Hi 
Zu Folgendem ist mir was eingefallen :
Das zb sehe ich aus meiner Sicht nicht unbedingt positiv. Kontaktliegen kann auch ein Versuch sein, seine Umwelt zu kontrollieren.
Sie liegt nicht im Kontakt, aber in der Nähe. Meist hab vorher ich da gesessen und sie bleibt dann eben einfach liegen. Das war anfangs nicht so, da ist sie mir sogar gefolgt, wenn ich von der Couch zum Esstisch im selben Raum gegangen bin.
Quasi ein distanzloser Junghund
und auch hier lese ich Kontrolle seiner Menschen heraus. Könnte auch "sanfte" Massregelung sein, das kommt dann auf die Situation vorher an.
Die Situationen hab ich mal etwas weiter oben versucht besser zu beschreiben.
Auch das sehe ich im Kontext von oben mit dem Kontaktliegen und Kontrollversuchen einfach rotzfrech und respektlos. Da hat sich der Hund eine Position "erarbeitet", die sich aus seiner Sicht lohnt, die ihm aber im Grunde nicht zusteht.
Ja, das befürchte ich auch - ABER - was muss ich tun um das zu verändern??
Hier auch. So ein Hund hätte bei mir im Bett nix verloren. Ihr empfindet es als Kuscheln, der Hund kann da ganz andere Motivationen haben.
Sie kommt morgens nur wenn sie meinen Wecker hört für wenn’s hoch kommt 2 Minuten ins Bett. Ansonsten liegt sie in ihrem Körbchen. Besser auch nicht machen lassen?.
Das ist vermutlich kein Spiel 🔮
Ein Spiel ist sofort beendet, wenn sich eine Partei nicht wohl fühlt mit der Interaktion.
Dass der Hund einfach weitermacht, lässt mich wieder an Massregeln, Frustabfuhr, Stressabbau und einen allgemein sehr überforderten Hund denken.
Dieses „einfach weiter machen“ haben wir tatsächlich nur morgens nach dem Aufstehen. Manchmal auch abends wenn sie weiß es geht bald ins Bett. Mein Problem ist eher dass ich das IMMER abbreche und sie trotzdem jeden Tag aufs Neue damit anfängt. Ich hab kein Problem mit Zergelspielen mit ihr aber mein Arm ist einfach mein Arm und hat in ihrem Maul Nix zu suchen.
Ihr habt vermutlich einen selbsternannten Wächter 
Da gibt es Möglichkeiten, dem Hund zu vermitteln, dass man ihn aus der Verantwortung entlässt. Dazu müsste dieser Hund das Vertrauen entwickeln, dass ihr in der Lage seid, euch zu kümmern. Und, ja, er müsste auch lernen, begrenzt zu werden.
Zb ist hier ein Kindergitter in der Tür zum Wohnzimmer eingebaut. Klingelt es an der Tür, geht unser Hund inzwischen schon von selbst hinter das Gitter. Ich mach es zu und geh an die Tür.
Wir haben ein Gitter, aber bis dahin komm ich nichtmal. Das Problem ist ja auch nicht, wenn ICH die Tür öffne, sondern wenn jemand mit Schlüssel reinkommt
Man kann dem Hund auch beibringen, auf Befehl auf seine Decke zu gehen, wenn die Kinder zb mit Brezel in der Hand herumlaufen.
Da nutze ich tatsächlich das Gitter und schließe sie einfach aus. Sie ist ja nicht blöd und merkt sofort, dass zB der zweijährige gern mal was zu essen verliert.
Ich glaube, da liegt noch einiges an Arbeit vor euch... dazu bräuchte es eine/n Trainer/in, die sich das Zusammenleben vor Ort anschaut und dann Empfehlungen ausspricht, wie ihr einerseits managen könnt, andererseits auch die Wurzel der Problematik findet und daran/damit arbeitet.
Ich hab kein Problem mit viel Arbeit, mir fehlen nur tatsächlich ein bisschen die Lösungsansätze 😁 bin deshalb immer dankbar für Tipps!
Viel Glück 🍀