Beiträge von DerFrechdax
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Ich war damals, als ich das erste Mal einen kleinen Hund hatte, tatsächlich sehr überrascht, wie oft die müssen. Also alle 2, 3 Stunden war bei unserem Westiemix normal. Wenn man jetzt noch Nassfutter füttert und der Hund ein nervöser Kandidat ist, der häufig säuft, dann kommt das gut hin.
Dann würde ich den Hund einfach ohne viel Aufhebens anleinen, zur nächsten Lösestelle gehen, pieseln lassen und wieder rein, ohne größeres Entertainment, und weiterarbeiten.
Wie viele schreiben, tut es gerade fipsigen Hunden ganz gut, wenn man den eigenen Fokus von ihnen nimmt.
Es ist übrigens ganz nett, wenn man ein Signalwort hat fürs Pieseln. Dann hat man was zu loben, wenn man das Wort sagt und der Hund setzt sich hin und pinkelt, und der Hund freut sich. Drinnen wird naturgemäß nicht gelobt, manche Hunde merken sich das entsprechend

Mir fallen für den Übergang noch Hundewindel ein. Als unser alter Senior dann am Ende beinahe inkontinent wurde, haben die viel Stress rausgenommen.
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Was für eine Rasse ist dein Hund?
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Hallo,
meinem Hund wurde gestern ein Auge entfernt..
Vom TA habe ich nur Antibiotika bekommen. Auf Nachfrage wegen Schmerzmittel wurde mir gesagt, er hat ein Medikament gespritzt bekommen und das wäre ausreichend.
Nun ist es aber so, dass Juri hin und wieder aufjault und ich denke nicht, dass das Nachwirkunge der Narkose sind.
Den TA erreiche ich erst am späten Nachmittag.
Kann ich meinem Hund bis dahin Novalgin geben? Oder lieber warten, bis ich mit dem TA gesprochen habe?
Wenn ich denke, mein Hund hat Schmerzen, dann würde ich das tierärztlich schnellstmöglich abklären lassen.
Vor allem hätte ich wissen wollen, was gespritzt wurde und wie lange das anhält und hätte mich dazu vorher (gestern) schon informiert.
So stochert jeder im Nebel, weil keiner weiss, was gespritzt wurde.
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Entfernte Bekannte von mir hatten einen blonden Hovawart. Die hatten immer viel Freude: Ooh ein Goldie, die sind immer alle lieb. Ja äh…

Überhaupt scheint mir bei vielen Leuten noch nicht angekommen, dass da meistens am Zielobjekt der Begierde ein Mensch dranhängt, der auch noch zum Hund gehört, und an dem sie erst vorbei müssen

Ich hab ja nun auch einen Blondie, der fremde Leute inzwischen neutral sieht und auch gern mal schnuppert, aber nicht überfallen werden will.
Der böse Blick, den ich mir irgendwann zugelegt habe, hat bisher fast immer geholfen.
Bis auf einmal, als ein alter Mann in meinem Rücken sich nähert und meinem zwischen meinen Beinen geparkten Hund plötzlich mit der Hand ins Gesicht langt. Den hab ich dann höchstpersönlich ziemlich ernst zusammengefaltet. Absolute Frechheit.
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Hä, darfst du dann dein eigenes Pferd nur zu bestimmten "Sprechzeiten" besuchen?

Genau das. Nichts gegen Nachtruhe. Aber 10-18 Uhr, ich dachte das ist ein Scherz.
Wer muss schon arbeiten, vor allem, wenn man ein Pferd hat...

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Hä, darfst du dann dein eigenes Pferd nur zu bestimmten "Sprechzeiten" besuchen?

