Beiträge von DerFrechdax

    Ich bräuchte auch schnell euren Beistand.

    Eine sehr alte Verwandte von mir war lange im Krankenhaus und kehrt nun nach Hause zurück, um dort palliativ gepflegt zu werden von einer weiteren Angehörigen. Da sie keine Nahrung zu sich nehmen kann, wurde ihr in der Klinik ein Port gesetzt und eine Ernährungsberaterin hat mit der pflegenden Angehörigen ausgemacht, ihr zur Seite zu stehen bei der künstlichen Ernährung. Auf die ist die Kranke angewiesen, weil sie sonst verhungern würde.

    Nun geht es darum, an diese Nahrung zu kommen, das sind Beutel mit weisslichem Inhalt, die über den Port in den Körper laufen. Die Klinik hat nichts mitgegeben, die Krankenkasse sagt, das ist Sache der Hausärztin.

    Und die Hausärztin weigert sich, die Nahrung zu verschreiben, weil das ihr Budget sprengen würde.


    Wie kommt die pflegende Angehörige schnellstmöglich an die dringend benötigte Nahrung? Die Zeit drängt... @Juno2013 ? Du kennst dich doch mit solchen Sachen aus, oder? Oder jemand anders eine Idee?

    PS: genauer gesagt, sie ist heute schon nach Hause entlassen worden.

    22.02.: Was war heute deine vorherrschende Emotion?

    Innere Ruhe.

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    Ich hab zwei Stunden mit einer Freundin gezoomt und mir ihre Probleme angehört, gemeinsam Lösungen gefunden und zugehört, wodurch wir zwar nicht zu dem Projekt gekommen sind, das geplant war, aber das läuft nicht weg. Ich war froh, dass ich meine Themen, die meine Freundin bei sich auch aktuell sehr bewegen, schon vor längerem für mich gelöst habe, und so konnte ich ihr einfach konstruktiv zur Seite stehen. Plus, ich hab viel geschafft, und was ich nicht geschafft hab, kommt halt wann anders dran.

    Was mir Sorgen macht, ist heute in meinem Kopf nicht so präsent, deshalb freue ich mich auf einen ruhigen und entspannten Abend :mrgreen-dance:

    Ja das ist er eben auch und er will die Leute abchecken. Manchmal bellt er, manchmal will er anspringen. Er vertraut uns halt noch nicht.


    Vielleicht eine kurze Erklärung, was uns und ihm das bringt. Beispiel Gassi gehen.

    Am Anfang war es so. Leine an, Hund drängelt an der Tür, quetscht sich durch den Türspalt und rast die Treppe runter (mich im Schlepptau) so das ich fast auf die Frxxx falle.

    Das hört sich für mich nicht unbedingt nach Kontrolletti oder ausschliesslich mangelndes Vertrauen an, sondern einfach nach Erziehungsbedarf, was du ja auch anpackst.

    Ein Hund, der Leute anspringt oder verbellt, der würde bei mir lernen, dass Leute ignoriert werden. Abstand, gewünschtes Verhalten sofort markieren durch Lob, Leckerli werfen oder Klicker. Erwünscht ist, Hund steht und guckt woanders hin, Hund setzt sich oder legt sich. Das würde ich alles bestätigen.

    Verhalten, das ich nicht will, korrigiere ich deutlich. Wenn mein Hund hinter mir bleiben soll oder neutral neben mir sein soll und er stattdessen seinen Kopf unter meinen Beinen durchsteckt, nervt oder bellt, wird das korrigiert, und zwar körpersprachlich. Bedrängt er mich, wird das korrigiert. Ich nehme mir meinen Raum, das ist eine Selbstverständlichkeit, das lernen alle Hunde bei mir von Tag eins an.

    Komme ich offensiv auf meine Hunde zu, weichen die zurück (mach ich aber kaum, weil wir das nie brauchen). Bücke ich mich leicht, kommen sie zu mir her. Bei uns läuft ganz viel über Körpersprache.

    Genauso mit fremden Menschen, die sollen ignoriert werden, da wird nicht in Imponierhaltung Faxen gemacht. Da bin ich mit meinem Jungspund auch noch dran. Blick zu mir wird belohnt, hinlegen, absitzen, wegsehen, "in sich zusammenfallen", das alles ist was ich will und bestätige ich unaufgeregt. Irgendwann macht es klick, aber die grundlegende Voraussetzung ist, dass mein Hund Respekt hat vor mir und anderen Menschen und da muss ich erzieherisch grundlegend einwirken und nicht nur alleine mit "Tricks" wie auf die Leine steigen. Das kann kurzfristig helfen, löst aber das zugrundeliegende Thema nicht (und kann auch unfallträchtig sein, wenn 50 Kilo Hund losspurten und es zieht einem das Bein weg xD Woher ich das weiß? :sweet: :lol: )


    soviel zu meiner Ferndiagnose =)  :lol:

    Ich glaube, jemand, der bisher keinen anstrengenden oder anspruchsvollen Hund hatte, macht sich einfach keine Vorstellung, wie ein nicht ausgelasteter Hund, der auf Ausdauer und Leistung gezüchtet wurde, "kippen" kann, wenn er nicht artgerecht beschäftigt wird.

    Also die Begleiterscheinungen meine ich.

    Die reichen von stereotypen Verhaltensweisen wie Schwanzjagen, im Kreis rennen, Selbstbeschädigung über Aggression gegen Hunde oder Menschen, übertriebenes Wachen, Dauerbellen, Zerstörungswut, Jagdmanie etc.

