Beiträge von DerFrechdax

    Ich hatte zwei intakte Hündinnen, die beide keinerlei Probleme mit Scheinschwangerschaft etc hatten und intakt blieben.

    Besonders bei der zweiten hatte ich dann auch einiges online gelesen, was mich nicht mehr so easy mit dem Thema Gebärmutterentzündung hat umgehen lassen, obwohl objektiv betrachtet sich ja nun nichts verändert hatte :partying_face:


    Ich hab es für mich so gelöst, dass ich sie in der Läufigkeit in keine Weiher und Pfützen mehr gelassen habe, die Möglichkeit einer Pyomethra einfach im Hinterkopf behalten habe, so wie eben andere Erkrankungen auch, ich kannte die Symptome durch Nachlesen und bin einmal auch zum Ultraschall mit ihr, weil sie spät dran war mit der Läufigkeit und sie schlapp wirkte.

    Wenn man die Symptome kennt, kann man viel schneller reagieren, und lieber geht man einmal mehr zum TA als einmal zu wenig, aber grundsätzlich kennt man ja seinen Hund und erkennt, wenn es dem schlecht geht.

    Also ein bisschen Vertrauen zum eigenen Bauchgefühl und auch zum Hund, der einem zeigen wird, wenn was nicht stimmt, das ist immer hilfreich. Es gibt sie natürlich auch, Hunde, die Schmerz oder Unwohlsein nicht anzeigen, aber das ist eher selten.

    Versuch, deinem Bauch mehr zu vertrauen, ist später dann auch etwas, was du auch mit einem Säugling gut "trainieren" kannst ;) und auch brauchst. Googeln ist gut und schön, aber eine gute Prise gesunder Menschenverstand und Gespür für das Wesen, um das man sich kümmert, ist ebenso essentiell. Die Mischung machts vermutlich.

    Alles Gute!

    Liebe pony82

    Mir scheint, ihr hängt eher, naja, vielleicht romantischen, eher etwas verklärten idealen Vorstellungen vom Landleben an. An und für sich ja nix Verkehrtes, viele Menschen möchten wieder mehr zurück zur Natur.

    Was man natürlich aber immer bedenken muss, ist, dass Tiere eben instinktgesteuert sind. Ein flatterndes Huhn oder ein rennender Hase triggern auch bei gut erzogenen Hunden den Jagdtrieb. Das sind Beutetiere, ganz schlicht und ergreifend, und der Hund hat das getan, was man seiner Meinung nach mit Beutetieren macht.

    Du schreibst, das Ganze ist sehr emotional aufgeladen bei euch. Bei allem Idealismus muss man halt auch realistisch bleiben.

    Klar kannst du jetzt die nächsten Monate mit Argusaugen deinen Hund auf Schritt und Tritt bewachen und trainieren.

    Die Frage ist, ob das leistbar ist und ob man sich das antun möchte, weil jemand anderes seine Hühner nicht gescheit sichern möchte.

    Hier gab es auch lange Kaninchen im Auslauf. Jeder Neuzugang hat sehr früh gelernt, dass die tabu sind. Ist allerdings eins versehentlich ausgebüchst, wurde das recht bald gejagt... es ist bei uns zum Glück nur nie was passiert, weil der Hund zu schwer war für den flinken Hasen. Einen Vorwurf hätte ich dem Hund nicht machen können, sondern nur mir selbst.


    Es gehören immer zwei dazu- also gehören die Hühner ordentlich gesichert, nach unten und nach oben, und auch da wo der Hund rumturnt, würde ich es so gestalten, dass kein Huhn reinkommt. Komplette Trennung.

    Auf den allerwenigsten Höfen laufen Hund und Hühner im gleichen Auslauf frei herum. Entweder, die Hühner haben abgesperrte Volieren und kommen nachts ins Hühnerhaus und der Hund läuft frei, oder der Hund ist an der Kette oder tagsüber im Zwinger und die Hühner frei.

    Ich kenne wirklich keinen Fall, wo beide gleichzeitig miteinander frei leben.

    Ich wünsche euch, dass ihr eine gute Lösung findet 🍀

    Ich weiß nicht wie ich ihm die Welt zeigen soll in 4 Wochen und ihm alles beibringen. Er lernt total schlecht, manchmal frage ich mich ob er ein bisschen dumm ist :loudly_crying_face:

    Darf ich fragen, woran du das fest machst, dass dein Hund unbegabt erscheint?

    Er ist doch erst 12 Wochen alt, oder?

    Was hast du denn schon alles versucht, mit ihm zu trainieren, in der Zeit, wo er jetzt bei dir ist?

    Ansonsten schließe ich mich an, dein Programm ist schon für einen erwachsenen Hund nicht ohne, wieviel mehr dann für einen Welpen :tropf:

    Guck doch erst mal, was der Hund dir anbietet, der ist doch erst eine Woche bei dir. Der ist beschäftigt damit, deine Hausregeln zu verstehen, eine Routine zu entwickeln, die Nachbarschaft kennenzulernen. Das ist schon viel für einen Hund.

