Beiträge von DerFrechdax

    Ein bisschen spät zur Party, aber ja, ich hab den Satz unheimlich oft gehört. Und zwar, als wir unsere Leonbergerhündin hatten.

    Von wem der Satz kam,

    wie alt euer Hund war,

    ob ihr den Rat (nicht) befolgt habt und warum (nicht)

    und welche Resultate/Konsequenzen für euch und den Hund daraus entstanden sind.

    Von Passanten, fremde Leute, die unseren Hund streicheln wollten, Nachbarn, "Hundekennern", eigentlich fast jedem, der uns über den Weg lief.

    Ihr komplettes Leben lang.

    Nein, natürlich haben wir den Rat nicht befolgt, weil Leos eher ruhige Gesellen sind, die auch mal ihre 5 Minuten haben, aber dann ist auch wieder gut.

    Konsequenz war, dass Leute erfahren haben, dass Leos Hofhunde sind, die sich ungern mehr als nötig bewegen, wenn sie erwachsen sind (Ausnahmen bestätigen die Regel), und so ihr Allgemeinwissen erweitern konnten xD

    Naja, deine Frage war, ob Welpen wirklich "so schlimm" sind.

    Das lässt viel Spielraum, was man als schlimm empfindet oder als noch okay oder sogar ganz gut.

    Ich persönlich finde eigentlich die paar Wochen, wo ein Welpe Welpe ist, wesentlich weniger ins Gewicht fallend und damit "schlimm", als mich ein Hundeleben über das furchtbare Haar zu ärgern, das mein Hund an sich hat, weil ich einen Doodle wollte. Und das ist für mich persönlich einfach auch Fakt, ich kenne keinen Doodle mit okayem Fell, ich höre immer wieder, wie pflegeintensiv es ist und wie anstrengend für die Halter, da Schritt mit der Pflege zu halten (und schön finde ich es auch nicht, wenn mein Hund entweder wie ein, sorry, Besen aussieht oder wie ein riesiges Plüsch-Schaf mit entgleistem Haarkleid)


    Die Gewichtung wäre bei mir eine ganz andere, weshalb ich auch auf die Wahl des Mixes eingegangen bin. Welpe ist dein Hund nur für ganz kurze Zeit, Doodle für immer.

    Ihr Lieben,

    Ich danke euch sehr für eure mitfühlenden Worte

    Dieser Spruch gefällt mir sehr gut...

    "Wer im Gedächtniß seiner Lieben lebt, Ist ja nicht todt, er ist nur fern. – Todt nur
    Ist, wer vergessen wird; ich aber werde,
    Ich weiß es, nicht vergessen seyn von dir – "

    (Joseph Christian von Zedlitz: "Der Stern von Sevilla", 4. Aufzug, 7. Auftritt, Ortiz zu Estrella)

    Quelle

    Was geliebt worden ist, ist bei einem, solange man lebt.

    Ich persönlich hätte bei der Doodelei eher ein Thema damit, dass da kein Verband dahintersteht, der den Züchter kontrolliert.

    "Liebevolle Hobbyzucht" kann halt auch heißen, dass da einfach zwei Hunde verpaart wurden ohne dass die geröntgt wurden auf ED oder HD und ohne dass vorab potenzielle Zuchttiere aufgrund schwerer Mängel aussortiert wurden.

    Beide Rassen können Träger "ihrer" speziellen Rassekrankheiten sein:

    https://www.bernersennenhund.de/berner-sennenh…erbkrankheiten/

    https://www.petdoctors.at/hund/symptome-…-erbkrankheiten

    Hast du einen Mix, ist alles oder nichts möglich oder von jedem etwas. Plus, das Fell dürfte einem aufgeplatzten Sofakissen ähneln. Berner haben Unterwolle, Pudelhaar ist kraus und muss geschoren werden. Ein Mix daraus... :pfeif:

    Zum Welpen, ja, die sind halt Babys, das ist wie mit Säuglingen, da brauchts Geduld und Spucke. Raus zum Pipi immer, wenn aufgewacht worden ist, gefressen wurde und wenn der Schatz unruhig wird. Langsam heranführen an alles Neue, Sicherheit vermitteln, Führung, ganz viel Liebe...

    Mit einem Berner oder -Mix schafft man sich am besten einen leistungsstarken Staubsauger an, kommt der Pudel durch dürfte ein Trimmtisch zum Üben und zur Pflege zwischendurch plus guter Schermaschine ein Must-have sein.

    Zwei Hunde haben eine andere Dynamik als ein Hund allein, oft schaukeln sie sich in Stresssituationen gegenseitig hoch. Das muss man im Auge behalten.

    Ansonsten wird in der Welpenzeit nichts so heiss gegessen, wie es gekocht wird, und ich habe es bei jedem Hund, der hier aufgewachsen ist, genossen, von Anfang an eine enge Bindung aufbauen zu können.

    Gestern gab es Reis-Gemüsepfanne mit Bärlauchbratwürsten vom Metzger unseres Vertrauens

    Heute gab es würziges persisches Khoresht-Gulasch mit Kidneybohnen, Feigen, Spinat, Giersch und Zitronennote plus den restlichen Reis von gestern mit Kichererbsen

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    Mein erster Gedanke war - Essen hilft.

    Ist auch meiner, Schonkost gab's tatsächlich nur am Samstag und Sonntagmorgen. Sie erschreckt sich, wenn die Magensäure aufsteigt, draußen meidet sie auch die Stelle, wo sie hingekotzt hat. Ich versuche jetzt einfach, dauerhaft für die nächsten paar Tage den Magen nie ganz leer werden zu lassen. Daher die Frage: Gibt's noch Alternativen zum Zwieback? Sind Milchprodukte vllt auch gut oder ist Joghurt zu sauer? Hmmmm.

    Vielleicht geht Haferschleim? Ohne Milch, einfach mit Wasser gekocht?

    Vielleicht noch Heilerde dazu, für die Säure zum ausgleichen

    Bist du ein Mensch, der vie herum wirbelt, und im wahrsten Sinne unter Strom steht?

    Vergleichbar mit einem Terrier?

    Hm, guter Gedanke, danke dir, da muss ich mal drüber nachdenken.

    Fakt ist, ich geh oft total vollgepackt mit Emotionen und Gedanken im Kopf in den Stall und lass mich durch die Stallarbeit, den Kontakt mit den Pferden und natürlich auch die Bewegung wieder erden. Danach bin ich immer total entspannt und leer.

    Muss ich mal überlegen, wie ich das anders mache, wenn das dann überspringt auf den Guten :thinking_face:

    Ich glaub, "normale Hundedinge" kann ein Hund im Grunde gar nicht wirklich ausleben. Denn, dazu gehören u.a. Jagd und Futterbeschaffung, für intakte Hunde Fortpflanzung, für Rüden Abchecken, welche Hündinnen gerade soweit sind, Revier abstecken, kontrollieren und verteidigen... davon kann nur ganz wenig ausgelebt werden.

    Schlaf und Ruhen dagegen sind eigentlich auch "Hundedinge", deren mein Hund zumindest auch sehr ausführlich frönt xD


    Ich glaub, die Formulierung "normale Hundedinge tun" ist nicht bis ins letzte durchdacht, sondern ein Synonym für einen vor sich hin trottenden Hund, der mal ein bisschen an Markierungen riecht und selbst markiert und ansonsten im Einwirkungsbereich des Halters bleibt. Also quasi die Seele baumeln lässt.

    Denn schon allein beim Halter zu bleiben und keine eigene Agenda zu verfolgen ist Ergebnis von Training und kein "normales Hundeding".

    Was ist das eigentlich, dass ich auf alle Pferde so eine, äh, aufweckende Wirkung habe?


    Vor vielen Jahren, als ich noch ein eigenes Pferd hatte, hat mir schon eine Trainerin prophezeit, dass ich "aus jedem Kaltblut ein Rennpferd machen könnte".

    Jetzt reite ich ja den Paintbuben, der wird normalerweise nur jeden Sonntag von der Besitzerin eineinhalb Stunde piano im Gelände bewegt und steht sonst nur rum.

    Jetzt mach ich mit dem was, bring dem lauter neue Sachen bei, weil der Gute nämlich blitzgescheit ist ... und stelle fest, dass der schon ordentlich Power hat und gern dann, wenn wir unterwegs sind, erstmal Druck ablassen muss, indem wir ne längere Strecke traben oder ein paar Höhen hochgaloppieren.

    Der ist ja noch jung, kein Ding, aber anfangs war der so eine Schlaftablette, und gestern in der Halle hatte ich so ein Pulverfass unter mir (der Sonntagsausritt war ausgefallen), dass ich den abgesattelt hab und erstmal sich ausbockeln und ausrennen hab lassen (quasi frei im Zirkel um mich rum, kennt er vom Freilongieren an das JoinUp angelehnt). Danach nochmal neu gesattelt und noch paar Übungen gemacht in Ruhe, bevor wir Feierabend gemacht haben.

    Und jetzt sitz ich hier und grübel, ob das davon kommt, dass er einfach mal aufwacht und er selbst ist statt nur dumm am Paddock im Fressständer zu stehen, oder ob das ich bin. Ich versuch echt immer, ruhig und leise mit ihm umzugehen, weil er Sicherheit braucht und so sensibel ist. Aber, ich will kein Rennpferd aus ihm machen :see_no_evil_monkey: Jemand ne Meinung dazu?