Beiträge von DerFrechdax

    Huiui, jetzt wo die Wogen sich glätten, wollte ich nochmal auf das Alleine bleiben eingehen.

    Hast du einen Plan, wie du es aufbauen könntest Blubberl ?

    flying-paws hatte dazu mal einen schönen Beitrag verfasst. Ich geh ihn nachher mal suchen.

    Wenn ein Hund neu zu uns kommt, neigen wir dazu, ihn emotional zu überfordern, zu "erdrücken", wollen ihn viel um uns haben.

    Besser auch für das alleine bleiben wäre es, wenn wir den Fokus direkt von Anfang an etwas vom Hund wegnehmen und ihn natürlich erstmal gut ankommen lassen, aber auch später uns nicht stalken lassen von ihm und darauf achten, dass er zur Ruhe kommt ohne uns. Wir uns also Freiraum nehmen, ohne dass der Hund uns ständig an den Hacken hängt.

    Dann kann ich auch aufbauen, dass ich mal in einem anderen Zimmer bin, und Hund bleibt ruhig. Dazu kann man ein Kindergitter verwenden, das man einfach ruhig hinter sich zuzieht.

    Hat der Hund damit ein Problem, dass er mich nicht sehen kann, obwohl ich da bin, kann ich direkt daran schon arbeiten.

    Macht er das gut mit, kann ich einen Schritt weiter gehen, zb die Wohnung verlassen und sofort wieder betreten.

    Was vielen Hunden hilft sind Rituale. Eine schön abgedeckte Box, kuschelig eingerichtet, ein Knabberteil, ein ruhiger Raum, da kann ich den Hund kurz hinschicken, gehe kurz weg, komme wieder und Hund sieht, es ist nichts passiert. Also keine Begrüßungsparty. Weggehen und wiederkommen ist völlig normal und wird nicht gefeiert.

    Vielleicht findest du hier zum Thema Allein bleiben noch weitere Tipps, und auch ein guter Trainer/in kann dir Strategien an die Hand geben.

    Bin gespannt, was du vom Probewohnen erzählst :nicken: wenn du es geschickt anstellst, stellt sich vielleicht bei dir das Alleinbleibproblem gar nicht in der Form. Und wenn, dann könnte man auch online nach Betreuung gucken, gibt extra Plattformen dazu, wo man sich anmelden kann, das geht von Gassigängern bis Urlaubspension.

    Viel Glück 🍀

    Im Grunde hilft nur, das positiv zu trainieren. Also Hund mit Abstand angeleint, dein Freund tut so, als würde er telefonieren, spricht polnisch und im gleichen Moment wird der Hund umorientiert auf dich und die gebratenen Hühnerherzen, die du ihm großzügig zukommen lässt =)

    Kann man mit einem Schau-Kommando verbinden, das man vorher schon ohne Ablenkung geübt hat. "Schau" - Keks. "Schau" -Keks. Geht recht flott, dass der Hund dann zu dir schaut.

    Und dann wird mit dem Freund geübt (bitte Hund dazu sichern, damit er schnell lernt, nach den Hühnerleckereien zu geiern und sich nicht Richtung Freund abzuschießen.)


    Und dann macht man das draußen genauso. Ihr hört anderssprachige Worte - "Schau" - Keks, Party, juhuuuu.


    Vielleicht ist es nicht schlecht, wenn ihr euch einen Trainer dazuholt, der das Timing überwacht. Die Bestätigung auf Schau muss im genau richtigen Moment kommen, nämlich dann, wenn der Hund genau das tut, was er soll. Nicht, wenn er schon zum Reiz schaut, der ihn ausflippen lässt. Das ist etwas tricky und lässt sich mit Unterstützung leichter lernen.


    Zum Bewerten, das ist nichts, was euch peinlich sein müsste, ihr könnt ja nix dafür. Mein Hund reagiert auf osteuropäische Sprachen mit Anspannung. Isso, weiss ich, und wir arbeiten dran/ich hab es im Hinterkopf. Abstand, Schau, Leckerli und Lob, weitergehen :ka: .

    Sunti danke für diese überaus lebhafte und plastische Schilderung :herzen1:

    "Was nicht tötet, härtet ab" und "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert" sind zwei Weisheiten, dir mir direkt dazu einfallen xD


    Glaub, jeder hier kann nachfühlen, wie man einfach nur noch agiert, ohne zu denken, weil man sonst vor Scham einfach im Boden versinken wollen würde. Und wie cool, dass du mit Tüten, Feuchttüchern und Wasser ausgestattet warst :nicken: Alles richtig gemacht :applaus:


    Die Leohündin hat mir auch mal ne riesige Piesellache in eine sehr große Buchhandlung schön auf den Teppich laufen lassen - Erde tu dich auf :ugly:

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    Was allerdings der Lockenkopf aktuell ganz gern schafft, ist auch nett:

    Wir erinnern uns, vor Jahren hat sich mal ne Helikoptermami vor meiner Gartentür lautstark echauffiert, weil ihr 8jähriger sich erschrocken hatte, als meine Leohündin einen einzelnen Wuff hinterm Türchen gemacht hatte.

