Beiträge von DerFrechdax

    Das muss garnix kulturelles/religöses sein. Macht bei mir jemand aus der Familie genauso obwohl jahrzehntlang Hundebesitzer. Ist einfach ein Spleen.

    Ja, ok, klar, ist vielleicht verschieden je nachdem.

    Spoiler anzeigen

    Mir wurde das halt auch ausführlich erklärt, wie das gesehen wurde mit den Hunden, deshalb weiss ich, wie es in dem Fall/den Fällen war, die ich erlebt habe.

    Ich hab mit den Leuten ja geredet und nicht nur stumm beobachtet und Schlüsse gezogen.

    Mit Religion hat das eher nicht zu tun.

    Wie immer, es kommt darauf an :lol:

    Es gibt ja nicht "die...." [man füge beliebiges ein] [und ich merke gerade, dass ich da auch mit meinem Gefühl der Ablehnung bestimmten Hunderassen gegenüber mit dieser Argumentation gehörig ins Schwimmen komme... :ops: ] und ich habe es selbst erlebt, wie Gäste in meinem Haus gebeten haben, den Hund sicher zu verwahren, nicht aus Angst, sondern weil der Hund für sie rituell unrein ist und sie ihn nicht versehentlich berühren wollten.

    Andere wieder haben den Hund "mutig" gestreichelt, danach aber mehr als gründlich die Hände bis zum Arm hoch gewaschen. Ich habe sogar erlebt, das ganz arg religiös geprägte Männer mir als Frau unauffällig den Handschlag verweigert haben, indem sie die Hand auf dem Rücken versteckt haben und sich lieber respektvoll verbeugt haben. Begründungen gibt es dafür mehrere, alle mehr oder weniger religiös/kulturell bedingt.

    Man nimmt das zur Kenntnis, wertet möglichst nicht und macht weiter. Aber ignorieren finde ich den falschen Weg. Eher im Hinterkopf behalten, dass es sein könnte. Wenn nicht, auch super.

    ach, hast du bei Menschen aufgrund ihres Immigrationshintergrunds das Gefühl, dass sie pauschal nicht an solchen Kursen teilnehmen werden??

    Aber bezüglich Hunden sollen alle Menschen vorurteilsfrei sei sein egal welche Rasse, welcher Größe und Statur.

    Das meiste komische Benehmen gegenüber Jette ( egal ob mit oder ohne Mauli) habe ich tatsächlich bei Menschen mit muslimischen Hintergrund.

    Die Angst vor dem Hund , egal ob groß oder klein, ist da groß und das Verhalten oft katastrophal.

    Das wiederum hat halt auch wieder kulturelle Hintergründe. Das Wort "Hund" an sich ist in vielen Gegenden mit muslimisch geprägtem Hintergrund ein Schimpfwort, ähnlich wie bei uns "Sau" oder "Schwein" und steht für einen schlechten Charakter und etwas, was verachtenswert ist.

    Kleine Hunde werden evtl noch für die Kinder als Spielgefährten im Haus toleriert, aber große Hunde bleiben draußen, oft recht verwildert, kaum erzogen, ganz klar als Wachhunde gehalten, und da geht auch keiner dran.

    Plus, es gibt oft Tollwut in solchen Gegenden und Straßenhunde, die potenziell daran erkrankt sein können. Die Angst vor großen Hunden steckt oft seit Generationen in den Knochen und Beissvorfälle sind recht häufig.


    Als wir unsere Schäferhündin noch hatten und auch bei der Leohündin wurde ich unzählige Male gefragt, ob ich die auch regelmäßig bade, weil sie ins Haus durften. Oft mit ein bisschen Grusel in der Stimme.

    Es wurden auch viele Bilder gemacht und die "Mutprobe" dann dokumentiert und in die Heimat verschickt :lol:

    Also keine Lehrstunde über richtiges Verhalten bei Hundebegegnung, Hundeverhalten oder Hunderassen :ka:

    Bei uns gab es so was mit ausgebildeten Besuchs(?)hunden, als ich in der Volksschule war =)

    Mit irgendeinem Hund fände ich so was aber auch schwierig. Stell dir mal vor, es passiert doch was, dann sind Rektor und Lehrkräfte unter Umständen dran. Aus aus versicherungstechnischen Gründen ist das, glaube ich, schwierig.

    Weil es jetzt mehrfach so oder ähnlich formuliert wurde... ich hatte gar kein Problem damit.

    Spoiler anzeigen

    Also ich hab mich da gar nicht angegriffen gefühlt oder so. Ich wusste ja, wie mein Hund so tickt, und die war halt einfach ein Schaf, und natürlich hab ich die Bedenken auch nachvollziehen können. Sind halt Tiere.


    Mir hats nur um die Kinder leid getan, weil, wo soll man den richtigen Umgang mit Tieren lernen, wenn man kaum Kontakt zu ihnen hat?

    Mir schwebte kein kollektives Hundebegrabschen vor, sondern ein Workshop zum Thema, während mein Hund neben mir dekorativ ein Nickerchen macht xD

    Aber ging nicht, Geld für einen Therapie-oder Besuchs-Hund in Arbeit wollte man natürlich auch nicht in die Hand nehmen...also kein Hund in der Schule. War ich auch gut damit. Schade wars halt.

