Ich wollte nur kurz dazu sagen, dass "grundlos" eher nicht zutreffen wird. Eher "aus einem uns unbekannten Grund".
Es kann genauso gut sein, dass die Hündin gemerkt hat, wie cool man sich fühlen kann, wenn man selbst zum Mobber wird, anstatt sich von anderen Hunden immer selbst mobben zu lassen.
Solche Hundewiesen, wo die Hunde in Wildwestmanier sich selbst überlassen werden, ohne dass moderiert oder eingegriffen wird, bringen den Hunden leider kein adäquates Sozialverhalten bei. Es fehlen die regulierenden Kräfte, wie es zb in einem echten Rudel durch ältere Tiere gäbe. So hast du lauter ungestüme, aufgedreht Hunde, die ihren Stress durch Rennen, Jagen, Fiddeln, Mobben, Übersprungshandlungen etc abbauen, während die Menschen mit Herzchen in den Augen danebenstehen und sagen "Die spielen aber schön!" ![]()
Überleg mal, vielleicht kennst du Leute mit ruhigen, gesetzterenTypen Hund. Vielleicht kannst du mit einem von ihnen mal einen Social Walk machen, ohne direkten Kontakt, und anfangs nur sehr kurz und mit viel Abstand. Das kann man, wenn es klappt, dann ausweiten.
Wichtig ist, sofort einzugreifen, wenn man merkt, es kippt. Das kann schon sein, wenn deine Hündin steif wird und vielleicht fixiert oder beschwichtigen anfängt.
Und wenn in eine Pension oder Betreuung, dann ohne direkten Hundekontakt. Da wurde leider ganz schön was versaut, das wird eine Weile dauern, und die Frage ist, ob da nicht für immer was bleibt beim Hund. Viel Erfolg ☘