Ein Knotenhalfter is relativ "scharf".
Hm. Ok. Ich kann mir irgendwie gar nicht so recht vorstellen, dass man damit irgendwas erreicht, was man mit ner normalen Trense nicht kann. Aber hab wie gesagt auch noch nie eins benutzt...
Ist einfach ne andere Art zu reiten.
Biegung und höhere Dressuraufgaben wird man damit nicht reiten können, aber man hat die Nase mit einem gut sitzenden (!) Knotenhalfter schon gut unter Kontrolle.
Manche Pferde laufen damit zufriedener als wenn sie was im Maul haben.
Im Rinderstall fand ich "lustig", dass das Pferd hinter Fallada ziemlich durch war und sich ständig gedreht hat.
Ich erinnere mich an die Folge, wo ein Quarter so Angst hatte vor Traktoren. Am Ende hat Bernd Hackl das Pferd im Training einen Traktor am Platz "jagen" lassen, später war das Pferd weitgehend straßensicher.
Die Ruhe und der behutsame Aufbau hat mir gut gefallen.
Uwe Weinzierl versucht das ähnlich, aber mit der Brechstange. Kann man mal machen, das Pferd konfrontieren und überraschen, manchmal gilt "Frechheit siegt", aber halt mit Fingerspitzengefühl.
Hier wird aber immer direkt mit dem Brecheisen das Pferd überfallen. Okay, wenn man wirklich alles probiert hat und verzweifelt ist... aber im Normalfall einfach nur Nein.