Sie ist ein ganz normaler mops nicht defomiert. Was meinst du mit Augenlid OP?
Ein gesunder Hund hat normalerweise Augen, die in den Augenhöhlen sitzen und wo die Lider so eng sitzen, dass man nichts Weißes vom Auge sieht, so dass der Augapfel gut geschützt ist. Dein Hund hat so hervorquellende Augen, dass sehr wahrscheinlich die Augenlider "enger" genäht werden müssen.
Ich kann mir auch vorstellen, dass ihre Augenlider nicht richtig schließen und sie deshalb trockene und gereizte Augen hat.
Schau mal, so sehen normale Augen und eine normale Hundenase aus:
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Bitte lese dir auch diesen Artikel durch zur Atemwegsproblematik. Tut man nämlich nichts, drohen Herzvergrößerungen und weitere sekundäre Erkrankungen.
Ich sehe hier wenigstens zwei Operationen, die auf deinen Hund zukommen: Die Augenlider und die Nasenlöcher. Vielleicht auch noch das Gaumensegel.
Es ist schlimm, dass immer noch Hunde geboren und gekauft werden, die erst operiert werden müssen, um einigermaßen "normal", soweit das mit diesen massiven Behinderungen möglich ist, leben zu können.
Ich musste heute an den Faden hier denken... hab heute beim TA einen Hund gesehen, da hätte ich gern gefragt, ob der als Goldie gekauft worden war
War vielleicht 8 Monate alt, schneeweiß, also wirklich absolut blütenweiß mit nicht dem Hauch von creme oder beige, die Augen und Nase kohlrabenschwarz und der Hund schon größer, als es ein Goldie je sein wird.
Wäre der Kopf und die Ohren nicht so typisch retrieverartig gewesen, hätte ich fast gedacht, es war ein junger Maremmano.
Die Frau dazu hing am Junghund wie der Rotz am Ärmel und versuchte, die Hündin mit Gequassel zu sich zu orientieren, ohne vom Hund von den Schuhen geholt zu werden, weil der woanders hin wollte als sie.
Solche blütenweißen, riesigen "Labrador" oder "Golden Retriever" sieht man ja öfter. Wenn man dann allerdings eine reinrassige Hündin danebenstellt, sieht man optisch (und auch wesenstechnisch natürlich) den deutlichen Unterschied.
Vielleicht ist das manchem egal, ob er jetzt einen HSH oder einen Retriever am Ende da sitzen hat, aber gehe ich mit meinen Vorstellungen von einem netten Goldiemädel zum Vermehrer ohne Papiere und hab am Ende stattdessen 60 Kilo Herdenschutzhund an der Leine hängen, kann das schon ein böses Erwachen geben.
Deshalb würde ich nie ohne gültige Papiere kaufen wollen, außer, ich weiß genau, auf was ich mich da sehenden Auges einlasse (zb Tierschutz).
Heute hat der Senior die zweite Librealaspritze bekommen. Gleich am Nachmittag war er beim Gassi aufgedreht, hat den Lockenkopf angespielt, ist herumgerannt wie ein junger Hüpfer. Wirkt die zweite Dosis so schnell? War wirklich schön anzusehen
Beim ersten Mal hat es ein paar Tage gedauert, bis die Wirkung eingesetzt hat, dann ging es ihm super, und so vor einer Woche fing das wieder an mit abendlicher Unruhe und Herumzirkeln. Heute, gerade jetzt, schläft er wieder wie ein Baby.
Karsivan haben wir auch mitbekommen, ich soll erstmal 2x 1/2 Tabletten geben. Ich bin gespannt, weil er die letzten Tage oft arg verwirrt war.
Unsauber ist er auch manchmal, er pieselt schon arg oft rein. Die letzten Tage hatte er oft "Trinkflashs" und musste entsprechend oft raus Bein heben. Dazu bekommt er ja Entwässerung auch noch und Herztabletten.
Gerade versuche ich, ihn abends auf gutes Trofu umzustellen und auch früher zu füttern, weil die Pieselei überhandnimmt mit dem Nassfutter, vor allem abends. Bisher hat er* sehr nass bekommen, eher Suppe. Vielleicht ist das zu viel.
Zusätzlich hab ich Teststreifen bekommen, um eine Blasenentzündung auszuschließen, aber das, denke ich, ist es nicht.
*auf Anraten der TÄ
Bin wirklich gespannt, ob das Karsivan einen Unterschied macht. Allgemein ist er plötzlich total verkuschelt, will auf meinen Schoß, zu mir auf die Couch, und dann sehr gern Körperkontakt. Das war die letzten 4 Jahre undenkbar, hab ich ihn nur berührt, ist er immer aufgestanden und zu einem anderen Liegeplatz umgezogen. Jetzt auf seine alten Tage wird er noch zum Kuschler
Ich hab drei Hunde auf ihrem letzten Gang begleitet.
Der erste Hund (vor 20 Jahren) ist nach der Beruhigungsspritze und der Narkosespritze immer wieder aus der Narkose aufgeschreckt und wurde dann mehrfach nachgespritzt. Als er endlich komplett tief geschlafen hat, gab es die finale Spritze ins Herz. Was es war, weiß ich aber leider nicht. Er hat ganz kurz gezittert, aber der TA sagte, das ist normal.
Der zweite Hund bekam zu Hause ebenfalls eine Beruhigungsspritze, dann eine Narkosespritze und als sie komplett weg war, die Spritze ins Herz. Sie ist eingeschlafen mit dem Kopf in meinem Schoß, hat nach der letzten Spritze auch kurz leicht gezittert, vielleicht 1,2 Atemzüge lang, bevor sie tot war.
Meine Leohündin vor 2 Jahren bekam im Kofferraum auf ihrer Decke liegend einen Zugang gelegt, erst ein Beruhigungsmittel, dann ein Narkosemittel und das Narkosemittel wurde dann massiv überdosiert. Mein Mädel hat ihren Kopf abgelegt und einfach aufgehört zu schnaufen, total friedlich.
So würde ich das immer wieder machen. Diese TÄ sagte, man macht das nicht mehr mit der Spritze ins Herz. Man dosiert einfach die Narkose massiv über.
Ich schließe mich hasilein75 an. Das Wichtigste ist, dass du da bist, dass dein Hund merkt, du bist da und ihr Fels in der Brandung. Du wirst auch diesen letzten Dienst für deine Süße wie alles andere in ihrem Leben gut hinbekommen. Fühl dich gedrückt
Ich lass noch diesen Link da... Eine Sammlung von Fäden, wo es um Gebrauchshunde ging. Vielleicht findest du für dich noch weitere interessante Infos dort
@Lara.Sophie :
Ihr seid absolut hundeunerfahren, überlegt euch, euren ersten Hund anzuschaffen und wollt einen Gebrauchshund zu euch ins Haus holen?
Auf eurer Wunschliste für den Ersthund stehen ein Malinois, DSH , Dobermann, Rottweiler, Hollandse Herder oder ein Mischling in dem eine oder mehrere dieser Rassen vermutet werden?
Ihr seid der Meinung, das sind auch nur Hunde, wie alle anderen, mit der richtigen Erziehung und Sozialisierung wird das schon und das kriegt auch ihr als Hundeanfänger hin?
Aber wer einen unkomplizierten Begleiter sucht, wird im Tierheim fündig.
Das ist aber wahrscheinlich auch wieder regional und je nachdem, was ich individuell als unkompliziert verstehe.
Als wir auf Suche waren, haben wir uns die TH Websites der Umgebung angeschaut und ein Hund hat uns besonders gefallen. Er war ein Mix, ich würde heute sagen, sehr wahrscheinlich ein Wäller (Briard-Aussiemix). Von allen Hunden, die ich gesehen hatte, der unkomplizierteste. Die anderen waren zwei zitternde Minichihuahuas, denen leider die Augen schier aus dem Kopf fielen und die nur zu zweit vermittelt wurden, dann ein älterer Hund mit schlimmer Vergangenheit, der mich zwar mochte, aber mit Fremden bzw Besuch ein Problem hatte (Achtung Ironie, *Seitenblick zu meinem Lockenkopf ). Und der Wäller. Einzige Macke, wenn der aufgedreht war, ist der an einem hochgesprungen und hat in die Schulter gezwickt. Derbe. Und hat nicht mehr aufgehört. Ging nicht mit Kindern im Haus.
Sonst waren nur bissige, traumatisierte, sehr kranke oder sehr alte Hunde da, oder natürlich Listenhunde, die nur außerhalb unseres Bundeslandes vermittelt werden durften.
Und halt wie schon angesprochen die Hunde von den verschiedenen Vereinen, die alle Eigentumsvorbehalt im Vertrag drin stehen hatten. Also wir wurden da leider nicht fündig. Wir haben allerdings auch nur in unserem Bundesland gesucht.
Wenn du dir die Hilfethreads anschaust, dann sind sehr häufig Hunde, die viele Probleme machen, vom "liebevollen (aber leider ahnungslosen) Hobbyzüchter". Der den Hund nicht mehr zurücknimmt. Und nicht hilft.
Wenn du beim VDH-Züchter oder entsprechend kaufst, hast du normalerweise immer einen Ansprechpartner. Du kannst dich mit Fragen oder bei Problemen in der Regel dorthin wenden, und Züchter sind auch häufig untereinander vernetzt. Deshalb sitzen sehr selten Rassehunde mit Papieren, aber häufig Hunde vom Vermehrer im Tierheim, weil ein Rassehund aus guter Zucht in dem Netzwerk aufgefangen und vermittelt wird.
Vermehrer sparen sich häufig Untersuchungen, oft sind sie auch uninformiert darüber, was eigentlich an Krankheiten auftreten kann. Es wird oft nicht auf den Charakter und das Gesunderhalten der Rasse geachtet, es gibt keine Körung, keinen Zuchtwart, der Würfe abnimmt und den Züchtern auf die Finger schaut.
Es gibt Vermehrer, die ihre Hündin jedes Jahr trächtig werden lassen. Im VDH ist das geregelt, dass die Mutterhündinnen sich auch wieder regenerieren können. Ich meine, da darf nur alle zwei Jahre und höchstens 4x pro Hündin insgesamt geworfen werden. Mit 2 der erste Wurf, mit 8 dann in Rente.
Vermehrer tun genau das, was die Bezeichnung sagt, sie vermehren ohne Kontrollinstanz, da fällt das Hundewohl oft hinten runter.
Ich persönlich möchte das nicht unterstützen.
Grundsätzlich, hat ein Züchter das VDH Label, das FCI Label auf der Homepage, ist das schon ein gutes Zeichen.