    Füttert jemand Nassfutter? Welches könnt ihr empfehlen ? Ich möchte gern umsteigen, aber es ist echt mühsam :/

    Edit: ob Alleinfutter oder nicht ist erstmal egal, da bin ich flexibel.

    Ich füttere Hermetia Pur Nassfutterdose von Ofrieda (Insektenfutter) und Lupovet IBDerma Trofu.

    Ab und zu auch die Weideziege Reinfleischdose löffelweise als Gutzi dazu (auch von Lupovet, ist schweineteuer) oder paar Löffelchen von Granatapet Nassfutter, und zwar verträgt er die Sorten Huhn und Pastinake, Huhn und Kürbis, Truthahn und Kalb/Kaninchen, allerdings nur in kleiner Menge.

    Was mein (utopischer) Traum wäre, das man zb das Thema Hundehaltung, Verhalten usw bereits in der Schule intensiver und kindgerecht vermitteln würde, den dort sind nicht nur die Hundehalter von morgen, sondern auch die Menschen die mit Hunden in ihrer Nachbarschaft in Zukunft leben müssen und wenn diese das Wesen Hund verstehen lernen gebe es auch weniger Vorfälle oder überhaupt Ärger im hundefreundlich Deutschland. Aber natürlich ist das wohl kaum umsetzbar, man muss ja heute schon froh sein, wenn überhaupt alle Pflichtfächer unterrichtet werden können.

    Als meine Kinder in der Grundschule waren, stand ich mit dem Rektor im Austausch und habe angeboten, im Rahmen von Projekttagen, deren Programm noch unklar war und wo er auch von mir Vorschläge erbeten hat, einen Tag mit meiner Leonbergerhündin in die Schule zu kommen und verschiedene Klassen zu besuchen.

    Das war eine Seele von Hund, die hat ihr ganzes Leben nie auch nur einen einzigen Menschen schief angeschaut, dazu die Ruhe selbst.

    Ging nicht, weil "Allergien" und "wenn doch was ist" und "kann man die Hände nicht ins Feuer für legen" und wenn die Eltern erfahren, dass so ein großer Hund in der Schule war gibt's Zunder.


    Also keine Lehrstunde über richtiges Verhalten bei Hundebegegnung, Hundeverhalten oder Hunderassen :ka:

    Inwiefern benötigen soziale Medien Kompetenz im Umgang? Entscheidet nicht der Leser über Inhalte?

    Das sprengt das Thema, aber:

    Spoiler anzeigen

    Bin nicht vom Fach, aber inzwischen gibt es gute Literatur dazu und wird in den Schulen gelehrt, dass die komplexe Welt der sozialen Medien eine gewisse Kompetenz, mentale innere Festigkeit und innere Distanz verlangen.

    Man kann nicht alles für bare Münze nehmen, vieles ist von Emotionen getrieben und nicht immer zwingend von Fakten (ja, auch hier, und ich nehme mich persönlich da auch gar nicht aus), und manchmal steckt auch eine große Portion Strategie hinter Äußerungen.

    Manches erinnert mich an das, was schon Machiavelli formuliert hat, oder sogar noch weiter zurück, Julius Cäsar, zb "Teile und herrsche" (glaub mich jedenfalls zu erinnern, dass der Satz von ihm kam).


    Von daher ist eigenes Fakten checken nicht verkehrt (bin für das Zitat von JC nur grad zu faul) und manches bleibt vielleicht auch besser da begraben, wo es verfasst wurde, statt es weiter zu verteilen.

    So, habe fertig :sweet: xD

    Dumme Frage, hattet ihr schonmal einen Hund, der eure Brennnesseljauche gesoffen hat?

    Kann Brennesseljauche Durchfall und Juckreiz verursachen? :thinking_face:


    War allerdings keine frisch zubereitete, sondern die stand schon ewig vom Frühjahr noch rum, hat schon reingeregnet, und war jetzt 2/3 Jauche und 1/3 Regenwasser circa. Mir fiel gerade ein, dass ich vor 2 Tagen den Hund erwischt hatte, wie er zum wiederholten Mal seine Nase in dem Kübel hatte, diesmal hat er aber einen mehr als herzhaften Schluck genommen.

    Bei Durchfall und Juckreiz hätte ich eher das Antibiotikum im Verdacht. Bis wann musste er das denn nehmen?

    Das ist schon seit 10 Tagen abgesetzt, denke eher nicht

    Hier hat entweder Bravecto (Leohündin), Nexgard (Senior) oder jetzt Simparica (Wheaten) geholfen. Immer im Oktober musste ich den Hunden nochmal ne Dosis verpassen, weil der Igel alles verseucht hat :see_no_evil_monkey:

    Das hat man davon , wenn man einen naturnahen Garten kultiviert :woozy_face:


    Von Spot-ons bin ich weg, weil die entweder nicht gewirkt haben oder aber, einmal hat Jack auf Advantix reagiert mit Unwohlsein und Haarausfall auf den Stellen, wo es aufgetragen war. Hielt auch recht lang an, dass er da kahl war :fear: