Meine Tochter und ihr Freund haben ihm Wohnzimmer gespielt. Alana kennt diesen Freund seit Anfang an. Der Freund meiner Tochter ist aufgesprungen und gelaufen. Als er aufsprang machte Alana einen Satz nach vorne und zwickte ihm in die Wade. Davor lag sie mitten drin und döste.
Sie pöbelt wenn der Besuch reinkommt. Dann bellt und knurrt sie. Gleichzeitig aber stupst sie den Besuch an und will gestreichelt werden. Sie drückt sich eng an die Personen und läuft ihnen nach bis sie sie wahrnehmen. Ganz komisch.
Ich denke, in der ersten Situation kann es ein Massregeln gewesen sein. Was fällt dem Jungen auch ein, sich unkontrolliert zu bewegen ohne sie um Erlaubnis gefragt zu haben 
Da muss man den Hund klar begrenzen und ihr zeigen, dass sie nichts zu massregeln oder "erziehen" hat.
Dadurch, dass ihr es toleriert hat, dass sie "mitten drin" lag, um den Besuch zu kontrollieren, habt ihr quasi eingewilligt, dass sie wacht und diesen Job übernimmt. Sie hat sich angeboten, und ihr habt nicht widersprochen
vorauseilender Schäferhundgehorsam, würd ich sagen.
Die Besuchssituation, kann wachen sein, kann auch Unsicherheit (oder beides) sein.
Eng dran drücken kann auch begrenzen und das Nachlaufen Kontrolle sein.
Kennt sie es, auf die Decke oder in ihren Korb/Box zu gehen? Das könnte ihr helfen, sich nicht zuständig zu fühlen. Kommt Besuch, hat sie Sendepause und geht auf ihren Platz. Dort bleibt sie, bis sich alle setzen und sie wieder dazugebeten wird (falls man das möchte).
Kindergitter zum Abtrennen sind hier zb im Einsatz. Bei uns ist der eine Hund immer getrennt von Besuch oder eng im Gehorsam bei mir, weil er auch nicht so easy mit Besuch ist.
Wichtig ist, dass die Message ankommt, dass Besuch regeln nicht ihr Job ist.
Vermutlich habt ihr bisher zuviel laufen lassen und nicht erkannt, dass euer Hund sich da ein neues Aufgabengebiet erschlossen hat 
Soweit mein Blick in die Kristallkugel