    Ich möchte keinesfalls den Teufel an die Wand malen, aber ein Hund, der Energie hat und auf ein Ziel hingezüchtet wurde und dann kommt da kaum Führung und verkehrte oder fehlende Auslastung, da kann ein Hund ganz unschöne Verhaltensweisen zeigen. Das muss man einfach im Hinterkopf behalten.

    Und als Hundeneuling macht man sich halt auch naturbedingt keine Vorstellung, wie sehr man sein Leben nach einem fordernden Hund ausrichten muss. Da können sehr einschneidende Veränderungen im eigenen Alltag notwendig sein, weil die Bedürfnisse des Hundes einfach Beachtung finden müssen.

    Da können viele hier ein Lied von singen, inklusive mir. Das muss man schlucken können und sich auf das Tier einstellen, sonst steht die nächste Abgabe im Raum.

    Das finde ich spannend, waren denn die beiden ersten einfacher? Langsam denke ich nämlich schon, ich kann ja gar nicht SO VIEL falsch gemacht haben mir ihr dass alle Nervosität nur meine Schuld ist? Bzw. ich denke langsam, sie ist schon auch einfach nicht der gesündeste und auch nicht der gechillteste Hund. Also ist doch ggf. nicht alles meine Schuld dass bei ihr gewisse Dinge schwerer zu erreichen sind / länger dauernd als bei andere Junghunden. Meine tausend Fehler haben wir ja intensiv besprochen im anderen Thread aber ich bemühe mich so sehr.

    Hi, eigentlich sind wir hier ja schon bei den Anekdoten angekommen, die jeder, der Tiere hält, erzählen kann, deshalb meine Gedanken im Spoiler:

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    Ich möchte dir sehr ans Herz legen, nicht in Schuld/Unschuld zu denken.

    Den Gedankengang kann ich sehr gut nachfühlen, man hat bei einem jungen Hund, der, ich sag mal, Macken entwickelt, natürlich die Angst im Hinterkopf, dass man den versaut hat, dass man was übersehen hat, was falsch gemacht hat oder was unterlassen hat und deshalb ist der wie er ist.

    Natürlich ist es immer ein Zusammenspiel, und ist der Besitzer hektisch, ängstlich oder schnell unsicher, spiegeln das die Hunde. Andererseits muss man aufpassen, dass man sich nicht selbst zerfleischt und vor lauter Problemen nicht das Gute sieht, das uns unsere Hunde anbieten.


    Im Rückblick erscheint jeder meiner früheren Hunde wie ein Engel, aber natürlich hatte jeder seine Baustellen und Eigenheiten.

    Natürlich gibt es Tage, da frag ich mich, was ich übersehe, ob es an mir liegt, was ich noch tun kann, um dem Jungspund zu helfen. Dann gibt es Tage, da fühle ich mich von seiner Anwesenheit einfach nur beschenkt, spüre, wie sehr er sich in Situationen, die ihm Angst machen, auf mich verlässt, wie er meine Führung sucht, sich an mir anlehnt. Dann geht mir das Herz auf und ich mach einfach weiter. Jeder Hund ist anders, es gibt sicher auch Selbstläufer, aber ich würde mal behaupten jeder Hund hat Eigenheiten und Baustellen, an denen man arbeiten kann, je nachdem, wie groß der Leidensdruck ist und je nachdem, wie laid-back der Besitzer ist.

    Es kommt auch auf die Lebensumstände an, wir dürfen nicht vergessen, dass wir die Hunde in ein Leben pressen, in das manche typbedingt mehr schlecht als recht hineinpassen, andere aber wieder ganz wunderbar zurechtkommen.

    Und, wenn man sich selbst zu sehr stresst, weil man vielleicht perfektionistisch veranlagt ist, bekommt das ganze Hundethema auch eine Dimension, die ungesund werden kann. Unsere Hunde sind zwar Familienmitglieder, aber Hundehaltung ist doch auch ein Hobby, soll eine Freude sein, und unsere Tiere sollen unser Leben doch schöner machen und uns Freude schenken und nicht das Gegenteil. Also ist es wichtig, dem Ganzen auch gewisse Grenzen zu setzen und damit sich selbst und auch den eigenen Erwartungen.

    Manchmal ist der Schlüssel auch Akzeptanz. Dieser Hund ist eben so, und der nächste Hund ist anders. Hibbelige Menschen haben vielleicht Hibbelhunde, manche haben die große Ausnahme von der Regel. Ist doch auch egal, jeder tut was er kann und ihr gebt ja auch euer Bestes, das ist das Allerbeste, was ihr tun könnt.

    Lange Rede, kurzer Sinn.... Chin up, es kommen auch wieder bessere Zeiten :streichel:    :sweet:

    Hier noch Impressionen von dieser Woche:

    Chili con Carne und Brot

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    Spaghetti mit Carbonara nach dem veganen Rezept von Bianca Zapatka, auf Wunsch der Familie aber in der unveganen Variante mit gekochtem Schinken

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    Heute haben wir Sushi bestellt bei einem neuen Restaurant im Dorf

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    War lecker, nur hatte ich im Probiererle vom Hähnchensushi Knorpel drin und im Lachssushi 2 fette Gräten :skeptisch:


    Auf den Nachtisch freue ich mich jetzt auch sehr, mein Mann steht gerade in der Küche und macht uns allen Kaiserschmarrn :herzen1: