Beiträge von DerFrechdax

    Ich wollte nur kurz dazu sagen, dass "grundlos" eher nicht zutreffen wird. Eher "aus einem uns unbekannten Grund".

    Es kann genauso gut sein, dass die Hündin gemerkt hat, wie cool man sich fühlen kann, wenn man selbst zum Mobber wird, anstatt sich von anderen Hunden immer selbst mobben zu lassen.

    Solche Hundewiesen, wo die Hunde in Wildwestmanier sich selbst überlassen werden, ohne dass moderiert oder eingegriffen wird, bringen den Hunden leider kein adäquates Sozialverhalten bei. Es fehlen die regulierenden Kräfte, wie es zb in einem echten Rudel durch ältere Tiere gäbe. So hast du lauter ungestüme, aufgedreht Hunde, die ihren Stress durch Rennen, Jagen, Fiddeln, Mobben, Übersprungshandlungen etc abbauen, während die Menschen mit Herzchen in den Augen danebenstehen und sagen "Die spielen aber schön!" :see_no_evil_monkey:

    Überleg mal, vielleicht kennst du Leute mit ruhigen, gesetzterenTypen Hund. Vielleicht kannst du mit einem von ihnen mal einen Social Walk machen, ohne direkten Kontakt, und anfangs nur sehr kurz und mit viel Abstand. Das kann man, wenn es klappt, dann ausweiten.

    Wichtig ist, sofort einzugreifen, wenn man merkt, es kippt. Das kann schon sein, wenn deine Hündin steif wird und vielleicht fixiert oder beschwichtigen anfängt.

    Und wenn in eine Pension oder Betreuung, dann ohne direkten Hundekontakt. Da wurde leider ganz schön was versaut, das wird eine Weile dauern, und die Frage ist, ob da nicht für immer was bleibt beim Hund. Viel Erfolg ☘

    Zu der Zeit, als man begonnen hat, Hausfrauen einzureden, es sei ehrenwerter, sich direkt vom Kreißsaal aus den ganzen Tag in der Fabrikhalle "selbstzuverwirklichen" statt für die eigenen Kinder da zu sein. Also so 60er, 70er Jahre? Und natürlich vor allem in der DDR.


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    Ich bin übrigens weder Hausfrau noch Mutter. Trotzdem sehe ich die Abwertung von Familie und Hausfrauenarbeit kritisch. Und auch die Tatsache, dass in der heutigen Zeit ein einziges Einkommen für eine Familie oft gar nicht mehr reicht.

    Wobei es "früher" ein Privileg war, eben nicht in die Fabrik zu müssen. Musste die Frau arbeiten, war das früher eher ein Beleg dafür, dass das Einkommen des Mannes zu wenig war. Klar, dass dann die Frau auch mit anpackt.

    Und in der DDR war eh eine andere Denkweise, weil gemäß dieser alle Genossen waren, die dem Kollektiv gedient haben (außer die, die gleicher waren als gleich ;) ). Da hat das persönliche Lebensglück nicht primär im Mittelpunkt gestanden (mein persönlicher Eindruck, ich bin ja nicht von dort).


    Ich komm halt immer mit der Doppelzüngigkeit so schlecht klar. Wenn jeder die Freiheit hat, seine eigene Lebensanschauung und seinen eigenen Lebenstraum zu verwirklichen, warum ist es dann nicht genauso normal, Hausfrau zu sein? Und doch wandeln sich manche Wörter zu Schimpfwörtern.

    Ich wollte jetzt auch keine politische Diskussion lostreten, ist mir nur vorhin aufgefallen.

    Wann hat das eigentlich angefangen, dass der Begriff "Hausfrau" einen herabwürdigenden Beigeschmack bekommen hat? :thinking_face:

    Ungefähr zur gleichen Zeit, als es salonfähig wurde, fremde Frauen herabwürdigenderweise Mutti zu betiteln.

    Ja, das kann sein. Ich finde solche Entwicklungen ja immer interessant. Ehemals respektierte und wichtige "Funktionen" werden heute benutzt, um zu zeigen, wie wenig man jemanden achtet. Interessanterweise aber eben auch von Frauen, die "Hausfrauen" als dekadente Nichtstuerinnen ansehen :thinking_face: Also eher scheint es mir, als könnten Männer damit besser umgehen, wenn eine Frau daheim bleibt warum auch immer, als Frauen es zu können scheinen. Ist mein Eindruck.


    Ich wollte jetzt euren Humor hier nicht ausbremsen, ihr könnt ruhig weiter Stößchen machen und so :smirking_face: Ist mir nur eingefallen, weil in der einen Bewertung vom DF der Begriff eben so despektierlich verwendet wurde.

    Dabei finde ich, dass es in einer toleranten Gesellschaft auch einen respektablen Platz für Frauen geben muss, die nicht beruflich tätig sind. Das heißt ja nicht, dass man keine Ehrenämter ausübt oder anderweitig seinen Beitrag zum Allgemeinwohl leistet.

    Als meine Hündin anfing, sehr extrem anschmiegsam, liebesbedürftig und unruhig und irgendwie getrieben im Haus herumzulaufen, haben wir ein paar Wochen später beim TA festgestellt, dass sie leider sehr, sehr krank war.

    Für uns war das wie ein Donnerschlag aus heiterem Himmel, aber als wir im Nachhinein darüber nachgedacht haben, hatte sich schon Wochen vorher abgezeichnet, dass mit ihr etwas nicht stimmte. Deshalb finde ich es gut, dass du sie einem TA vorstellen willst.

    schön lang gekochte Hühnersuppe :sweet:

    Geht es dir denn schon etwas besser? :streichel:

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    Danke der Nachfrage! :hugging_face: Fieber ist gerade etwas runter und Kopf brummt nicht mehr so sehr... mal sehen wie es sich entwickelt, C ist ja ein ziemliches Chamäleon :partying_face: aber ich werde sehr gut umsorgt, Tochter darf morgen wieder raus, und falls sich Herr Frechdax angesteckt hat (er fühlt sich heute so müde), steht sie in den Startlöchern xD Timing ist alles :lol: