Beiträge von DerFrechdax

    Also es gibt Situationen ausserhalb der Beisseren, in welchen er aggressives Verhalten zeigt, vor allem auch gegen andere Menschen, meine Schwiegermutter hat er 2 Mal schon ins Gesicht gebissen als sie zu Besuch war. In diesen Situationen hat er davor mehrere Minuten still neben ihr gesessen und sich streicheln lassen, hat also keinerlei Anzeichen gegeben. Aehnliches ist auch bei meiner Schwaegerin, meinen Eltern passiert. Es ist auch z.B. so, dass wenn er sich mit etwas, was er eigentlich nicht haben darf (z.B. ein Schuh) und sich dann damit unters Bett zurueck zieht, dass meine Frau diesen Gegenstand nicht zurueckholen kann, ohne angeknurrt zu werden. Ob er dann auch beissen wuerde, haben wir aber nicht ausprobiert.

    Ok. Darf ich fragen, wie siehts denn dann mit Maulkorb aus?

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    Ich muss sagen, dass mir persönlich verschiedene Mittel, denen lediglich ein Placeboeffekt nachgesagt wird, sehr gute Dienste erwiesen haben, bei meinen Kindern und meinen Hunden (ich nutze aber auch ganz normale Schulmedizin. Warum seine Möglichkeiten ohne Not begrenzen?).

    Gerade bei nicht so richtig zu fassenden Problematiken fand ich die ganzheitliche Herangehensweise und die Frage, wo man noch unterstützen kann, immer sehr wichtig. Dazu habe ich auch gern die Rescuetropfen genutzt, und die Hotspots meiner damaligen Hündin, an denen der TA mit herkömmlichen Methoden ohne Heilung erfolglos herumgedoktert hat, sind unter Sulfur D12, verordnet von einer THP, plötzlich vollständig abgeheilt.

    Es gibt mehr als das, was man messen und aufschreiben kann. Warum also etwas sofort als "unplausibel" schlecht reden, wenn jemand anderes damit gute Erfahrungen gemacht hat. Warum es nicht einfach stehen lassen als das, was es ist: eine persönliche Erfahrung.

    Das Problem ist ja jetzt das der Cocker Spaniel den Dobermann garnicht mehr duldet. Und selbst gegen uns agressives Verhalten zeigt

    Wenn ich das richtig sehe, hat der Cocker gegen euch Aggression gezeigt bzw geschnappt, wenn ihr dazwischen seid, oder?

    Das kommt häufiger vor als man denkt, wenn der Hund vom Kampf voll Adrenalin ist und ein Ventil sucht, um sich abzureagieren bzw im Übersprung herumdreht und schnappt.


    Wie sieht es denn bei euch aus mit Trainer/in? Seid ihr noch in Sri Lanka?

    Puh, mal überlegen. Läuft hier sehr eingespielt und von daher vergisst man, dass da Regeln dahinter stehen, die man (ich) mal etabliert hatte.

    Also.


    Garten: Es wird nicht in meinen Blumenbeeten herumgehüpft. Es wird kein Kompost geklaut und gefressen. Es darf gewacht werden, aber kurzes Bescheid geben reicht. Kein Dauerbellen.

    Es werden keine Amseln gejagt und auch beim Gassi darf nicht gejagt werden.

    Gassi: s.o., plus: Es wird nicht in Pfützen gesprungen und nicht in Wassergräben oder Karpfenteiche ( :skeptisch2: Ja, Hund, du bist gemeint! :stock1: ). Es wird nicht in die Leine gerannt.

    (sind Regeln beim Gassi eigentlich auch Hausregeln?)

    Im Haus wird nicht getobt. Schuhe, Klamotten und vor allem Socken sind tabu.

    Couch nur auf freundliche Anfrage, mein Bett ist ein no-go.

    Besuch wird nicht unfreundlich behandelt, sondern der Hund zieht sich zurück auf den ihm zugewiesenen Platz und macht die Augen zu und verpennt das Kaffeekränzchen, bitte danke. Besuch darf sich unbehelligt frei bewegen, weil ich das so will.

    Es wird sich nirgends aufgestellt im Haus, um zu gucken, was auf dem Tisch oder auf der Küchenablage so zu holen ist. Es wird von dort nichts geholt. Bad ist tabu (da da die Badewanne steht, in der der Hund regelmäßig gebadet wird, macht er freiwillig einen großen Bogen darum :partying_face: )

    Es wird niemand bedrängt, es wird nicht an Klamotten geknabbert, es wird nicht Schnappi gespielt, weil man grad schlechte Laune hat oder sich abreagieren muss.


