Ich hätte "ironie" drunter setzen sollen
Ach so.... ja, hättest du vielleicht, dann hätte ich es auch verstanden gehabt
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Ich hätte "ironie" drunter setzen sollen
Ach so.... ja, hättest du vielleicht, dann hätte ich es auch verstanden gehabt
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Aus welchen Gründen sollte ein Großpudel nicht passen? Weil er ausgeprägten Schutztrieb hat? Zu viel haart?
Les nochmal das Fettgedruckte...
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Mag ja sein, dass deine Sicht der Dinge logisch und realistisch ist, aber ich mag so nicht denken und so auch nicht mehr handeln.
Für mich kommt es nicht mehr in Frage, einen Hund vom Züchter zu nehmen, während es schon einen Hund im Tierschutz gibt, der auch zu mir passt.Und so habe ich es beim letzten Hund gemacht und so werde ich es wieder tun, wenn hier noch mal ein Hund einziehen sollte.
Das steht dir doch völlig frei, natürlich! Ich hatte auch schon zwei Hunde aus dem Tierschutz, einmal aus Teneriffa, einmal aus Spanien. Im weiteren Sinn ist auch unser Senior ein Fall von Tierschutz gewesen.
Und nun haben wir einen Rassehund als Zweithund. Das ist genauso in Ordnung.
Ich weigere mich, Leute, die das eine oder andere tun als moralisch besser oder schlechter dastehend zu betrachten. Für beides gibt es gute Gründe, und man kann Glück haben mit seiner Wahl oder Pech.
Weil ich so etwas immer wieder lese und es mir echt weh tut
- hier für Rumänien die Erklärung der Entstehung des Problems der Straßenhunde, dem seitdem niemand mehr Herr werden konnte, weil es einfach zu schnell viel zu viele waren. Da steckt auch eine lange Geschichte menschlichen Leids und Elends dahinter.
Danke, das wusste ich nicht.
Meine eigenen Erfahrungen beziehen sich auf Griechenland und Spanien.
Du hast Recht, man darf die Ursachen nicht alle über einen Kamm scheren, weil sie zu regional und vielschichtig sind.
extra einen produzieren lassen?
Dazu folgender Gedankengang:
Die vielen Tierschutzhunde, die aus Rumänien, Bulgarien, Spanien, Griechenland etc pp irgendwo aufgelesen/abgegeben werden und dann hier vermittelt werden, was denkst du, wo die alle herkommen?
Wie entstehen die deiner Meinung nach?
Ich sag es dir: Die entstehen sehr oft, weil Hundebesitzer zu faul, zu ignorant oder schlicht zu arm sind, ihren Hund kastrieren zu lassen. Es gibt Gegenden, da laufen die Hunde den ganzen Tag frei herum und kommen nur abends nach Hause. Und natürlich gibt es in manchen Ländern eine Menge Streuner, weil Hunde weglaufen oder sogar ausgesetzt oder verjagt werden.
Der Hauptgrund ist aber, dass die Hunde nicht kastriert sind und so natürlich Hündinnen immer wieder gedeckt werden. Deshalb werden auch als erste Amtshandlung eingefangene Hunde kastriert.
Die Welpen werden dann entweder von den Besitzern der Hündinnen getötet oder wo abgegeben, wo die gepäppelt und vermittelt werden. Selten macht sich jemand die Mühe, selbst einen guten Platz zu finden.
Das heisst für mich, das, was wir als Tierschutz empfinden, ist im Grunde, die Suppe anderer auszulöffeln (so wie andere unsere Suppe wieder auslöffeln, weil wir zb günstige Klamotten tragen wollen oder unseren Elektroschrott nicht vor der Haustür ablagern wollen übrigens).
Solange es jemanden gibt, der die Welpen und Straßenhunde nimmt, solange wird es so weitergehen, bis in den betreffenden Gegenden ein Umdenken stattfindet. Da das alles aber auch mit der Kultur zusammenhängt und wie Tiere und speziell Hunde gesehen werden, habe ich da wenig Hoffnung.
So, und nun stellst du dich hin und "verbietest" deiner Freundin einen gut gezogenen, gut sozialisierten Hund aus verantwortungsvoller Zucht zu nehmen, weil, sie soll lieber mit dir gegen Windmühlen kämpfen und überhaupt, hinterrücks und sowieso. Überleg mal.
Nicht jeder möchte diesen Kampf kämpfen. Kann das jemand, super, Hut ab. Die andere Wahl ist aber nicht weniger gelebter Tierschutz, mMn.
Im Rossman gibt's die digitalen für 1,45€. Hab auch erst ein Neues gekauft vor kurzem.
Ich persönlich hab kein gutes Gefühl dabei, wenn meine Argumente pro TS (wenn ich welche geschrieben hätte) jetzt als Munition verwendet werden würden, um der Freundin ihre Entscheidung madig zu machen.
Ich gehe davon aus, dass es bis dato sicher einige Gespräche und Diskussionen bereits gegeben hat. Dann Fremde "ins Boot zu holen", um nach weiteren K.o.-Argumenten zu suchen, finde ich unfair.
Ich denke immer an innere Nähte, die vor sich hin bluten, und von außen ist nichts zu sehen. Das ist nicht so selten, wie man vielleicht denkt, auch bei Menschen (Kaiserschnitt zb).
Wurde denn Blut genommen? Entzündungswerte und Hämoglobin wäre mMn wichtig, sowie die Organwerte. Das wird eigentlich in der Klinik als erstes gemacht. Wurde das unterlassen, oder hab ich es überlesen?
Und, "du denkst", der Hund hat kein Fieber, wurde denn nicht Fieber gemessen? Oder hast du kein Fieberthermometer?
Bei so einem schlechten Allgemeinzustand würde ich regelmäßig Fieber messen und den Hund nicht aus den Augen lassen.
Ist er nach der OP vielleicht irgendwo runtergesprungen oder -gefallen? Bett oder Couch oder so?
Aber wir wollten eigentlich nächstes Jahr zusammenziehen und ich finde dass man solche Entscheidungen dann nicht hinter dem Rücken der Partnerin trifft.
Ok, sorry, dann ist das aber ein Beziehungsdingens und hat nur sekundär mit dem Thema Hunde zu tun.
Setzt euch dich mal zusammen und redet offen. Pro und Contra, und hör genau hin, wenn deine Freundin ihre Pro Pudel Argumente verbringt.
Vielleicht findet ihr einen Kompromiss, der euch beiden gut tut.
Schließlich sollten solche Entscheidungen nicht einfach hinter dem Rücken getroffen werden, besonders wenn man weiß welche Einstellung die andere Person hat.
Warum ist sie dir denn Rechenschaft pflichtig?