Beiträge von DerFrechdax

    Da würde ich mich dann an deiner Stelle über das Problem schlau machen. Du kannst nicht für ein ganzes Hundeleben kaufbares Futter bunkern oder mitschleppen. : (

    Ich, und da kann ich nur von mir sprechen, würde schauen was das für ein Spezialfutter ist und schauen worauf es bei dem Krankheitsbild ankommt. Zum Beispiel (ich kenne das Problem deines Schnuffels nicht) bei Diabetes wäre es fatal dem Hund, dann in einer Notsituation mit Kartoffeln zu füttern.

    Viel anderes würde mir da nicht einfallen, als sich Gedanken darüber zu machen, ob und wie man das Spezialfutter zufriedenstellend ersetzen kann.

    Und wenn du sagst das er auch noch extra Enzyme zu sich nehmen muss... : ( das ist echt schwerig...

    Also Vakuumierer würde ich zippbeuteln vorziehen bei der Lagerung.

    Danke! Ist ja bei Menschen mit chronischen Krankheiten leider nicht anders, wenn man auf Medikamente oder Behandlung angewiesen ist, ist das nochmal ein ganz großer Stresspunkt für die Betroffenen.

    Jacks Problem ist, dass er EPI hat und zusätzlich kaum Futter vertragen hat (Durchfälle). Deshalb sind wir jetzt bei Spezialfutter für IBD gelandet, welches er sehr gut verträgt und auch endlich etwas zunimmt, so dass er nicht mehr wie ein Gerippe aussieht. Im Notfall müsste er natürlich fressen, was da ist, da mach ich mir keine Illusionen... Unverträglichkeiten ist ein Luxus, wenn man da drauf Rücksicht nehmen kann. Ist ja bei meinen eigenen genauso.

    Wir würden auf jeden Fall flüchten, schon allein wegen der Kinder. Ich hab mir überlegt, dass ein wachsamer Hund sicher auch noch ein Pluspunkt ist, wenn es nicht alle um einen herum gut mit einem meinen. Inzwischen habe ich auch verschiedene Beiträge und Reportagen gesehen zum Thema Haustiere und Flucht.

    Jack braucht ja wegen seiner Bauchspeicheldrüsenproblematik Spezialfutter und Enzyme, da werde ich zusätzlich zu unseren Vorräten, die ich eh schon habe, noch etwas mehr bestellen und das in unsere Fluchtrucksäcke packen oder dranhängen. Vielleicht kauf ich mir doch mal so einen Vakuumierer, dann könnte ich das Trofu abpacken. In Zippbeuteln wird das wohl recht schnell ranzig, oder?

    Inzwischen lese ich auch wieder öfter Aufrufe, vorzusorgen. Deshalb geh ich auch aktuell unsere Liste durch und hab die Fluchtrucksäcke aussortiert und neu gepackt.

    Hier die aktuelle Seite vom Bundesamt für Katastrophenschutz mit Links zu zwei Broschüren mit Checkliste: https://www.bbk.bund.de/DE/Das-BBK/Ziv…chutz_node.html

    Ich hätte auch mal eine Frage, mit der ich hier wohl am "richtigsten" bin...

    Mich treibt das um mit den Menschen, die aus der Ukraine nach Polen, hierher oder anderswohin geflüchtet sind. Die hatten ja bestimmt auch Haustiere. Was passiert denn mit denen? Katzen, da könnte ich mir vorstellen, dass man die in der Not einfach freilässt, wenn man gehen muss, aber einen Hund kann man ja nicht einfach aussetzen und der versorgt sich selbst.

    Also würde ich den mitnehmen, wenn ich im eigenen PKW flüchten würde. Aber spätestens, wenn man in eine Asylunterkunft (in Deutschland oder anderswo, ist in Frankreich oder Spanien denk ich genauso wie hier geregelt) ziehen muss, ist Schicht im Schacht, weil dort keine Tiere erlaubt sind. Glaube ich zumindest, ich habe bei meinen Besuchen in Asylunterkünften jedenfalls noch nie ein Haustier entdecken können, nicht mal eine Katze gegen Ratten oder Mäuse.

    Genauso in den Luftschutzkellern, werden da Haustiere mitgenommen?

    Gefunden habe ich nur das hier zum Umgang mit den Haustieren, aber in den Leitlinien selbst habe ich wieder keine Anhaltspunkte finden können.

    • Persönliche Gegenstände und Haustiere: Aus der Ukraine vertriebene Menschen können persönliche Gegenstände zollfrei mitführen. In den Leitlinien wird auch klargestellt, welche Erleichterungen für diejenigen, die ihre Haustiere mitnehmen, möglich sind.

    Wie würdet ihr vorgehen, wenn ihr flüchten müsstet? Haustiere mitnehmen? Woanders unterbringen? Wie macht man das futtertechnisch? Habt ihr da Vorräte, die sich leicht transportieren lassen? Wie bereitet man sich auf so eine Situation am besten vor?

