Man kann kein Risiko auf null senken. Das ist so im Leben. Der Straßenverkehr ist viel gefährlicher als Hundehaltung und eine wesentlich größere Bedrohung mit weitaus mehr verletzten und toten.
Ich hab mit solchen Vergleichen immer insoweit ein Thema, als in den allermeisten Fällen die Hundehaltung ein reines Hobby ist.
Vergleichbar, mit, sagen wir mal Bogenschießen.
Würden jetzt immer mal Kinder oder ahnungslose Jogger von Pfeilen schwer verletzt und getötet werden, würde man da auch argumentieren, das ist halt Lebensrisiko? Geht halt nicht mehr joggen? Und im Straßenverkehr sterben mehr Menschen?
Es ist meistens ein Hobby, und weil sich Otto Durchschnittsheini mit nem krassen Hund schmücken muss, hat jetzt der Rest der Welt das so hinzunehmen?
Ich für meinen Teil versuche schon immer, möglichst unauffällig mit meinen Hunden durchs Leben zu gehen.
Aber für die Mentalität, Hunde als Egobooster zu verwenden oder antiautoritär die arme Hundeseele ja nicht begrenzen zu wollen, und wenn dann der Karren im Dreck liegt, sich des Problems elegant über Dritte zu entledigen - da ist bisher noch kein Kraut gegen gewachsen.