Beiträge von DerFrechdax

    Stell dich auf die Möglichkeit ein, dass dieser Hund nie das Nervenkostüm haben wird, dich 8 Stunden auf Arbeit zu begleiten. Auch ein paar Wochen Urlaub werden am Charakter und der Genetik dieses Hundes nichts ändern.

    Border Collie sind nicht als Bürobegleithunde gezüchtet worden, sondern zum Hüten von Schafen. Dazu kommt bei dir die Aufzucht.

    Ich finde es ganz legitim, sich innerlich auf so eine Situation vorzubereiten.

    Du hast mit deinem kleinen Hund den Vorteil, du kannst ihn über den nächsten Gartenzaun werfen. Ungelogen, so ist er am schnellsten in Sicherheit, wenn du in bewohntem Gebiet bist und ihr angegriffen werdet.

    Dann, dein Auftreten. Kommt ein Hund auf euch zu, der ungute Absichten hat, kann man den, wenn er noch nicht völlig entschlossen ist, mit anschreien, aufstampfen, Ausfallschritt in seine Richtung und böse wegschicken den Hund in die Flucht schlagen. Der Flexikasten ist auch recht hart :pfeif:

    Am besten ist natürlich immer ausweichen, umdrehen, viiiel Platz lassen, damit man sich nie trifft. Und den Hund nie vor einem selbst um Ecken gehen lassen |)

    Überleg dir bitte jetzt schon einen Plan B, wenn du das absolute Hundemitbringverbot vom Arbeitgeber bekommst. Denn wenn du dann keine Lösung hast, bleibt nur das Tierheim.

    Kümmere dich also bitte möglichst früh um eine Alternative (Hundesitter, Hundepension), denn auch das muss langsam aufgebaut werden, mit Kennenlernen, stundenweise Hinbringen etc.


    Du stellst dir alles so schön einfach vor, aber letzten Endes musst du dich an die Schwächen deines Hundes anpassen, nicht er sich an deinen Alltag.

    Ich hab auch einen manchmal schreckhaften Hund, der nicht gesund ist. Es gibt Dinge, die er nie schaffen würde. Er könnte mit mir nie in den Öffis fahren, nie den ganzen Tag 5 Tage in der Woche in einem Büro mit 7 fremden Leuten bleiben, er würde ebenfalls dein restliches Pensum auf keinen Fall schaffen, ohne durchzudrehen. Und er ist kein kleiner Welpe, er ist schon 2.

    Die Umstände bei dir werden deinem Hund so sehr zusetzen, dass er entweder krank wird oder soweit eskaliert, dass du ihn abgeben MUSST. Tu dir selbst einen Gefallen und such ihm ein passendes, reizarmes Zuhause im Grünen oder lass dir von Profis dabei helfen.

    3 Wochen sind nichts im Vergleich zu dem, was in der weiteren Welpenzeit und vor allem der Pubertät noch auf dich zukommt. Du bist völlig unvorbereitet und wie ich es verstehe auch sehr unerfahren. Es ist eine Stärke, seine Grenzen zu erkennen.

    Ich musste das auch schon mal machen bei meiner Großen damals (50 Kilo Leonberger).

    Das sah nicht schön aus, war das erste und einzige Mal, und nachher war sie "so klein mit Hut", wie man so schön sagt.

    Vorher hatte sie mich plötzlich aus den Latschen geholt und über die Straße gezogen, weil da ein Hund gepöbelt hat. Als das nicht ging, wollte sie sich im Übersprung auf einen zufällig vorbeilaufenden Yorkie stürzen.

    Da hab ich sie mit einem Urschrei zurückgezogen, gepackt, umgeworfen und mit dem Knie fixiert. Mich beim Yorkiebesitzer entschuldigt, die Leute an der Kaffeetafel im Pöblergarten ignoriert, die mich mit offenem Mund angestarrt haben, und gewartet, bis der Yorkie weiter war, bevor sie aufstehen durfte.

    Sie hat sich geschüttelt und ist dann 1a bei Fuss mit mir weitergelaufen. Mich wohin zu ziehen hat sie danach nie mehr probiert.


    Im Notfall, um Schaden abzuwenden, tut man manchmal was, wo man vielleicht hinterher denkt, dass man überreagiert hat. In der Situation selbst handelt man reflexhaft. Und natürlich sieht das von außen heftig aus.


    Man hätte vorher viel tun können, um das Ganze abzuwenden, klar. Die Hündinnen hätten angeleint gehört. Vielleicht war das das erste Mal, und der Mann ergreift jetzt Vorsichtsmaßnahmen. Das wäre dann natürlich gut.

    Es gibt aber auch Leute, die der Lehre von CM anhängen und gern Fehlverhalten provozieren, um den Hund dann deckeln zu können, um ihre Kontrolle und Dominanz zu zeigen. Das finde ich persönlich nicht gut, um es freundlich auszudrücken, weil diese Hunde oft völlig allein gelassen werden und dann halt eine auf den Deckel bekommen, statt dass sie ordentlich vorausschauend geführt und angeleitet werden. Das lehne ich (wie wohl die meisten hier) ab.

    Was jetzt in der von dir geschilderten Situation war, kann man natürlich als Außenstehende/r nicht wirklich beurteilen.

    Seit ich krank war, sind meine Ohren zu, inkl. Zeitweise nervtötendem sausen. Bzw. 2 Töne, die sich immer abwechseln (wen es interessiert, es ist eine große sekunde).

    Nase zuhalten und pusten nutzt nichts, gähnen und schlucken auch nicht. Ohren hab ich mir gestern mal durchgespült, nutzt auch nix. Das linke Ohr ist wohl "zuer" als das rechts und nur da gibt's auch Töne. Momentan Gott sei dank nicht, aber gestern beim schlafengehn die ganze Zeit.

    Hat jemand einen Tipp?

    Nasendusche hilft gut zum Öffnen der Verbindung vom Ohr zum Rachenraum, heiße Dampfbäder mit Kamille oder Pfefferminzöl, Ohrkerzen bei ganz üblen Ergüssen im Ohr (Apotheke).

    Ist es eine Entzündung, wirst du vermutlich um Antibiotika nicht rumkommen.

    Homöopathie hilft hier bei uns Bryonia in C200 einmal 3 Globuli oder in D12 10 Globuli 3xtäglich, sollte man aber schon zu Anfang geben und nicht erst, wenn die Entzündung schon brodelt.

    Tochter hatte das als Kind sehr häufig, obiges hat hier immer gut geholfen, so dass wir um Antibiotika meistens herumgekommen sind.

    Zwiebelwickel mit warmen, angerösteten Zwiebeln, über Nacht im Baumwollsäckchen aufgelegt (Stirnband) hat bei mir mal sehr gut geholfen. Hab es jeden Tag erneuert, nach 3 Tagen war das Ohr wieder heile.