Beiträge von DerFrechdax

    Ich barfe nicht - um das noch mal zu sagen. Das, was als Barf verkauft wird, ist nicht mein Fütterungskonzept.)

    So wie dieser Hund hier ernährt wird, würde ich halt niemals füttern ...

    Wie fütterst du denn, wenn ich dich so direkt fragen darf? Ich dachte, du fütterst schon roh, oder? In ganzen Stücken? Ich hatte das irgendwo aufgeschnappt, weil du ja eigene Schafe schlachtest und verfütterst. Oder kocht du das dann?

    Ich hab damals vor 12 Jahren ungefähr angefangen, meine Schäferhündin zu barfen. Da gab es Barfpläne im Internet und ein findiger Metzger hatte im Hinterhof ein Dorf weiter begonnen, Kategorie 3 Schlachtabfälle vom großen Schlachthof der nächsten Stadt als Hundefutter zu verkaufen. Da konnte man sich aussuchen, was man wollte und gewolft oder im Stück, und das hat man dann in der Mülltüte mitgenommen.

    Meinem Hund hat es sehr gut getan, viele ihrer Probleme mit Fell, Haut und Maulgeruch plus Verdauungsstörungen haben sich damit in Luft aufgelöst. Allerdings war sie damals auch schon acht, als wir begonnen haben zu barfen.

    Hi, wollte zu dem Humpeln und das schnell Wachstum gern kurz die Erfahrung dalassen, die meine Verwandte gemacht hat mit ihrem Windhundmix aus dem Tierschutz.

    Der Hund ist sehr schnell gewachsen, weil er sehr hochwertiges (=proteinreiches) Futter von ihr bekommen hat als Welpe und Junghund. Als er so ungefähr knapp ein Jahr war (genau weiß ich es leider nicht mehr), hat er begonnen, zu humpeln, dazu zu schwanken und konnte irgendwann gar nicht mehr laufen. Der TA hat dann schlussendlich geröntgt, und im Röntgenbild war ersichtlich, dass seine Knochen komplett entmineralisiert waren.

    Der Hund bekam daraufhin hohe Dosen Calcium, Magnesium und andere Mineralien und hat sich zum Glück davon ohne weitere Schäden erholt.

    In dem Alter ist eine falsche Versorgung fatal, und wenn ich lese, dass dein Hund ständig was knabbert, was sehr proteinreich ist, gehen bei mir auch die Alarmglocken an.


    Ansonsten unsere Abendroutine: Nachmittags langes Gassi, danach am frühen Abend Abendfütterung. Danach ist Ruhen angesagt, gegen 20 Uhr geht's nochmal kurz in den Garten (hauptsächlich wegen dem Senior, der nicht mehr lang einhalten kann), dann gucken wir oft fern und die Hunde liegen bei uns auf der Couch rum und lassen sich den Bauch kraulen oder sie verkrümeln sich in ihre Lieblingsecken und schlafen schonmal vor.

    Geht der Fernseher aus oder wir stehen auf, falls er schon aus war, heißt das für die Hunde, dass sie nochmal in den Garten gehen sollen, um sich nochmal komplett zu entleeren. Danach geht jeder in seinen Schlafbereich, der Senior im Wohnzimmer, der Jungspund im Hausflur in seinen offenen Kennel. Irgendwann, wenn er denkt, wir schlafen, höre ich dann kleine Wheatenfüsschen die Treppe hochschleichen und sich im oberen Hausflur ablegen. Nachts wechselt er dann mehrfach die Stockwerke und liegt dann entweder oben bei uns im Schlafzimmer, bei den Kindern oder wieder unten. Da er das aber schön leise macht, stört es mich nicht weiter.


    Dieses ständige Wechseln zwischen den Stockwerken liest sich für mich irgendwie anstrengend, sind das in sich abgeschlossene Wohneinheiten? Da würde ich den Hund schon immer mitnehmen, wenn ich für länger zb im HO wo sitze oder 4 Stunden Wäsche falte. Nur nerven würde ich mich nicht lassen, wir haben hier nach Interaktionen und Spiel ein "Schluss" Kommando und meine Hunde wissen, wenn ich sie ignoriere, dann trollen sie sich besser und warten, bis sie dran sind (außer es ist dringendes Geschäft angesagt). Ignorieren heißt, nicht ansprechen, nicht anschauen, nicht anfassen. Lernen meine Hunde alle sehr schnell, zu warten und sich nicht aufzudrängen.

