Beiträge von DerFrechdax

    Ich glaube, es ist einfach ein Problem, dass das Haus von innen mit Styropor gedämmt ist und gleichzeitig eben diese schlimme Wärmebrücke im Flur. Ich hab jetzt noch mal Lupo von außen angebracht und lasse den Heizkörper im Flur nun tagsüber leicht laufen, aber durchgehend alles auf 19° zu heizen auch wenn ich nicht da bin, das seh ich irgendwie auch nicht.

    Ich denke, das Grundproblem wird sein, dass du feuchte Wände hast, die innen mit Styropor gedämmt sind. Innendämmung ist umstritten und tricky, weil du im schlimmsten Fall Nässe und Schimmel im Mauerwerk hast und auch nix gescheit austrocknen kann weil ja innen, wo du heizt, Dämmung dran ist.

    Ich glaub, da hilft nur heizen und lüften, heizen und lüften. Und in jedem Zimmer eine Box mit Trocknungsgranulat aufstellen und immer wieder erneuern.

    Mein Gefühl und Erfahrung aus Jahren in einer feuchten, schlecht gedämmten Kellerwohnung.

    Vor ein paar Tagen, als ich bei Facebook eine Schlacht um Eierlikör verfolgen durfte, habe ich gelernt, dass diejenigen, die das verwenden, ihre Hunde nicht genug lieben und die nur deshalb überhaupt Panik haben.

    Warum muss ich jetzt plötzlich dauernd an diesen Schwachsinn denken?

    Also, ihr liebt alle nicht genug!

    Neee, das sind unser alle unbewussten Silvesterängste, die wir auf die Hunde übertragen!!1!!

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    :ironie2:

    Ich muss sagen, ich sehe es jetzt auch nicht ein, mich hier vor jemand Unbekanntes rechtfertigen zu müssen, der mich und meinen Hund nicht kennt und meint, mal eben als Nichtbetroffener und zudem offensichtlich uninformierte Person seine Meinung kundzutun.

    Ich denke, wir alle haben das Wohl unserer Vierbeiner im Sinn und möchten, dass sie diese für sie individuell bedrohliche Situation bestmöglich überstehen. Mehr geht nicht.

    Ich bin kein Hunde Profi...und meine Hunde hatten Nie drerlei auffälligkeiten, weshalb ich mich damit nie auseinandersetzen musste.
    Aber die Tiere mit Medikamenten teis in kombination mit Alkohl abzufüllen hört sich nicht wirklich Gesund an.

    Deine Bedenken in Ehren, niemand hier "füllt" einfach sein Tier mit Alkohol und Medikamenten "ab".

    Was denkst du denn, wo die Medikamente herkamen? Vom Schwarzmarkt? Oder eher von einem TA, der den Hund, die Leute und die Problematik kennt?

    Und wenn du dich damit noch nie auseinandersetzen musstest, woher nimmst du dann die Erkenntnis, dass "es auch anders gehen" müsste?

    Ich finde es generell ziemlich erschreckend wie viele Leute hier Ihre Hunde über Tage mit Beruhigungsmitteln und Alkohol abfüllen....
    Das sollte auch anders gehen....

    Wenn du, ohne die Hunde oder die Menschen zu kennen, das so pauschal so beurteilst, dann sei doch so nett und erhelle uns alle mit anderen, funktionierenden Lösungen :nicken:

    Der Gedanke ist wirklich böse. Den müßte man dann ja auch für die Freunde der sehr großen Rassen übernehmen.

    Sehr große Rassen machen allerdings (auch aus meiner eigenen Erfahrung) sehr viel mehr Arbeit und Umstand als es ein süßer kleiner Hund im Kindchenschema tut.

    Allein wie oft ich in entsetzte Gesichter geschaut habe, wenn ich mit großen Augen gefragt wurde, was so ein riesiger Hund denn am Tag so frisst.

    Und es stimmt ja, die Unterhaltskosten an Futter und TA sind natürlich sehr viel höher.

    Ich hab jedenfalls noch nie einen Hipster mit Bernhardiner an der Leine in der Stadt hinterhersegeln gesehen :sweet:


    Allerdings, in einem mag sich der Gedankengang ähneln: Man hofft, dass man, wenn man sich denn für einen sehr großen Hund entscheidet, einen besonderen Züchter erwischt hat, dessen Hunde besonders lange, also wenigstens Durchschnitt leben. Und wird dann kalt erwischt, wenn der Hund mit 7 mit Knochenkrebs sein Leben beenden muss, obwohl andere Hunde aus der Linie teils 10 oder 11 geworden sind.


    Ich hatte den Gedankengang mit dem Einkalkulieren der niedrigen Lebenserwartung deshalb, weil ich eben diesen Typ Hunde oft als Accessoire empfinde. Aber klar, man lebt ja in seiner Blase und ist mit seinen eigenen Gedanken und Vorurteilen behaftet, die nicht unbedingt dem entsprechen müssen, was andere beobachtet oder erfahren haben.

    Irgendwo kann man ja auch Mal n bisschen Entgegenkommen erwarten, dass jemand, der sich ein Lebewesen für 15 Jahre an die Backe hext, dem Tier zuliebe auf dessen Leid verzichtet.

    Achtung, böse: ich habe ja den Verdacht, dass mancher die geringe Lebenserwartung von kurznasigen Rassen bereits einkalkuliert.

    Wer weiß schon, was in 15 oder gar mehr Jahren ist? Bei 5-7 Jahren sieht das schon ganz anders aus.

    Vllt liegt es daran, dass ich sie manchmal beim Streicheln anschaue, anspreche und jetzt, wo ich so darüber nachdenke, mich im Sitzen über sie beuge. Das wirkt ja bedrohlich - evtl geht sie deswegen auf Distanz an's andere Ende des Zweisitzers, entspannt schnorchelnd mit dem Po zu mir. Streichle ich sie dann über den Körper, muss ich mich wieder zu ihr beugen. Sie öffnet dann ihre Augen (ähnlich wie bei Katzen) und ich sehe das Weiße darin. Dann höre ich mit dem Streicheln auf, weil mich ihr Blick verunsichert.

    Liegt der Hund mit Abstand mit der Kehrseite zu mir, interpretiere ich das als "ich hätte gern meine Ruhe".

    Hier bei uns gilt eigentlich immer "ein ruhender Hund wird nicht gestört". Möchte er Kontakt, kann er ja herkommen.

    Stört man den Hund immer wieder, kann dir passieren, dass er den Abstand noch mehr vergrößert. Nicht nur wir haben manchmal das Bedürfnis nach Ruhe und Alleinsein, auch unsere Tiere haben das.