    Diese Dame wohnt am Grünstreifen in der nächsten Straße, den wir gern für kurze Löserunden nutzen.

    Just auf der Höhe ihres Hauses überkommt meinen Süßen inzwischen mit einiger Regelmäßigkeit genau dort ein gewisser Drang... und er setzt sich hin und macht seinen Haufen.

    Nun begab es sich nun aber auch des öfteren, dass just dann die Dame das Haus verließ, um zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto Dinge zu erledigen. Und traf dabei uns an. Mit Jack kackend quasi vor ihrer Haustür (nicht auf ihrem Grundstück natürlich, da ist noch der Gehweg dazwischen)

    Ich bin da ja inzwischen pelzig. Sie steht dann oft sehr dekorativ da und beobachtet passiv aggressiv meinen Hund und genauso mich, wie ich mich bücke und den Haufen eintüte. Letzthin hat sie nochmal mit dem Auto gehalten und uns im Rückspiegel beobachtet xD

    Ich frag mich ja manchmal, was meinen Hund da immer antreibt und warum die Frau genau dann immer über mich und den kackenden Hund stolpert... aber manche Dinge hinterfragt man besser nicht, sondern nimmt sie als gegeben hin |)  :lol:

    (Und hat immer ausreichend Tüten und Feuchttücher dabei xD )

    Ich glaube, dass tatsächlich oft unterschätzt wird, wie wichtig Abstand für ein subjektives Gefühl der Sicherheit sein kann, für Mensch und Tiere gleichermaßen.

    Viel Abstand = von mir hast du erstmal nix zu befürchten (Blickrichtung, also Starren/entspannt seinem eigenen Kram nachgehen jetzt mal ausgeklammert)

    Unerwünscht auf die Pelle rücken = Alarm

    Der Individualabstand und die Grenze liegt je nach Individuum bekanntlich unterschiedlich und hängt von der Sozialisation und anderen Faktoren ab.

    Von hinten ohne Vorwarnung in knappen Abstand vorbei am Hund (genau wie übrigens an Pferden, btw) ist also so ziemlich die schlechteste Idee, die man als Jogger oder Radfahrer haben kann. Getoppt wird das dann nur noch durch unerwünschte Berührungen =)

    Viele Hunde reagieren auf einen sogenannten Bewegungsreiz, da gehört ein Jogger leider dazu. Deshalb würde ich rechtzeitig aus dem Joggen in einen flotten Schritt wechseln und in einem großzügigen Bogen mit mindestens 2 Metern Abstand an angeleinten Hunden vorbeilaufen.

    Von hinten würde ich vorwarnen, also "Achtung, nicht erschrecken" oder so rufen, und im Vorbeigehen mich bedanken (freut die HH immer xD ) .

    Freilaufende Hunde, sofort stehenbleiben, nicht runterbeugen, nicht wegrennen, die Arme bei sich behalten, zb vor der Brust verschränken, nicht gestikulieren, nicht laut werden, stehenbleiben und wegdrehen, Flanke zeigen und möglichst ruhig atmen. Den Halter unaufgeregt bitten, seinen Hund pronto abzuholen.

    In den allermeisten Fällen hilft es, sich möglichst uninteressant für den Hund zu machen. Es gibt nix langweiligeres für nen Hund als ein Mensch, der wo steht, mit dem Rücken oder der Seite zum Hund, und zb gebannt auf sein Handy schaut xD da wird ein Hund kurz am Hosenbein schnüffeln, und wenn man nicht reagiert, weiterziehen.

    Vielleicht hilft die Krücke mit dem Handy, ruhig zu bleiben, wenn man bei Hundesichtung kurz stehenbleibt und seine Mails checkt, bis der Hund weitergeht oder abgeholt wird.

    Alles über 10m Abstand und Hund ist anderweitig interessiert, fixiert mich also zb nicht mit den Augen, würde ich als grünes Licht empfinden, langsam weiterzujoggen.

