Huiui, jetzt wo die Wogen sich glätten, wollte ich nochmal auf das Alleine bleiben eingehen.
Hast du einen Plan, wie du es aufbauen könntest Blubberl ?
flying-paws hatte dazu mal einen schönen Beitrag verfasst. Ich geh ihn nachher mal suchen.
Wenn ein Hund neu zu uns kommt, neigen wir dazu, ihn emotional zu überfordern, zu "erdrücken", wollen ihn viel um uns haben.
Besser auch für das alleine bleiben wäre es, wenn wir den Fokus direkt von Anfang an etwas vom Hund wegnehmen und ihn natürlich erstmal gut ankommen lassen, aber auch später uns nicht stalken lassen von ihm und darauf achten, dass er zur Ruhe kommt ohne uns. Wir uns also Freiraum nehmen, ohne dass der Hund uns ständig an den Hacken hängt.
Dann kann ich auch aufbauen, dass ich mal in einem anderen Zimmer bin, und Hund bleibt ruhig. Dazu kann man ein Kindergitter verwenden, das man einfach ruhig hinter sich zuzieht.
Hat der Hund damit ein Problem, dass er mich nicht sehen kann, obwohl ich da bin, kann ich direkt daran schon arbeiten.
Macht er das gut mit, kann ich einen Schritt weiter gehen, zb die Wohnung verlassen und sofort wieder betreten.
Was vielen Hunden hilft sind Rituale. Eine schön abgedeckte Box, kuschelig eingerichtet, ein Knabberteil, ein ruhiger Raum, da kann ich den Hund kurz hinschicken, gehe kurz weg, komme wieder und Hund sieht, es ist nichts passiert. Also keine Begrüßungsparty. Weggehen und wiederkommen ist völlig normal und wird nicht gefeiert.
Vielleicht findest du hier zum Thema Allein bleiben noch weitere Tipps, und auch ein guter Trainer/in kann dir Strategien an die Hand geben.
Bin gespannt, was du vom Probewohnen erzählst
wenn du es geschickt anstellst, stellt sich vielleicht bei dir das Alleinbleibproblem gar nicht in der Form. Und wenn, dann könnte man auch online nach Betreuung gucken, gibt extra Plattformen dazu, wo man sich anmelden kann, das geht von Gassigängern bis Urlaubspension.
Viel Glück 🍀