Beiträge von DerFrechdax
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Ich hab drei Hunde auf ihrem letzten Gang begleitet.
Der erste Hund (vor 20 Jahren) ist nach der Beruhigungsspritze und der Narkosespritze immer wieder aus der Narkose aufgeschreckt und wurde dann mehrfach nachgespritzt. Als er endlich komplett tief geschlafen hat, gab es die finale Spritze ins Herz. Was es war, weiß ich aber leider nicht. Er hat ganz kurz gezittert, aber der TA sagte, das ist normal.
Der zweite Hund bekam zu Hause ebenfalls eine Beruhigungsspritze, dann eine Narkosespritze und als sie komplett weg war, die Spritze ins Herz. Sie ist eingeschlafen mit dem Kopf in meinem Schoß, hat nach der letzten Spritze auch kurz leicht gezittert, vielleicht 1,2 Atemzüge lang, bevor sie tot war.
Meine Leohündin vor 2 Jahren bekam im Kofferraum auf ihrer Decke liegend einen Zugang gelegt, erst ein Beruhigungsmittel, dann ein Narkosemittel und das Narkosemittel wurde dann massiv überdosiert. Mein Mädel hat ihren Kopf abgelegt und einfach aufgehört zu schnaufen, total friedlich.
So würde ich das immer wieder machen. Diese TÄ sagte, man macht das nicht mehr mit der Spritze ins Herz. Man dosiert einfach die Narkose massiv über.
Ich schließe mich hasilein75 an. Das Wichtigste ist, dass du da bist, dass dein Hund merkt, du bist da und ihr Fels in der Brandung. Du wirst auch diesen letzten Dienst für deine Süße wie alles andere in ihrem Leben gut hinbekommen. Fühl dich gedrückt

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Ich lass noch diesen Link da... Eine Sammlung von Fäden, wo es um Gebrauchshunde ging. Vielleicht findest du für dich noch weitere interessante Infos dort @Lara.Sophie :
BeitragHundeanfänger und Gebrauchshunde
Ihr seid absolut hundeunerfahren, überlegt euch, euren ersten Hund anzuschaffen und wollt einen Gebrauchshund zu euch ins Haus holen?
Auf eurer Wunschliste für den Ersthund stehen ein Malinois, DSH , Dobermann, Rottweiler, Hollandse Herder oder ein Mischling in dem eine oder mehrere dieser Rassen vermutet werden?
Ihr seid der Meinung, das sind auch nur Hunde, wie alle anderen, mit der richtigen Erziehung und Sozialisierung wird das schon und das kriegt auch ihr als Hundeanfänger hin?
Ihr fragt…
Gast4135421. März 2021 um 15:51 -
Aber wer einen unkomplizierten Begleiter sucht, wird im Tierheim fündig.
Das ist aber wahrscheinlich auch wieder regional und je nachdem, was ich individuell als unkompliziert verstehe.
Als wir auf Suche waren, haben wir uns die TH Websites der Umgebung angeschaut und ein Hund hat uns besonders gefallen. Er war ein Mix, ich würde heute sagen, sehr wahrscheinlich ein Wäller (Briard-Aussiemix). Von allen Hunden, die ich gesehen hatte, der unkomplizierteste. Die anderen waren zwei zitternde Minichihuahuas, denen leider die Augen schier aus dem Kopf fielen und die nur zu zweit vermittelt wurden, dann ein älterer Hund mit schlimmer Vergangenheit, der mich zwar mochte, aber mit Fremden bzw Besuch ein Problem hatte (Achtung Ironie, *Seitenblick zu meinem Lockenkopf
). Und der Wäller. Einzige Macke, wenn der aufgedreht war, ist der an einem hochgesprungen und hat in die Schulter gezwickt. Derbe. Und hat nicht mehr aufgehört. Ging nicht mit Kindern im Haus.Sonst waren nur bissige, traumatisierte, sehr kranke oder sehr alte Hunde da, oder natürlich Listenhunde, die nur außerhalb unseres Bundeslandes vermittelt werden durften.
Und halt wie schon angesprochen die Hunde von den verschiedenen Vereinen, die alle Eigentumsvorbehalt im Vertrag drin stehen hatten. Also wir wurden da leider nicht fündig. Wir haben allerdings auch nur in unserem Bundesland gesucht.
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Im Zweifel nachfragen?
Hab ich das nicht eben getan?
Guckst du:
Hier werden neue User von s. g. Spezialisten verurteilt/abgeurteilt, nur weil sie neu im Forum sind.
Aha, und was machst du da gerade?
Niemand kennt Dich, aber einige wissen trotzdem, was Du alles NICHT leisten kannst, nicht jetzt und auch später nie.
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Wenn du dir die Hilfethreads anschaust, dann sind sehr häufig Hunde, die viele Probleme machen, vom "liebevollen (aber leider ahnungslosen) Hobbyzüchter". Der den Hund nicht mehr zurücknimmt. Und nicht hilft.
Wenn du beim VDH-Züchter oder entsprechend kaufst, hast du normalerweise immer einen Ansprechpartner. Du kannst dich mit Fragen oder bei Problemen in der Regel dorthin wenden, und Züchter sind auch häufig untereinander vernetzt. Deshalb sitzen sehr selten Rassehunde mit Papieren, aber häufig Hunde vom Vermehrer im Tierheim, weil ein Rassehund aus guter Zucht in dem Netzwerk aufgefangen und vermittelt wird.
Vermehrer sparen sich häufig Untersuchungen, oft sind sie auch uninformiert darüber, was eigentlich an Krankheiten auftreten kann. Es wird oft nicht auf den Charakter und das Gesunderhalten der Rasse geachtet, es gibt keine Körung, keinen Zuchtwart, der Würfe abnimmt und den Züchtern auf die Finger schaut.
Es gibt Vermehrer, die ihre Hündin jedes Jahr trächtig werden lassen. Im VDH ist das geregelt, dass die Mutterhündinnen sich auch wieder regenerieren können. Ich meine, da darf nur alle zwei Jahre und höchstens 4x pro Hündin insgesamt geworfen werden. Mit 2 der erste Wurf, mit 8 dann in Rente.
Vermehrer tun genau das, was die Bezeichnung sagt, sie vermehren ohne Kontrollinstanz, da fällt das Hundewohl oft hinten runter.
Ich persönlich möchte das nicht unterstützen.
Grundsätzlich, hat ein Züchter das VDH Label, das FCI Label auf der Homepage, ist das schon ein gutes Zeichen.
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Aha, und was machst du da gerade?
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Ich schätze mal, der Hund hat Erfolg gehabt, als er das erste Mal in Richtung Besitzer zugelangt hat. Das merkt der sich natürlich, wäre ja dumm, wenn nicht.
Für mich hört sich das so an, als wäre hier ausschließlich mit Druck gearbeitet worden. Ich weiß, dass es Leute gibt, die der Meinung sind, bei einem Gebrauchshund muss das so sein. Allerdings verträgt das nicht jeder Hund, und eine Form der Opposition ist dann halt irgendwann, seinen Leuten mal zu sagen, dass er das doof findet. Irgendwo verständlich ein Stück weit.
Mir scheint es so, als würde der Hund an der Leine seine Kontrollrunde in der Hood gehen. Er ist ja auch unkastriert, oder?
Dummerweise hängt da noch jemand an seiner Leine dran, den er mitschleppen muss