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Bis jetzt habe ich es noch nie erlebt, dass jemand nicht zurückschreckt, sobald der Hund zu verstehen gibt, dass er das nicht möchte.
Ich wünsche dir, dass das so bleibt!
Wir haben im Freundeskreis eine ansonsten echt liebe und geschätzte Person, die leider, was das Hundethema angeht, irgendwo beratungsresistent ist. Da wird ein Hund, der sich vermeintlich fehlbenimmt, scharf korrigiert und in Gehorsamsübungen gezwungen. Teils steht der Besitzer daneben, ist egal. Da wird so bedrohlich auf den Hund zugegangen und im Feldwebelton auf den Hund eingebrüllt, bis der Hund einknickt und sich hinsetzt.
Mit meinem Hund wird sich das nicht getraut, wegen mir ✌️😃
Aber ich hab es schon öfter bei anderen Hunden gesehen. Da kann man auch nicht mit der Person reden.
Ich hoffe nicht, dass es jemals dazu kommt, dass diese Person an den falschen Hund gerät. Und wenn, wer wäre wieder schuld?

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Vielen Dank für eure Meinungen!

Ich zitiere geschwind noch, was ich selber geschrieben hatte im anderen Faden:
Alles anzeigenIch finde, eine Mutter darf sich darauf verlassen, dass in so unmittelbarer Nähe an diesem Ort kein unbeaufsichtigt angeleinter Hund ist, der das "ungebührliche Annähern" des Kleinkindes mit taktilem Einsatz seiner Zähne quittiert.
Hm, ich würde es nicht "verlassen" nennen.
Kommt mir mein Kind in so einer Situation "abhanden" (was mir zb so nie passiert ist, weil es der absolute worst case ist, wenn ein Kleinkind im üblichen Eingangsbereich eines Supermarktes davonläuft, weil es von Einkaufswägen genauso wie von Autos oder Fahrrädern erfasst werden kann oder fremden Leuten vor die Füße rennt oder in den Supermarkt reinrennt und Zeug umschmeißt, deshalb saßen die schön brav im Kindersitz des Einkaufswagens und durften schonmal nen Keks lutschen oder waren im Tragetuch oder im Maxi Cosi im Aufbau am Einkaufswagen)... also, kommt mir theoretisch mein Kind in so einer Situation "abhanden", und es rennt zum Hund und der ist lieb und toleriert das, dann bin einfach nur unfassbar froh und dankbar, weil ich weiss, dass es völlig normal wäre für einen Hund, wenn er das mit ausgestreckten Ärmchen auf ihn zurennende Kind gruselig fände und meiden/drohen würde. Mit Risiko, dass er abschnappt.
Ich würde mich gern darauf verlassen, dass nur Hunde vor Läden sitzen, die kleine Engel sind, aber das, denke ich, wäre Utopie. So misstraue ich persönlich im Grunde grundsätzlich jedem fremden Hund, das ist bei mir so, es sei denn, der Besitzer sagt was anderes.
Auch ich selbst würde nicht im Traum daran denken, meine Hand nach einem fremden Hund auszustrecken. Ausgenommen vielleicht ein sich fiddelnd an mich randrückender Retriever, da würde sogar ich sehen, dass der Hund mit Kontakt gut ist. Aber ansonsten... Nie würde ich einfach hinfassen, und das habe ich von ganz klein an meinen Kindern so beigebracht. Da wird nicht einfach "Eiei" gemacht. Da wird gefragt und erst schnüffeln gelassen und dann guckt man, ob der Hund das überhaupt möchte. Überhaupt, dieser Drang, fremde Tiere überhaupt anfassen zu müssen. Wird es erlaubt, ist das natürlich ein schönes Erlebnis für das Kind, wofür ich dankbar bin als Mutter, aber ich setze es nicht als selbstverständlich gegeben voraus.
Aber ja, ich weiss, dass viele Eltern das anders sehen, weshalb mein Hund nie im Leben auch nur für eine Sekunde ungesichert irgendwo angebunden auf mich warten würde.
Eine Sache fand ich noch interessant, deshalb zitiere ich noch Hundundmehr , die auch das hier weiter diskutierte Supermarktthema aufgebracht hatte:
Alles anzeigen"Immerhin ist der Hund in der Verantwortlichkeit des Halters, und dieser muß gewährleisten, daß sein Hund solchen Situationen nicht ausgesetzt wird, damit es zu keinen Vorfällen kommt."
Danke, so war es gemeint, du hast es besser formuliert.
Ich hatte ein anderes Beispiel im Kopf: Mutter kommt mit Säugling im Einkaufswagen und Kleinkind nebenher aus dem Laden, ist damit befasst den Säugling daran zu hindern die Einkäufe aus dem Wagen zu befördern, Kleinkind sieht Hund neben dem Eingang sitzen, sagt: "Oh- Wauwau
- Ei-machen", und rennt die 2 oder 3 Schritte zu dem Hund hin.Ich finde, eine Mutter darf sich darauf verlassen, dass in so unmittelbarer Nähe an diesem Ort kein unbeaufsichtigt angeleinter Hund ist, der das "ungebührliche Annähern" des Kleinkindes mit taktilem Einsatz seiner Zähne quittiert.
Meinem Empfinden nach darf sie sich darauf verlassen, dass von diesem Hund keine Gefahr droht, und sie jetzt nicht panisch und hektisch das Kind schnellmöglich zurückreißen muss, um Schaden zu verhindern, sondern dass sie ruhig zum Kleinkind hingehen kann, um z. B. ruhig zu erklären dass der Hund nicht gestreichelt werden darf, weil dessen Besitzer das nicht erlaubt hat.
Natürlich hast du damit Recht, es ist der Halter, der dafür Sorge tragen muss seinen Hund nicht Situationen auszusetzen, mit denen dieser nicht klar kommt, und es dadurch möglicherweise zu Schädigungen kommt - da stimme ich dir voll zu!
Was ich mich nur Frage - und das ist jetzt nicht an dich gerichtet, sondern allgemein gefragt:
Wie passt das dann mit der Einstellung zusammen, man hätte als Hundehalter auch mit problematischem Hund das RECHT, überall mit diesem Hund hinzugehen; Auch dahin, wo sich ein Problem und der damit verbundene Schaden durchaus wahrscheinlicher realisieren kann?
Die Frage am Ende ist spannend:
Was ich mich nur Frage - und das ist jetzt nicht an dich gerichtet, sondern allgemein gefragt:
Wie passt das dann mit der Einstellung zusammen, man hätte als Hundehalter auch mit problematischem Hund das RECHT, überall mit diesem Hund hinzugehen; Auch dahin, wo sich ein Problem und der damit verbundene Schaden durchaus wahrscheinlicher realisieren kann?