    Ich bin gerade im 7. Himmel :herzen1:

    Zuerst durfte ich heute das erste Mal im Auftrag des Besitzers wieder auf das Quarterstütchen aufsteigen und sie 10 Minuten im Schritt und Jog in der Halle reiten... das war wie heimkommen... ich denke und Quarterstütchen macht :herzen1: hakelig zwar noch, aber ohne offensichtliche Schmerzen und da kann man drauf langsam aufbauen. Photo hab ich natürlich keins gemacht vor lauter Verzückung xD

    Danach war ich mit einer Freundin der Besitzerin des Paintwallachs verabredet zum Ausritt... wir kennen uns ja noch nicht so gut, aber heute lief es so dermaßen gut, das ist kaum zu toppen :herzen1: Paint fragt im Galopp an einer Weggabelung vorsichtig nach, ob links oder rechts, reagiert auf kleinste Hilfen pronto und lässt sich nur mit Stimme durchparieren :smiling_face_with_hearts: die Freundin meint, das kennt er nicht von der Besitzerin, also muss er sich das gemerkt haben bei der Bodenarbeit die letzten Wochen. Ein so feines, williges Pferdchen ist er, ich bin ganz verliebt :smiling_face_with_hearts: und als ich ihn aus dem Auslauf holen wollte, hat er mich ganz leise angekollert und kam her zu mir :smiling_face_with_heart_eyes:

    Bin hin und weg, ich hoffe, es bleibt so schön mit ihm :cowboy_hat_face:

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    :herzen1: :herzen1: :herzen1:

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    Gestern:

    Der tote Fisch, war dann doch eine Forelle :)

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    Blechgemüse:

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    Meine Portion, Salat gab es extra noch dazu 🤤

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    Heute gab es Fischfrikadellen aus der zweiten Forelle mit Rohkost und Dip

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    Gut war's :drooling_face:

    Natürlich, fragen ist oberste Voraussetzung, ganz klar.

    Genau so :nicken: handelt sich ja immer noch um Privatbesitz.


    Meine Leohündin dürfte sich auch noch auf diversen Clouds amerikanisch und japanisch sprechender Mitmenschen befinden... als wir mit ihr in Rothenburg ob der Tauber zum Sightseeing waren, wurden wir mehr als einmal entzückt angesprochen: "Is this a Lionbörgör?" :cuinlove: :lol:

    Und offen oder verstohlen wurden diverse Photos von unserer Süßen gemacht :herzen1:

    Der Gedanke, dass ihre Bilder da noch irgendwo rumspuken, gefällt mir xD

    Ich entschuldige mich, hab nochmal nachgelesen, und tatsächlich den Labbi hinzugedichtet. Mea culpa :sweet:

    Ich würde mir eine zweite Meinung einholen und eine vorbeugende Schmerztherapie besprechen sowie was zur Beruhigung geben wollen. Dieses herumlaufen und nicht zur Ruhe kommen tut dem alten Hund ja auch nicht gut.

    Phen Pred kenn ich von meiner alten Schäferhündin damals, das ist ca 10 Jahre her. Kürzlich hatte ich wegen unseres 14jährigen Senior ein Gespräch mit meiner TÄ, und sie sagte, Phen Pred gibt man inzwischen nicht mehr. Es gäbe bessere Mittel. Sie empfiehlt die Librelaspritze, bei uns stand aber erstmal reine Schmerztherapie im Vordergrund.

    Hilft dieser neue Ansatz nicht oder ist nicht angezeigt, würde ich meinem Hund noch eine schöne Zeit machen, solange ich kann und ihn dann gehen lassen. Die Unversehrtheit meines Kindes hätte bei mir absolute Priorität, und wie du sagst, Fehler passieren und man kann nicht überall gleichzeitig sein. Keine leichte Entscheidung, ich fühle mit dir.

    Wenn du deinen Hund hochhebst, springt der Labbi dich an?

    Dann wegdrehen, im Rücken anspringen lassen und danach Anzeige beim OA. Idealerweise mit Zeugen, der filmt.

    Ist dann zwar nicht schön für den Hund, wenn der Auflagen kriegt, aber du hast dann hoffentlich Ruhe.

    Man kann natürlich auch drohen. Also nächstes Mal eigenen Hund hochheben und rufen "Wenn der mich anspringt, gibt's ne Anzeige!"

    Wenn der Labbi einen Menschen angeht, auch wenn es "nur" überdreht ist, wiegt das schwerer, als wenn dein Hund von ihm über den Haufen gerannt wird.