    Du wirst sehen, er wird auftauen, wenn er sich sicherer fühlt. Wenn du allerdings das Gefühl hast, er wäre nicht gesund, lass ihn vom TA mal anschauen. Vielleicht wäre eh eine Impfung oder ein Check fällig.

    Hier hat lange ein Terriermix gewohnt, der sehr agil war. War der müde und hat nur geschlafen, war er krank. Hör also auch auf dein Bauchgefühl, besonders, wenn ein Hund aus der Mittelmeerregion kommt und sehr matschig wirkt, würde ich auch Mittelmeerkrankheiten im Hinterkopf behalten.

    Ansonsten: Freu dich über deinen ausgeglichenen und ruhigen Terrier :smiling_face_with_halo: :lol:

    Es ging ja auch oft nicht um reiterliche Schwächen, sondern um Grundlegendes im Handling und Erziehung.

    Ganz oft hab ich mir gedacht "du musst nur die richtigen Ideen haben", zb als Bernd Hackl den einen Quarter (?) von seiner Angst or Traktoren "geheilt" hat, indem er es den Trecker hat jagen lassen. Der hatte einfach oft so zündende Ideen, die es dann leichter gemacht haben für Pferd und Besitzer.

    Oft ging es darum, wie Pferde ticken und wie man sich dem anpasst, so hab ich das jedenfalls in Erinnerung, es wurde ja oft auch ein bisschen was erklärt.


    Die neue Staffel hatte damit aber nun plötzlich gar nichts mehr zu tun, da ging es eher darum, möglichst schnell das Tier zu reparieren, und vor allem bei Herrn Weinzierl war auch ganz viel Selbstdarstellung dabei, da schien das Tier nur das Vehikel zu sein.

    Was für Tipps könnt ihr grade für die ersten Schritte geben bei typischen Verhalten vom Welpen (den Kasper machen, sitzen bleiben, in die Leine beißen, immer vorlaufen…)

    Zu Anfang kann man das doch total einfach umlenken auf sich selber, indem man zb zu einem kurzen Rennspiel einlädt.


    Anfangs geht man auch keine großen Runden, sondern lässt dem Welpen Zeit, alle Eindrücken zu verarbeiten. Soll er sich nur kurz erleichtern, kann man auch zur Lösestelle tragen.

    Wichtig bei allen Kaspereien ist, dass der Welpe nicht lernt, dass er mit unerwünschtem Verhalten Erfolg hat. Ich lass mich also nicht irgendwo hin ziehen oder bleib stehen, wenn Welpi den Anker auswirft, sondern ich motiviere ihn zum weiterlaufen oder hebe ihn freundlich hoch, und wenn er zieht, orientiere ich ihn um zu mir und lobe dann sehr.

    Leinenführigkeit ist etwas, was über Monate erarbeitet wird, da gibt es kein schnell schnell. Zu mir orientieren und gucken ist mit das Wichtigste am Anfang, die Umwelt erkunden und immer wieder zu mir als Anker und Ruhepol zurückkehren.

    Marienkäferkinderstube im Erdbeer- und Zwiebelbeet :herzen1:

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    Gerade erleben wir hier eine Marienkäferinvasion :lol: und das Schöne daran ist, es scheint die einheimische Art zu sein :cuinlove: freu mich :herzen1:

    Hier wird von Anfang an alles so gemacht, wie es später auch sein soll, d.h. es gibt Hausregeln, mit denen wird der Neuzugang nach und nach, wenn es sich situativ ergibt, vertraut gemacht.

    Dazu lernt er recht flott intuitive Bestätigungssignale und Abbruch bzw Signal, etwas zu lassen.

    Dann natürlich der Name, Orientierung zu mir ist immer super, herkommen noch viel besser, wird auch hochwertig belohnt. An der Leine wird nicht gezogen, zu mir orientieren ist aber wieder toll.

    Stubenreinheit wird trainiert.


    Das wars erstmal für einen jungen Welpen.


    Allein bleiben wird später nach und nach aufgebaut, anfangs nur kurz aus dem Blickfeld, später auch echte kurze Trennung.

    Auto wird positiv aufgebaut, dazu kommt dann das Kommando "Hopp" zum reinspringen und "warte", bis er wieder raus darf.

    Ruhe wird trainiert, d.h. wir sitzen oder stehen wo und ich warte, bis der Hund sich ablegt und entspannt. Das wird anfangs mit Leckerli vor den Pfoten unaufgeregt bestätigt und dann evtl mit einem Kommando unterlegt. Natürlich anfangs ohne Ablenkung.


    Sitz, Platz, Stopp, Fuß etc wird hier im Durchschnitt erst so ab ca 6-8 Monaten auftrainiert. Pfote, Touch, Pfiff, High Five und was es sonst noch so gibt (auf Distanz ablegen etc) kommt dann erst nach und nach, wenn man selbst und Hund Bock drauf haben.