Gibt es überhaupt ein Recht? Also mit meinem problematischen Hund überall hinzugehen?
Oder muss ich nicht auch Rücksicht nehmen, gerade wenn mein Hund Baustellen hat, wie es so schön heißt?
Und, was ich mir beim Durchlesen der Kommentare hier jetzt so gedacht habe, es werden Leute, die, ich sag mal naiv und/oder unerfahren im Umgang mit fremden Hunden sind, die ja nun naturgemäß Zähne haben und diese auch (verbotenerweise) einsetzen könnten, diese Leute werden hier im Faden sehr häufig "dumm" oder ähnlich abwertend genannt.
Wie viel Hundewissen darf man denn von Menschen ohne Hundebezug erwarten? Müssen sie überhaupt auf dem Schirm haben, dass Hunde auch garstig werden können?
"Früher", also, in meiner Kindheit sag ich jetzt mal, war es selbstverständlich, dass man kein fremdes Tier angefasst hat ohne zu fragen. Genau wie man auch nicht einfach in Nachbars Garten gegangen ist, um seinen Ball zu holen, wenn der da reingeflogen ist, sondern geklingelt und um Erlaubnis gebeten hat.
Ist das vielleicht eine grundlegende gesellschaftliche Entwicklung, Grenzen zu übergehen, und wir HH bekommen das dann zu spüren, wenn der Hund ungefragt begrabscht wird?