    Ansonsten bin ich Team Fremdhund anschreien und körpersprachlich vertreiben (aber eigenem Hund auf dem Arm dann die Ohren zuhalten, sonst schreit man dem leider direkt ins Ohr).

    Hey, unser Jungspund hat auch mit einem halben Jahr ungefähr solche Anwandlungen gezeigt. Fremde waren plötzlich gruselig, vor allem, wenn sie ein bestimmtes Aussehen hatten, und wenn sie ihn locken oder anfassen wollten. Irgendwann war auch angucken doof. Besuch wurde verbellt und war große Aufregung, und ich hab tatsächlich auch eine gewisse Vehemenz wahrgenommen, hättenwir das laufen lassen.

    Ich hatte das noch bei keinem Hund, und stand erstmal im Wald. Was mir dann echt weitergeholfen hat, war das Buch "Betreten verboten". Zum einen wird erklärt, was bei territorial veranlagten Hunden (unserer war auch noch unsicher dazu) im Köpfchen so vergeht, und es werden Vorschläge gemacht, wie man managen kann.

    Es wurde auch beschrieben, dass manche Hunde halt so sind, dass Territorialverhalten genetisch festgelegt ist und man nur managen und trainieren kann, also in Bahnen lenken, aber es nie weggehen wird. Das hat sehr entlastet, weil wir auch an uns selbst das Zweifeln angefangen haben. Sicher haben auch äußere Ursachen oder seine Bauchspeicheldrüsenproblematik mit reingespielt, aber insgesamt habe ich mit Hilfe dieses Buches einen soliden Fahrplan erarbeitet, wie wir vorgehen, wenn Besuch kommt, damit sich niemand bedroht fühlt und der Hund ruhig bleibt, weil ich alles für ihn regle.

    Und letztens kam ich heim vom Gassi, war Besuch am Tisch gesessen, und als ich den Hund in den Flur ließ, wo ein Gitter ihn getrennt hat vom Besuch, da stand der Jungspund dann am Kindergitter und wedelte den Besuch zögerlich an :smiling_face_with_hearts:

    Passanten werden inzwischen ignoriert und manchmal schnüffelt er jetzt sogar vorsichtig an Fremden, mit denen ich spreche, was ich natürlich sehr lobe. Je mehr ich zeige, dass ich ihn abschirme in seinem Bedürfnis nach Abstand, umso entspannter ist er und umso mutiger kann er dann auch wieder auf Leute zugehen, wenn ihm danach ist.

    Ich nehme ihn auch weiter überall hin mit, ins Restaurant (und bitte den Kellner, Abstand zu halten), zum Camping (mit Zaun), zum Stall (Anweisung an alle, ihn zu ignorieren). Besuch ignoriert ihn ebenfalls, und er liegt dann neben mir auf seiner Decke (was wir antrainiert haben). Hat man mal einen Weg gefunden, kann man von dort aus sich vortasten (zb Besuch Leckerli werfen lassen oder sich auf den Boden setzen lassen etc).

    Apropos "tickende Zeitbombe", seh ich tatsächlich nicht so. Mein Hund braucht halt manchmal Hilfe in für ihn herausfordernden Situationen, und natürlich kennt er Maulkorb und Medical Training. TA oder Groomer ist nicht verhandelbar und macht er zb toll. Kinder ignoriert er, ich lobe für Blick und bestätige dann viel. Manches geht auch nicht, zb Jahrmarkt, Messe, Innenstadt, oder Fremde, die hier in Abwesenheit ins Haus kommen, zb Stromableser oder Gassigänger etc. Das machen wir dann auch nicht. Aber zb am Spielplatz sitzen und den Kindern mit gutem Abstand zugucken, während Leckerli runterfallen, geht dann wieder ganz gut :smiling_face:

    Verstehe.

    Rahmenbedingungen, die zu der Situation geführt haben (freies Spielen, nahezu ohne Eingriffe von Trainer und Haltern

    Solche Situationen haben natürlich naturgemäß das Potenzial, außer Kontrolle zu geraten. Der Ansatz für den Trainer wäre dann mMn allerdings, solche Vorfälle durch vorausschauenderes Handeln zu vermeiden, zb kleinere Gruppen, keine gemischtgeschlechtliche Gruppe, stärkere Moderation.

    Raufende Hunde mit den Händen trennen und massregeln zu wollen, ist immer keine gute Idee. Die Gefahr ist groß, dass man was abkriegt. Völlig ab vom "Schlagethema". Aber wie geschildert, in der Situation selbst denkt man vielleicht nicht mehr, sondern reagiert nur noch irgendwie.