Ich glaube auch, dass das Verhalten ein Stück weit Rottitypisch ist, sind halt wachsame Hunde. Dann noch Pubertät und man guckt halt, was geht und kommt mit neuen Ideen um die Ecke. Da wäre ein guter Zeitpunkt gewesen, den Herrn einzugrenzen, so dass er versteht, okay, das lass ich lieber, aber wenn ich stattdessen xy mache, passiert was Tolles. Da hätte man die Begeisterungsfähigkeit eines jungen Hundes zu nutzen können.
Jetzt ist der Hund erstmal sauer gemacht. Das heißt, man muss den erstmal wieder ins Boot holen, ihm zeigen, dass sich Mitarbeit lohnt, dass man seine Wachsamkeit schätzt (gibt doch so Ansätze aus Zeigen und Benennen? Da würde ich ansetzen. Also, Hund sieht was, macht sich steif, ich sage in freundlichem Ton "Ah, da ist ein Mensch/Hund/Radfahrer! Sehr gut, toll hast du das gesehen/mich drauf aufmerksam gemacht. Schau, gibt ein Keks!")
Mach ich das so, verknüpft der Hund den Aufreger positiv, ich bin Teil der Aktion, und Hund lernt, sich zu mir umzuorientieren.
Dann, du musst herausfinden, wieviel Abstand dein Hund braucht beim Vorbeigehen an der Leine. Bei meinem Hund ist es so, er reagiert kaum, wenn 10m dazwischen liegen. Alles unter 2m ist okay, aber eng für ihn also aufregend. Unter 1m geht nicht (also gesittet).
Gönne ihm seinen Wohlfühlabstand, damit er sich entspannen kann.
Rede mit ihm. Zb "Ja, ich hab den Rollstuhlfahrer/Fremdhund gesehen. Guck, wir gehen einen Bogen. Schau, hast ein Keks."
Dein Hund verträgt wohl inzwischen kaum Druck, also musst du ihn anders anleiten. Freundlich, bestimmt, "nein, das machen wir nicht, aber guck, das kannst du machen, toller Hund, prima".
Da steht eine ganz andere Energie dahinter, als wenn du ihn streng blockst und er ständig gefrustet wird. Es muss sich für den Hund lohnen, mit dir zusammenzuarbeiten.
Und, natürlich, schau, dass du dir einen guten Trainer suchst, der dich anleitet, um mental stabiler wieder zu werden. Gerade diese rückwärtsgerichtete Aggression zu dir hin mit Schnappen kann sich schnell verselbständigen, so dass man Angst hat, seinem Hund Grenzen zu setzen, auch im Haus. Das kann blöd werden. Gut, dass du etwas ändern willst. Ich wünsche euch viel Glück! 🍀
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Diese ganze Situation nervt mich vollkommen
...und erst den Hund!

Der kann leider an der Situation am wenigsten ändern... wenn du das Gefühl hast, da stimmt weiterhin irgendetwas nicht, dann lass es abklären.