Ich hatte zwei intakte Hündinnen, die beide keinerlei Probleme mit Scheinschwangerschaft etc hatten und intakt blieben.
Besonders bei der zweiten hatte ich dann auch einiges online gelesen, was mich nicht mehr so easy mit dem Thema Gebärmutterentzündung hat umgehen lassen, obwohl objektiv betrachtet sich ja nun nichts verändert hatte ![]()
Ich hab es für mich so gelöst, dass ich sie in der Läufigkeit in keine Weiher und Pfützen mehr gelassen habe, die Möglichkeit einer Pyomethra einfach im Hinterkopf behalten habe, so wie eben andere Erkrankungen auch, ich kannte die Symptome durch Nachlesen und bin einmal auch zum Ultraschall mit ihr, weil sie spät dran war mit der Läufigkeit und sie schlapp wirkte.
Wenn man die Symptome kennt, kann man viel schneller reagieren, und lieber geht man einmal mehr zum TA als einmal zu wenig, aber grundsätzlich kennt man ja seinen Hund und erkennt, wenn es dem schlecht geht.
Also ein bisschen Vertrauen zum eigenen Bauchgefühl und auch zum Hund, der einem zeigen wird, wenn was nicht stimmt, das ist immer hilfreich. Es gibt sie natürlich auch, Hunde, die Schmerz oder Unwohlsein nicht anzeigen, aber das ist eher selten.
Versuch, deinem Bauch mehr zu vertrauen, ist später dann auch etwas, was du auch mit einem Säugling gut "trainieren" kannst
und auch brauchst. Googeln ist gut und schön, aber eine gute Prise gesunder Menschenverstand und Gespür für das Wesen, um das man sich kümmert, ist ebenso essentiell. Die Mischung machts vermutlich.
Alles Gute!