Takeo soll nicht folgen weil er muss, sonders sich dafür entscheiden es zu tun.
Das ist die Kunst, jemanden dazu zu bringen, zu tun, was ich will, und ihn denken zu lassen, er wollte es selber ![]()
Ich empfinde Bindung als gemeinsames "Miteinander schwingen", gleich ticken, innerlich spüren, was im anderen vorgeht. Ich kann jetzt nur für mich reden, weil ich in keinen Hund reinschauen kann.
Mit meiner Leonbergerhündin hatte ich dieses Gefühl. Mit ihr war ich irgendwann an einem Punkt, wo ich das Gefühl hatte, sie in und auswendig zu kennen. Ich hab was gedacht, und sie hat es gemacht. Blind verstehen. Das empfinde ich als echte Bindung.
Vielleicht komme ich mit Jack auch mal dorthin. Wir haben auch eine sehr gute Bindung, würde ich sagen. Aber dieses blinde Verstehen, ohne große Worte in die gleiche Richtung denken haben wir noch nicht, dafür ist er auch noch viel zu jung und hat noch zu viel Unsinn im Kopf
Vielleicht kommt das erst im Alter, wenn er gesetzter wird und ruhiger.
Bindung Hund -> Mensch ist ein Feld, wo ich denke, dass noch viel im Dunkeln liegt. Warum ein Hund genau was tut, kann man nur herleiten. Wie es wirklich tief drinnen aussieht, weiss keiner. Aber ja, ein Hund, der gern folgt, zufrieden neben mir liegt und sich den Bauch kraulen lässt, scheint eine gute Bindung zu mir zu haben. Dieses sich verstehen mit einem Blick, oder auch blind, das ist für mich Bindung, und sie entsteht aus vielen, vielen schönen, gemeinsamen Erlebnissen.