    Google mal calming Signals, da findest du deeskalierende Gesten des Hundes, oder Körpersprache Hund. Mehr Wissen macht sicherer im Umgang. Gutes Gelingen!

    heute hat der Bauer auf meiner Route seinen Futtermais geerntet, dabei sind einige Kolben liegen geblieben. Er meinte, er würde nicht besonders schmecken, aber man könne den schon kochen und essen, er sei nur nicht süß und fester und hat mir drei Kolben geschenkt. :smile:

    Jetzt hab ich hier also drei bockharte Maiskolben, die mir nicht besonders verheißungsvoll angepriesen wurden.

    Habt ihr irgendwelche Tipps, wie ich Futtermais das bestmögliche Geschmackserlebnis entlocke?

    Vielleicht in der Pfanne anbraten und dann viel Kräuterbutter drüber?

    Vielleicht aber erst kochen, sonst hat sich das mit dem Bleaching für alle Zeiten erledigt =)

    Worauf sollte ich denn beim Kauf eines Helmes und Reithose achten? Was ist denn da jetzt „the new h.ot shit“? Irgendwelche Marken, die empfehlenswert bzw. nicht empfehlenswert sind? Oh und Stiefel. Ich brauche Stiefel oder so Dingsdis. Chaps. Nimmt man das heutzutage noch? Was ist da empfehlenswert? Ah und Handschuhe, wenn ich mich richtig erinnere.

    Wir haben hier einen Loesdau, da kauf ich gern antizyklisch im Sale. Meine Reithosen sind von Black Forest, glaub das ist die Eigenmarke. Ich verwende die ausgestellten Hosen, Jodhpur Reithose heißt das glaub ich. Eine aus Softshell für den Winter und eine aus Jeansstoff mit Lederimitatbesatz im Sommer.

    Dazu hab ich Reitstiefeletten mit Absatz. Durch die ausgestellten Hosenbeine brauch ich keine Chaps.

    Helm hab ich von Casco, der sitzt wie angegossen, war damals für knapp 100 Euro dabei.

    Handschuhe hab ich auch, schön dünne, ne kurze Gerte fürs Gelände und ne lange für die Halle, und ne Komperdell Reitweste trag ich, wenn es länger ins Gelände geht oder ich das Handpferd dabei hab, seit meinem letzten Sturz.


    Ich freu mich für dich, viel Spaß!

    Sodala, jetzt hab ich Zeit.

    Idee zu dem hier:

    Mein Freund hat Sohn auf dem Arm, ich habe Candies Leine - Candie "tickt" am Anfang und zwischendrin mal aus (am Freund hochspringen und ihn ausbremsen).

    Freund wird also gemassregelt, angesprungen, ausgebremst, im Weg rumgelaufen oder -gestanden, wenn er das Kind auf dem Arm hat (?).

    Entsprechend:

    Ich habe Sohn auf dem Arm, mein Freund hat die Leine - Candie ist entspannt.

    Du wirst nicht gemassregelt oder kontrolliert.

    Ich habe Candie und gehe einen anderen Weg als Freund + Sohn - Candie ist gestresst, guckt, wo sie bleiben, muss zum Weitergehen getrieben werden.

    Idee:

    Mit dem Weggehen gibt der Hund die Kontrolle auf darüber, was mit dem Kind passiert (?). Könnte jetzt natürlich sein, dass sie das Bewachen des Kindes in ihrem Aufgabenbereich sieht, oder sie spürt vielleicht, falls das so ist, grooooßes Fragezeichen natürlich, ich kenn euch ja nicht, aber manchmal ist das auch unbewusst so, dass man sich ungern vom Kind trennt und der Hund als "verlängerter Arm" gleich parat steht, diese Aufgabe zu erfüllen, das Unausgesprochene und Unbewusste in die Tat umzusetzen (?).

    (Hatte ich beim Senior tatsächlich manchmal, wenn ein Hund getrödelt hat. Dann ist der völlig ohne Aufforderung zum Trödler und hat dem Beine gemacht, sobald ich mich nur umgedreht hab und nach dem Zurückgefallenen geschaut hab.)

    Ich habe Sohn und Freund + Candie gehen einen anderen Weg - Candie guckt zwar am Anfang, wo wir bleiben (Hütitüti), geht dann aber relativ entspannt weiter.

    Bist halt in ihren Augen kompetent genug =)  :lol:

    Könnte auch ein Vertrauensding sein, aber da Hütis manchmal zu Zwangsdingern neigen und sich Aufgaben aneignen, die ihrer Meinung nach brach liegen, tippe ich eher auf ein Kontroll- oder Ressourcending. So ins Blaue mal in meine Glaskugel geschaut :lol:


    Was meinst dazu?

    Hab ne Idee, aber grad keine Zeit... schreib sie später auf