Unser Jungspund hatte auch so eine Phase, hat aber jetzt kaum noch Wutzisabber (dieses Wort!
). Er ist eineinhalb.
Und wenn sie vorher nie ein Mobbingopfer waren sondern erst mit der Kastration?
Dazu hab ich in dem Buch "Betreten verboten" von Inga Jung über Territorialverhalten zum Thema Markieren und Rüden/Hündinnen zufällig interessanterweise was gelesen.
Und zwar, dass kastrierte Hündinnen nicht viel anders riechen als Hündinnen, die sich in der hormonell am wenigsten aktiven Phase befinden zwischen zwei Läufigkeiten. Deshalb wird das von Rüden bzw anderen Hunden nicht als ungewöhnlich empfunden.
Ein kastrierten Rüde gibt dagegen sozusagen mit dem Verlust von Testosteron und dem meistens fehlenden Markieren aus Hundesicht seine "Daseinsberechtigung" auf, er kommt quasi nicht mehr vor im Territorium, er spielt keine Rolle mehr, er markiert nichts bzw sein Urin enthält nicht die Botschaft "ich bin ein potenter Rüde, aufgepasst", weshalb er für andere Rüden im besten Fall uninteressant wird und im schlechtesten als fremder Eindringling ohne Daseinsberechtigung wahrgenommen wird.
Deshalb soll man markieren auch nicht grundsätzlich unterbinden (außer natürlich wo unpassend).
Fand ich interessant.
Hier noch eine Stimme für Mönchspfeffer, wenn jemand noch unschlüssig ist ob chippen oder nicht. Wir haben die Kapseln von nature love und ich hab das Gefühl, Jack ist sehr viel ruhiger und auch händelbarer geworden insgesamt.