Es gibt beim Hund wie bei Kindern Phasen, wo sie nach Begrenzung "schreien". Das sind Schlüsselmomente, wenn man da ruhig, souverän und unverrückbar klar macht, wie der Fahrplan des weiteren sein wird und dass das auch nicht verhandelbar ist, löst sich das und man hat lange Ruhe.
Irgendwann werden diese Situationen weniger, bis man alles geklärt hat und einen zuverlässigen Begleiter herangezogen hat.
Meine Leonbergerhündin hat unheimlich gern meine Schuhe zerstört und unseren Gartenschlauch angefressen.
Irgendwann musste ich echt zum Deichmann fahren, weil ich sonst barfuß gelaufen wäre, und wenn ich den Garten gießen wollte, sind überall am Schlauch kleine Springbrunnen rausgekommen, wo sie herumgekaut hatte 
Das kann man auch mit etwas Humor nehmen, das ist ein Stück weit normal in der Junghundezeit. Wichtig ist, entspannt und konsequent damit umzugehen.
Räumt besser auf, kein Freilauf im Garten ohne Aufsicht, Abstand zum Menschen, also kein Anspringen oder gar in die Waden beißen, da darf man auch deutlich werden, und das Wichtigste, was flying-paws sagt, fangt mit sinnvollem Training an.
Ein Abbruch muss etabliert werden, Wegwenden vom "Zielobjekt" belohnt werden, Hundehaufen kann man sich anzeigen lassen und dann Leckerli füttern als Belohnung, geklaute Socken kann man sich auch aportieren lassen und belohnen dafür.
Hundekontakt muss stärker moderiert werden, so dass euer Hund lernt, dass er nicht andere Hunde zu begrenzen, zu besteigen oder anderswie zu belästigen hat. Ist bei halbstarken Rüden manchmal anstrengend, ich hab auch so einen Superchecker, der gern den starken Mann markiert bei fremden Rüden, mit Kopfauflegen und ins Genick knapsen
da greife ich ein, bevor er aufs Dach kriegt, und o Wunder, der Herr Jungspund kann sich ja doch zusammennehmen 
Von euch ist jetzt ein Fahrplan gefragt (dazu besucht ruhig eine gute Hundeschule als Unterstützung oder lasst einen Trainer kommen, Empfehlungen könnt ihr hier bekommen, wenn ihr ungefähr sagt, wo ihr seid) und dessen konsequente Durchsetzung, also Führung ist gefragt.
Lotst man den jungen Mann so durch die Pubertät, hat man am Ende einen netten, gut erzogenen Zeitgenossen 