DerFrechdax danke für deine Antwort 🙏
Für mich wäre das halt auch ein Grund, das Ganze zu beenden.Weil mich das ziemlich belastet und leid tut wenn wir bei ihm sind und ich es nicht nachvollziehen kann, wegen paar Haaren. Das meinst du mit, entweder -oder Situation oder?
Ich möchte halt auch nicht wie eine verrückte Hundefrau rüberkommen und weiß nicht ob ich da evtl auch übertreibe aber ich kann ja auch nichts für meine Gefühle die ich diesbezüglich habe dann. 😖
Mit entweder-oder meine ich, dass entweder
- du respektierst, dass dein Hund nicht auf die Couch darf, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass das vielleicht nie der Fall sein können wird, du also auf gemeinsame Kuschelzeiten auf seiner Couch dauerhaft verzichten müsstest und damit dann auch gut bist, weil dieser Mann dir so viel bedeutet....
- oder er dir soweit entgegenkommt, dass du den Hund doch auf die Couch lassen darfst, vielleicht mit Decke, oder einen Kuschelsessel aufstellen dürftest und ein gewisses "Grundverständnis" für dein Hundekuschelbedürfnis und überhaupt für deine Bedürfnisse vorhanden ist, die durch den Hund befriedigt werden. Oder natürlich, dass
- man getrennte Wege geht, wenn man keinen Konsens findet für ein dir sehr wichtiges Thema, auch eine Option.
Es kommt halt drauf an, wie gut es ansonsten passt, und ich möchte mich da auch nicht in Dinge einmischen, die mich nichts angehen.
Nur jetzt mal von mir gesprochen, mir waren meine Hunde immer schon sehr, sehr wichtig. Im Laufe meines Lebens ist mir dann auch klar geworden, warum, wie sehr sie mir eine (mentale) Stütze waren und mir ein subjektives Gefühl von Sicherheit vermittelt haben. Gegen diese Bedürfnisse von mir hätte kein Mann ankommen können, so dass ich froh war, dass mein Mann von damals an, als wir uns kennengelernt haben, bis heute (
) alles, was mit den Hunden zusammenhing, immer supportet hat. Und das nur für mich, er selbst hat kein Bedürfnis nach Haustieren. Nur ins Bett darf hier kein Hund ![]()
Wir haben damals allerdings auch einen frischen Start gemacht und gemeinsam eine neue Wohnung bezogen, so dass "mein" und "dein" kaum gegeben war, nur "unser". Ich habe eine sehr gute Freundin, die ist zu ihrem Mann gezogen, in sein Haus. Mir kommt sie immer vor wie geduldet. Er bestimmt alles, sie ist fast nur Gast, so scheint mir. So etwas würde ich nie wollen. Gleichzeitig ist es auch für einen Mann wichtig, dass man über seine gesetzten Grenzen nicht einfach hinweggeht.
Deshalb müsste man einfach auch abwägen, ob man es wirklich zu einer "Wenn, dann" Situation eskalieren lässt, oder ob man nicht mit offener Kommunikation und Kompromissen weiterkommt. Am Ende müssen sich aber alle Beteiligten wohl fühlen, auch Kinder, die evtl involviert sind.