    Ich darf Herrn Hund überall anfassen, putzen, kämmen, schneiden, frisieren, ich darf ihm alles aus dem Maul holen, er muss auf Geheiß abgeben, was er in der Gosche hat.

    Es wird nicht ohne Aufforderung aus dem Kofferraum gesprungen, wenn ich ihn öffne. Nie. Es wird immer gewartet, bis ich soweit bin und auflöse. Am Rad laufend wird nicht gezogen, egal wohin und egal, was da gerade zu sehen ist. Und wenn da 100 Katzen Samba tanzen, wir fahren gesittet weiter :fear:


    Überhaupt gilt immer und überall, dass ich ohne Angabe von Gründen Regeln ändern darf oder neue aufstelle, wenn ich das geboten sehe. Ideen des Hundes sind grundsätzlich erlaubt und gern gesehen, aber ich hab das letzte Wort :pfeif:   =)

    Bild vergessen 😅

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    Schönes Rankgitter an die Wand für Clematis zum dran hochranken, der blaue Kübel verschwindet hinter Chinaschilf oder einem anderen hohen Gras (das gibt im Herbst/Frühjahr nach Schnitt tollen Mulch), vorn schräg diagonal zwei Zwergspieren, am Rand kriechende Katzenminze, die überhängend wächst... dazwischen Allium, dessen Kugeln im Mai schön über allem schweben... :herzen1:

    In den Pflanzringen Monatserdbeeren, die überhängend wachsen und Thymian/Bohnenkraut :cuinlove:

    Meine Pläne nehmen Gestalt an...gerade Recycling Granitsteine beim lokalen Baustoffhandel entdeckt, dort gibt es auch Mutterboden mit Kompost gemischt und Schotter... ein Plätzchen für eine weitere kleine Kräuterspirale, ein Schlüssellochbeet und ein viertes Hochbeet aus Holz ist gefunden und jetzt muss nur der Mann soweit fit werden, dass er mir hilft, das alles im Hänger heranzukarren :herzen1:

    Wenn ich mich beeile, kann ich im Frühjahr noch Kräuter und Stauden setzen und säen :hurra:

    Hab ich mich irgendwo gegen eine/n Trainer/in ausgesprochen?

    Ich seh als Möglichkeiten:

    - schönfüttern, mit was Supergutem den Hund dran vorbeitreiben

    Eine Leberwursttube ist was anderes als Leckerli. Die haben zwischen den Brocken Pausen, wo der Hund kauen muss oder ich nachfassen muss. Die Tube lässt laufen und Hund schleckt und schleckt. Zumindest solange er noch in der Lage ist, Leberwurst zu registrieren vom Erregungslevel her.

    - Den Hund mit stark aversiven Mitteln deutlich daran hindern, vorzugehen, mit allen Gefahren der Eskalation, die damit verbunden sind

    - Es wird jedesmal umgedreht und geflüchtet, also ein Aufeinandertreffen vermieden

    - Ein Umzug


    Der Hund kann ja nun nicht über einen Seilzug vom Balkon gelassen werden, irgendwie muss es die nächste Zeit klappen, dass der Hund mehrfach am Tag durchs Treppenhaus unbehelligt geführt werden kann.

    Ich würde auch unbedingt immer einen Maulkorb draufgeben. Sonst kommt irgendwann der Zeitpunkt "Das hat er ja noch nie gemacht".

    PS: ich persönlich würde mir überlegen, ob ein Umzug nicht in Betracht kommt. Vorher schien es ja gut zu laufen.

    Was fütterst du denn?

    Ich denke, für sanftere Medizin ist der Zug zur Heilung abgefahren. Möchtest du das Allgemeinbefinden homöopathisch oder naturheilkundlich unterstützen, wäre mein Weg zu einem TA/TÄ, die sich damit auskennt, oder einem guten (!) THP, der wirklich klassische Homöopathie oder Pflanzenheilkunde anwendet und keinen teuren Hokuspokus wie gefärbte Energiewässerchen o.ä.

    Wenn der Allgemeinzustand top ist, warum möchte der TA nicht operieren? Wegen des Narkoserisikos?

    Wie sind denn die aktuellen Blutwerte? Wurde da mal geguckt? Vielleicht braucht da ein Organ Unterstützung (Nieren, Herz).