wann anders dran.

    Was mir Sorgen macht, ist heute in meinem Kopf nicht so präsent, deshalb freue ich mich auf einen ruhigen und entspannten Abend :mrgreen-dance:

    Ja das ist er eben auch und er will die Leute abchecken. Manchmal bellt er, manchmal will er anspringen. Er vertraut uns halt noch nicht.


    Vielleicht eine kurze Erklärung, was uns und ihm das bringt. Beispiel Gassi gehen.

    Am Anfang war es so. Leine an, Hund drängelt an der Tür, quetscht sich durch den Türspalt und rast die Treppe runter (mich im Schlepptau) so das ich fast auf die Frxxx falle.

    Das hört sich für mich nicht unbedingt nach Kontrolletti oder ausschliesslich mangelndes Vertrauen an, sondern einfach nach Erziehungsbedarf, was du ja auch anpackst.

    Ein Hund, der Leute anspringt oder verbellt, der würde bei mir lernen, dass Leute ignoriert werden. Abstand, gewünschtes Verhalten sofort markieren durch Lob, Leckerli werfen oder Klicker. Erwünscht ist, Hund steht und guckt woanders hin, Hund setzt sich oder legt sich. Das würde ich alles bestätigen.

    Verhalten, das ich nicht will, korrigiere ich deutlich. Wenn mein Hund hinter mir bleiben soll oder neutral neben mir sein soll und er stattdessen seinen Kopf unter meinen Beinen durchsteckt, nervt oder bellt, wird das korrigiert, und zwar körpersprachlich. Bedrängt er mich, wird das korrigiert. Ich nehme mir meinen Raum, das ist eine Selbstverständlichkeit, das lernen alle Hunde bei mir von Tag eins an.

    Komme ich offensiv auf meine Hunde zu, weichen die zurück (mach ich aber kaum, weil wir das nie brauchen). Bücke ich mich leicht, kommen sie zu mir her. Bei uns läuft ganz viel über Körpersprache.

    Genauso mit fremden Menschen, die sollen ignoriert werden, da wird nicht in Imponierhaltung Faxen gemacht. Da bin ich mit meinem Jungspund auch noch dran. Blick zu mir wird belohnt, hinlegen, absitzen, wegsehen, "in sich zusammenfallen", das alles ist was ich will und bestätige ich unaufgeregt. Irgendwann macht es klick, aber die grundlegende Voraussetzung ist, dass mein Hund Respekt hat vor mir und anderen Menschen und da muss ich erzieherisch grundlegend einwirken und nicht nur alleine mit "Tricks" wie auf die Leine steigen. Das kann kurzfristig helfen, löst aber das zugrundeliegende Thema nicht (und kann auch unfallträchtig sein, wenn 50 Kilo Hund losspurten und es zieht einem das Bein weg xD Woher ich das weiß? :sweet: :lol: )


    soviel zu meiner Ferndiagnose =)  :lol:

    Ich glaube, jemand, der bisher keinen anstrengenden oder anspruchsvollen Hund hatte, macht sich einfach keine Vorstellung, wie ein nicht ausgelasteter Hund, der auf Ausdauer und Leistung gezüchtet wurde, "kippen" kann, wenn er nicht artgerecht beschäftigt wird.

    Also die Begleiterscheinungen meine ich.

    Die reichen von stereotypen Verhaltensweisen wie Schwanzjagen, im Kreis rennen, Selbstbeschädigung über Aggression gegen Hunde oder Menschen, übertriebenes Wachen, Dauerbellen, Zerstörungswut, Jagdmanie etc.

    Ich möchte keinesfalls den Teufel an die Wand malen, aber ein Hund, der Energie hat und auf ein Ziel hingezüchtet wurde und dann kommt da kaum Führung und verkehrte oder fehlende Auslastung, da kann ein Hund ganz unschöne Verhaltensweisen zeigen. Das muss man einfach im Hinterkopf behalten.

    Und als Hundeneuling macht man sich halt auch naturbedingt keine Vorstellung, wie sehr man sein Leben nach einem fordernden Hund ausrichten muss. Da können sehr einschneidende Veränderungen im eigenen Alltag notwendig sein, weil die Bedürfnisse des Hundes einfach Beachtung finden müssen.

    Da können viele hier ein Lied von singen, inklusive mir. Das muss man schlucken können und sich auf das Tier einstellen, sonst steht die nächste Abgabe im Raum.