    Beschäftigt mich momentan ziemlich... :see_no_evil_monkey:

    Ich verstehe dieses Gefühl des Gebundenseins schon, und es kann Zeiten im Leben geben, da fühlt man sich nicht sicher gebunden und gut aufgehoben, sondern da fühlt man sich eingesperrt und festgekettet. Gibt es in verschiedenen Arten der Beziehung bzgl Mensch und Tier gleichermaßen.

    Wie einige der Vorredner könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der Hund jetzt nur das Brennglas ist, das ein Thema in den Vordergrund rückt, das latent schon vorher da war. Da hilft es, sich eine Liste zu machen, auch mal schriftlich zu fixieren, welche Prioritäten man aktuell setzen möchte, sich mit Freunden oder den Eltern zu besprechen oder ein paar Sitzungen bei einem guten Profi als Counselor zu gönnen, der einem hilft, schnell zum Kern dieses Themas vorzudringen.

    Was ich selbst mir im Umgang mit meinen Tieren immer verdeutliche, sie können ja nicht für sich selbst sorgen und sprechen. Ich bin für sie verantwortlich, und solange es hier nicht Hunde und Katzen regnet, bleiben die bei mir, komme, was da wolle. Ich hab zwar auch schon Tiere abgegeben, weil es absolut nicht mehr ging und ich in Ausnahmesituationen war, aber überstürzen sollte man nichts, das rächt sich sonst. Lieber in Ruhe überlegen, was dahintersteckt und was man tun kann, damit hoffentlich beide Seiten es wieder genießen können und schön miteinander haben.

    Alles Gute ☘

    Heute waren wir mit Freunden und deren Hund spazieren... Jack war gehorsam, aufmerksam, hat nach dem ersten Rüffel meinerseits seine Frechheiten dem anderen Hund gegenüber gelassen (Weg abschneiden, umrennen, auf die Nase pinkeln, solche Sachen macht er ganz gern :see_no_evil_monkey: ) und am Ende hat er sich, und das war ein echtes Highlight :smiling_face_with_heart_eyes: , als wir noch zusammen herumstanden und Tee getrunken haben, im Kofferraum sitzend erst von dem fremden Frauchen kraulen und Leckerli geben lassen, dann von der Tochter und am Ende zwar etwas zögerlich, aber dennoch auch vom fremden Herrchen Leckerli genommen.

    Die ganze Familie hat es ihm so leicht gemacht durch ihre deeskalierende und ruhige, entspannte Art, und seine freundliche Reaktion war echt toll weil er solche positiven Erlebnisse mit fremden Menschen echt gut brauchen kann. Passieren von Passanten ging ebenfalls ganz gechillt.

    Darüber habe ich mich sehr gefreut und es zeigt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind bei ihm.

    2.3.: süß oder salzig?

    süß :sweet:

    Nur Popcorn MUSS salzig sein!

    Popcorn MUSS salzig sein, es ist sonst unbrauchbar.

    Spoiler anzeigen

    Örgs :dead:

    Spoiler anzeigen


    :lol:

    3.3. Hast du heute Nacht allein geschlafen?

    Nein, sehr zu meinem Leidwesen allerdings diese Nacht... Ich wurde aufgrund verstopfter Nase sägetechnisch mehrfach schwer beschallt und einmal traumbedingt sehr unsanft wachgebrüllt =) Beihnahe-Herzinfarkt inklusive :see_no_evil_monkey:

    Es kommt wahrscheinlich auch darauf an, was man erwartet. Als Otto Normalhundehalter brauchst du keinen Hund, der auf perfekt auftrainierte Kommandos 10 Meter mehr links oder rechts läuft sondern der im Alltag funktioniert. Da sollen die Grundkommandos stimmen und der Rückruf, für alles andere gibt es eine Leine. Das meiste lesen Hunde sowieso eher aus unserer Körpersprache heraus.

    Ich glaube aber auch, dass es eine enorme Leistung unserer Hunde ist, aus dem Kauderwelsch, das wir tagtäglich von uns geben an Worten und Gestik, herauszuhören, was wir wirklich von ihnen wollen und wie sehr wir es wollen.

    Bravecto hat unsere Leohündin jahrelang bekommen, ohne Nebenwirkungen, und war dann immer ein Jahr zeckenfrei.

    Der Senior bekommt Nexgard seit er hier wohnt, ebenfalls gut vertragen

    Letzten Herbst hatte der Senior einen Floh, da bekamen beide Hunde Advantix Spot-on. Der Senior hatte nichts, der Jungspund hat Hotspots entwickelt am Ende des Rückens kurz vor der Rute, wo ihm das Fell ausgefallen ist und er nässende Stellen entwickelt hat. Außerdem war er abgeschlagen. Ist nach ein paar Wochen wieder abgeheilt, aber das Fell ist an den Stellen dunkler geblieben.

    Simparica bekam er als er relativ frisch eingezogen war. Damals hatte er weichen Kot und war zwei Tage matschig. Ich werde aber ohne Zeckenschutz nicht auskommen, deshalb wird es wohl wieder Simparica oder Nexgard werden dieses Jahr :see_no_evil_monkey: